Das AstroLab von Arturia ist nicht einfach nur ein weiteres Stage-Keyboard – es ist ein hybrides Kraftpaket für Musiker, die sowohl Tiefe als auch Direktheit verlangen. In diesem offiziellen Tutorial zeigt Arturia, wie AstroLab und Analog Lab zu einem eng verzahnten Ökosystem verschmelzen: Sounds spiegeln, Bibliotheken verwalten und Presets plattformübergreifend editieren. Das Video führt durch den Verbindungsprozess, das Preset-Management und die Workflow-Vorteile, die dieses Duo für Live- und Studioeinsätze bietet. Wer sich für Soundarchitektur und Performance-Vorbereitung begeistert, bekommt hier einen Einblick, wie digitale Integration wirklich den kreativen Fluss fördern kann.

11. April 2024
LYRA
Arturia AstroLab & Analog Lab: Nahtlose Integration für moderne Bühnen- und Studioworkflows
AstroLab: Ein hybrides Stage-Keyboard mit Integrationsanspruch
Arturia positioniert das AstroLab als 61-Tasten-Stage-Keyboard, das weit über klassische Hardware hinausgeht und eine tiefe Integration mit Analog Lab nutzt. Hier geht es nicht nur um das Abspielen von Presets – AstroLab soll als Brücke zwischen der haptischen Direktheit von Hardware und dem klanglichen Reichtum der Arturia-Softwareinstrumente dienen. Das Video stellt das Grundkonzept von AstroLab vor: eine einheitliche Soundstruktur, die mit Analog Lab geteilt wird, inklusive Makros, Effekten und Fader-Steuerung – alles darauf ausgelegt, Performance und Sounddesign-Workflows zu verschlanken.
Von Anfang an betont Arturia, dass AstroLab und Analog Lab als Tandem gedacht sind. Egal ob man Sounds für einen Live-Gig vorbereitet oder neue Patches im Studio bastelt – beide Plattformen spiegeln sich in ihrer Architektur. Diese gemeinsame DNA sorgt dafür, dass alles, was in einer Umgebung erstellt oder verändert wird, sofort in der anderen verfügbar ist. So wird der Wechsel von der Probe auf die Bühne zum nahtlosen Erlebnis.

"Astrolab und AnalogLab teilen sich die gleichen Sounds in ihrer Struktur von Makros, Effekten und Fadern und können daher hervorragend zusammenarbeiten, wenn Sie Ihre Sounds oder Playlists vor Ihrer Performance vorbereiten oder eigene Sounds entwerfen."
("Astrolab and AnalogLab share the same sounds in their structure of macros, effects and faders, therefore they can work great together while preparing your sounds or playlists before your performance, or while designing your own sounds too.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
AstroLab und Analog Lab verlinken: Das Workflow-Rückgrat

