Andrew Huangs Gear-Picks 2025: Grooveboxen, Glitch und Gearhead-Gold

28. Dezember 2025

SPARKY

Andrew Huangs Gear-Picks 2025: Grooveboxen, Glitch und Gearhead-Gold

Andrew Huang ist zurück und haut seine Top-Musikgeräte 2025 raus wie ein DJ, der im Warehouse Rave mit Leuchtstäben um sich wirft. Keine Sponsoren, kein Bullshit – nur pure, ungefilterte Hardware-Liebe quer durch Grooveboxen, Pedale, Controller, Eurorack-Module und ein paar Überraschungen, die du garantiert nicht kommen siehst. Wer ehrliche Meinungen, tiefe Einblicke in die schrägsten Ecken neuer Technik und einen Creator will, der sein Zeug wirklich spielen kann, ist hier goldrichtig. Es gibt Überraschungen, kontroverse Ansagen und genug Inspiration, um dein Portemonnaie zum Weinen zu bringen.

2025 Hardware-Showdown: Huangs Hitliste

Andrew Huang macht keine Gefangenen: Hier kommt seine persönliche, nicht gesponserte Liste der besten Musikgeräte 2025. Keine Marken im Rücken, nur ein Haufen Kisten, Module und Gadgets, die er wirklich benutzt, gekauft oder geliehen hat. Ein Traum für Gearheads – kein Marketing-Geschwafel, sondern was im Studio und auf der Bühne wirklich knallt.

Er schneidet durch die Kategorien wie ein Samurai auf der Synth-Messe: Grooveboxen, Pedale, Controller, Eurorack und eine Wundertüte an Kuriositäten. Wer einen Jahresrückblick sucht, der mehr Rave-Bunker als Konferenzraum ist, wird bei Andrew fündig. Sein Geschmack ist eklektisch, seine Picks sind so verspielt wie praktisch.

These are just my personal picks.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Groovebox-Gladiatoren: MPC Live III, Tonverk & CyDrums

The theme is options.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Erste Runde: Die Groovebox-Kategorie bekommt die volle Huang-Packung. Die Akai MPC Live III landet auf Platz drei, aber lass dich nicht täuschen – das ist eine DAW in der Box, vollgepackt mit Sampling, Synths, Multitrack-Recording und einem Touchscreen, der auch als XY-Pad dient. Die neuen MPC-E Pads sind ein Gamechanger: Jede Pad ist eine expressive XY-Fläche, mit der du 64 Sounds unter die Finger bekommst und Artikulationen wie ein verrückter Wissenschaftler verbiegst. Komplex, klar, aber wer Optionen will, bekommt hier mehr als auf einer windigen Imbisskarte.

Platz zwei geht an Elektrons Tonverk, das laut Andrew viel zu hart von der Gerüchteküche zerlegt wurde. Multisampling, Granular-Engine, 64 Tracks und Effektrouting, das du sogar sequenzieren oder live spielen kannst – das ist nicht einfach nur ein weiteres Elektron-Gerät. Aber der eigentliche Joker? Sonicware CyDrums. Fokussiert, portabel und pure Wavetable-Drum-Synthese – keine Samples, nur punchy, tweakbare Chaos-Sounds. Die Pads sind anschlagdynamisch mit Aftertouch, und die Performance-Features (wie der Dice-Parameter und der Sequence-Randomizer) machen das Teil zur echten Straßenwaffe. Lass dich vom Spielzeug-Look nicht täuschen – das Ding tritt wie ein besoffenes Pferd.

Pedal-Pandemonium: Kernom Elipse & Gamechanger Motor

Pedale bekommen dieses Jahr wenig, aber dafür heftige Aufmerksamkeit. Kernom Elipse ist Andrews Modulations-Schweizer Taschenmesser – Effekte ineinander blenden, Speed, Depth und sogar einen Schuss Drive dazugeben. Es geht darum, die Zwischenwelten zu finden, und die Fähigkeit, Effekte zu morphen und zu mischen, spart Platz am Board und bringt ordentlich Attitüde.

Aber der Spitzenplatz geht (wieder) an Gamechangers Motor Pedal. Vergiss Understatement – hier dreht sich ein echter Motor in der Kiste, trackt deine Gitarre und spuckt gnarlige, physische Sounds aus. Fünf Expression-Modes, fünf Motor-Modes und ein Gas-Pedal-Controller machen den Weg frei von glitchigen Stottern bis zu endlosen Drones. Wild, schräg und klingt besser, als es eigentlich dürfte. Wer will, dass sein Pedalboard aussieht wie nach einem Toaster-Fight, ist hier richtig.

It's just like gnarly, gnarly as hell.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Controller-Comeback: Drop, Monolit & Roto-Control

I'm just gonna say it, maybe of all time.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Controller sind sonst so spannend wie ein grauer Dienstag, aber 2025 bringt Feuer. Melbourne Instruments’ Roto-Control hat motorisierte Knobs, die ihre Position speichern, haptische Rasterpunkte und Einstellungen, die mit dir reisen – nicht mit deiner DAW. Ein Traum für Plugin-Wrangler und DAW-Jockeys.

Lightrafts Monolit bringt acht Slider voller MIDI-Chaos, mit LFOs, Motion-Recording, Sequencer und Bank-Presets. Wer immer zu wenig Modulation hat, findet hier seinen neuen besten Freund. Aber der eigentliche Star ist Neuzeits Drop. Nicht nur ein Controller – sondern ein morphendes, Snapshot-speicherndes, LED-beleuchtetes Kontrollzentrum. Snapshots, Morphs, Momentary Actions und ein Rückpanel, das für echte Menschen gemacht ist. Das ist der Controller, der dein anderes Gear neidisch macht. Andrews Urteil? Bester MIDI-Controller des Jahres, vielleicht aller Zeiten.

Eurorack & mehr: Citadel, Multigrain, NUSS und Wildcards

Eurorack bekommt die volle Mad-Scientist-Behandlung. Bastls Citadel ist zwei Module in einem – Firmware wechseln, Faceplate drehen und alles mit eingebauten Pattern-Generatoren modulieren. Ein Paradies für Glitch-Liebhaber, kann aber auch ganz geschmackvoll. IntelliJels Multigrain ist Granular-Synthese, wie sie sein sollte: Morph-Slider, Randomisation, zuweisbare Modulation und ein 32-Sekunden-Buffer, der immer aufnimmt. Tief, mächtig und belohnt Hands-on-Exploration.

Aber Make Noises NUSS-System ist der eigentliche Paradigmenwechsel. Polyphonie im Modular fühlt sich endlich modular an, mit cleveren Spread-, Span- und Modulations-Dissemination-Controls. Dazu MultiWave und MultiMod für Oszillator- und Modulations-Chaos, und du hast ein System, das experimentell und spielbar zugleich ist. Andrew schließt mit ein paar Kuriositäten: Expressive-E Osmose 61 für MPE-Magie, Submarines SubSix für hexaphonische Gitarrentricks, Telepathic Orchid für Instant-Chord-Vibes und Rolands TR-1000 – eine Drum Machine, so groß und fett, dass sie fast schon ein Lifestyle ist. Wer diese Biester in Aktion sehen will, muss das Video schauen – Worte bringen dich nur begrenzt durch den Patchkabel-Dschungel.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/andrew-huangs-2025-gear-picks-grooveboxes-glitch-and-gearhead-gold/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: