Arturia AstroLab: Marina Herlop und die neue Leichtigkeit des Live-Setups

3. Mai 2024

LYRA

Arturia AstroLab: Marina Herlop und die neue Leichtigkeit des Live-Setups

Das AstroLab von Arturia steht im Mittelpunkt dieses Künstlerporträts, in dem die in Barcelona lebende Marina Herlop die Grenzen zwischen experimenteller und neoklassischer Musik auslotet. Das von Arturia produzierte Video zeigt, wie AstroLabs durchdachter Workflow und die Physical-Modeling-Technologie Herlops einzigartige Mischung aus Piano, Gesang und Avantgarde-Elektronik unterstützen. Im Fokus stehen praxisnahe Features wie der Playlist-Modus und die flexible Klanggestaltung – ein Einblick in die emotionale und technische Reise einer modernen Künstlerin mit einem hochaktuellen Digitalinstrument. Wer wissen will, wie digitale Architektur auf rohe Musikalität trifft, bekommt hier einen authentischen Einblick in AstroLab im Live-Einsatz.

AstroLab: Für kreativen Flow gebaut

Das AstroLab von Arturia wird als Instrument vorgestellt, das die oft überwältigende Welt der Plugins und digitalen Optionen auf ein fokussiertes, performance-taugliches Werkzeug herunterbricht. Marina Herlop hebt hervor, wie das Gerät ihr erlaubt, eine gezielte Auswahl an Sounds zu kuratieren und so die Reibung durch endlose Plug-in-Menüs zu vermeiden. Gerade für Künstlerinnen und Künstler, die den Computerbildschirm hinter sich lassen und sich ganz auf das haptische Musikerlebnis einlassen wollen, ist dieser Ansatz besonders wertvoll.

Der Workflow dreht sich darum, Lieblingspresets direkt im AstroLab auszuwählen und zu speichern, sodass sie im Live-Einsatz sofort griffbereit sind. Herlop demonstriert, wie sie ein Piano-Preset einfach in die AstroLab-Bibliothek zieht und es damit dauerhaft verfügbar macht. Diese Integration steht exemplarisch für Arturias Ansatz, digitale Flexibilität mit direkter Bedienbarkeit zu verbinden – ein Leitmotiv, das sich durch das gesamte Video zieht.

Es erlaubt dir, etwas zu reduzieren, das sich manchmal endlos anfühlen kann, wie die große Menge an Plugins.

© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)

Physical Modeling: Piano ohne Samples

Die Piano-Presets werden nicht durch Samples erzeugt, sondern durch Physical Modeling.

© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)

Ein herausragendes Merkmal des AstroLab ist die Physical-Modeling-Technologie für Klaviersounds, die auf herkömmliche Sample-Bibliotheken verzichtet. Herlop erklärt, dass der Klang in Echtzeit im Keyboard erzeugt wird und so ein analoges Spielgefühl vermittelt, auch wenn es kein akustisches Klavier ist. Das Ergebnis ist ein organischeres und ausdrucksstärkeres Spiel, bei dem Nuancen unmittelbar gestaltet werden können.

Diese Technologie spart nicht nur Speicherplatz, sondern ermöglicht auch eine dynamischere Interaktion zwischen Musikerin und Instrument. Arturias Entscheidung für Physical Modeling passt zur Philosophie, digitale Innovation mit der Haptik und Direktheit klassischer Instrumente zu verbinden. Für Künstler, die auf ausdrucksstarke Pianosounds als Basis setzen, ist das ein entscheidender architektonischer Schritt.

Playlist-Modus: Nahtloser Soundwechsel

Der Playlist-Modus des AstroLab löst ein klassisches Live-Problem: Sounds schnell und zuverlässig wechseln zu können. Herlop zeigt, wie sie für jeden Song eigene Playlists mit bis zu zehn Sounds anlegen kann. So lässt sich das Klangarsenal für ein Set im Voraus organisieren, ohne dass man während der Performance in Menüs suchen oder peinliche Pausen riskieren muss.

Das Umschalten zwischen Presets erfolgt über einen eigenen Button und ist nahezu verzögerungsfrei. Gerade für Musikerinnen, die viele Klangfarben kombinieren und komplexe Arrangements live umsetzen, ist das ein echtes Workflow-Plus. Das Video unterstreicht, wie der Playlist-Modus einen flüssigen musikalischen Ausdruck unterstützt und AstroLab als performance-orientiertes Instrument positioniert.

Ein weiteres Feature, das besonders für Live-Performances interessant ist, ist der Playlist-Modus, und du kannst für jeden Song…

© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)

Layering und Manipulation: Marinas künstlerische Entwicklung

Marina Herlop blickt auf ihre künstlerische Entwicklung zurück: Ihre ersten Werke entstanden mit Klavier und Gesang – den Werkzeugen, die sie am besten beherrschte. Der Umstieg auf Computer-basierte Produktion eröffnete ihr neue Dimensionen: Layering, Rhythmik und Klangfarbe wurden zentrale Gestaltungsmittel. Heute ist für sie das Kombinieren und Manipulieren von Elementen genauso kreativ wie das Schreiben von Melodien.

AstroLab fügt sich nahtlos in diese Entwicklung ein, denn das Instrument ermöglicht komplexes Layering und Sounddesign auf intuitive Weise. Die Architektur unterstützt Herlops Wunsch, musikalische Ideen zu zerschneiden, neu zu ordnen und zu kombinieren – ohne technische Hürden. Im Zentrum steht die kreative Freiheit, neue Klangwelten zu erkunden.


Das emotionale Spektrum des Schaffens

Und dieser Moment, in dem du weißt, dass es etwas ist, das du magst und für immer mögen wirst. Aber dieses Lied ist noch nicht fertig…

© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)

Das Video schlägt einen nachdenklichen Ton an, wenn Herlop über die emotionalen Höhen und Tiefen des Musikmachens spricht. Sie schildert offen, wie sie zwischen Dunkelheit, Unsicherheit und Selbstzweifeln pendelt – Erfahrungen, die viele Künstlerinnen und Künstler teilen. Gleichzeitig gibt es aber auch Momente der Euphorie und kreative Durchbrüche, die den gesamten Prozess lohnenswert machen.

Herlop vergleicht den Moment, in dem man ein Stück wirklich liebt, mit einem geheimen Embryo eines Songs – etwas Wertvolles, das noch niemand gehört hat. Diese Metapher fängt die Verletzlichkeit und Aufregung ein, die im kreativen Prozess liegen, besonders beim Arbeiten mit neuen Tools und Technologien.

Arturia positioniert das AstroLab in diesem Video nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als Begleiter auf dieser emotionalen Reise. Das Design des Instruments soll Musikerinnen und Musiker in allen Phasen unterstützen – vom vorsichtigen Ausprobieren bis zum selbstbewussten Auftritt. AstroLab ist damit mehr als die Summe seiner Features.

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