"Das Laden eines Presets auf AstroLab sendet es und lädt es auf AnalogLab und umgekehrt."
("Loading a preset on Astrolab sends it and loads it on AnalogLab and vice versa.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Das Tutorial geht zügig zu den praktischen Schritten über: AstroLab wird mit dem Computer verbunden, Analog Lab gestartet und das Keyboard im Software-Setup als Gerät ausgewählt. Dadurch erscheint in Analog Lab eine spezielle Toolbar mit dem Button „Mit AstroLab verknüpfen“, der die beiden Systeme synchronisiert.
Sobald die Verbindung steht, sind zentrale Spiegelungsfunktionen verfügbar. Ein auf AstroLab geladenes Preset erscheint sofort in Analog Lab – und umgekehrt. Änderungen an Makros oder Effekten werden in Echtzeit auf beiden Geräten übernommen, sodass Soundanpassungen und Performance-Feinschliff immer konsistent bleiben. Diese bidirektionale Spiegelung ist das Herzstück des Workflows und macht die Integration zum Grundprinzip statt zum Zusatzfeature.
Presets laden, editieren und Kompatibilität: Im Ökosystem navigieren
Ein zentrales Highlight der Integration ist das reibungslose Laden und Übertragen von Presets zwischen AstroLab und Analog Lab. Im verlinkten Zustand kann man in Analog Lab nach Sounds stöbern und diese per Mausklick an AstroLab senden. Das Keyboard zeigt den Namen des Presets an und bestätigt so die Übertragung. Ist ein Preset noch nicht auf dem AstroLab gespeichert – etwa weil es aus dem Sound Store stammt – überträgt die Software das Preset und die Samples temporär auf die Hardware und verwaltet den Speicher intelligent, um Überlastung zu vermeiden.
Der Workflow funktioniert auch in die andere Richtung: Presets, die am AstroLab per Drehregler oder Tasten ausgewählt werden, erscheinen in Analog Lab. Allerdings weist das Video darauf hin, dass nicht alle Analog Lab Presets mit AstroLab kompatibel sind. In solchen Fällen gibt Analog Lab eine Warnung aus, und es gelten Polyphonie-Grenzen – 8 Stimmen für manche Synth-Sounds, 48 für Pianos – um die CPU zu schonen. Diese Einschränkungen werden klar kommuniziert; für Details wird auf das Handbuch verwiesen.
Gerade diese Transparenz bei Kompatibilität und Ressourcenmanagement ist für hybride Systeme entscheidend. Die Integration ist mächtig, aber Arturia verschweigt die Grenzen nicht – Nutzer wissen, worauf sie sich beim Transfer komplexer Sounds einstellen müssen.

"Es ist auch erwähnenswert, dass einige Presets aus AnalogLab nicht mit AstroLab kompatibel sind."
("It's also worth noting that some presets from AnalogLab are not compatible with Astrolab.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Library-Management und Playlist-Erstellung: Soundorganisation im Fluss
Der Browser von Analog Lab wird beim Verlinken zur Schaltzentrale für die AstroLab-Soundbibliothek. Nutzer können alle AstroLab-Presets direkt im linken Panel der Software einsehen, verwalten und editieren – ideal, um Sounds zu organisieren, Playlists zu erstellen oder Patches vor dem Auftritt anzupassen. Gerade wer große Bibliotheken lieber am Rechner sortiert, profitiert von dieser Übersicht.
Der Workflow unterstützt nicht nur das Editieren und Speichern von Sounds, sondern auch das Erstellen und Löschen von Playlists. Sounds können per Drag-and-drop zwischen Bibliotheken und Playlists verschoben werden, und Analog Lab zeigt sogar den freien Speicherplatz des AstroLab an, um Engpässe zu vermeiden. Besonders für Performer, die Setlists kuratieren oder das Sound-Setup schnell umstellen müssen, ist diese Integration ein echter Gewinn.
Gemeinsame Power: Sounddesign und Performance-Vorbereitung optimieren

"Wenn verlinkt, können auf AnalogLab geladene AstroLab-Presets bearbeitet werden."
("When linked, Astrolab presets loaded on AnalogLab can be edited.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Im Schlussteil betont das Tutorial die kollaborative Stärke von AstroLab und Analog Lab. Das Editieren von AstroLab-Presets innerhalb von Analog Lab ist unkompliziert: Makros, Keyboard-Settings, Effekte, Part-Mix und EQ lassen sich direkt aus der Software anpassen. Wer das zugrundeliegende Instrument besitzt, kann es sogar in Analog Lab öffnen und noch tiefer editieren.
Die Botschaft von Arturia ist eindeutig – AstroLab und Analog Lab sind darauf ausgelegt, gemeinsam zu funktionieren und Musikern den kreativen Workflow von der Soundgestaltung im Studio bis zur Performance auf der Bühne zu erleichtern. Die Integration ist nicht nur Komfort, sondern ermöglicht einen Workflow, bei dem Hardware und Software sich wirklich ergänzen und komplexes Soundmanagement sowie Performance-Vorbereitung intuitiv und effizient werden.
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https://www.youtube.com/ArturiaOfficial
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