Das Arturia MicroBrute UFO landet bei Andertons Synths, Keys and Tech – und will garantiert keine neuen Freunde finden. Diese limitierte semi-modulare Kiste bringt den Kultklassiker mit ein paar kosmischen Twists zurück, und Jack Duxbury sowie Tom von Arturia holen wirklich jeden Tropfen Dreck aus den Schaltkreisen. Obertongeneratoren, fiese Filter und ein Preset-System, das so hands-on ist wie nur möglich – keine Menüs, nur pure, dreckige Action. Egal ob Electro-Growls oder Lo-Fi Space Funk: Dieser Synth haut nicht nur ordentlich rein, er tritt der Konkurrenz gleich das Blech weg. Wer glaubt, den Brute-Sound zu kennen, wird hier eines Besseren belehrt: Das UFO hat Attitüde auf Alien-Niveau. Anschnallen – manche Sounds muss man einfach selbst gehört haben.

11. Dezember 2025
SPARKY
Arturia MicroBrute UFO: Andertons Synths, Keys and Tech beamen den Dreck ins All
Die Rückkehr des Brute: Limited Edition, maximale Attitüde
Das Arturia MicroBrute UFO ist zurück aus der Versenkung – und es ist nicht einfach ein Aufguss, sondern eine limitierte Neuauflage eines Synths, der die moderne Analog-Renaissance mit eingeläutet hat. Bei Andertons Synths, Keys and Tech erklärt Tom von Arturia, warum der MicroBrute damals so wichtig war: günstig, voll analog und kein Vintage-Klon. Stattdessen hat er sich mit seinem dreckigen Sound eine eigene Nische geschaffen, und die UFO-Edition setzt mit ihrem frechen Look (ja, das ist wirklich eine Kuh, die hochgebeamt wird) noch einen drauf.
Hier geht es nicht um Nostalgie. Das MicroBrute UFO ist ein Statement: limitierte Stückzahl, neue Grafiken und die Attitüde eines Synths, der von der Community wirklich vermisst wurde. Wer ein echtes Street-Weapon sucht statt ein Museumsstück, bekommt hier das Ticket für den Rave-Bunker. Und mit dem typischen Andertons-Banter weiß man: Hier gibt’s die ehrliche Meinung, kein Marketing-Geschwafel.

"Das originale Minibrew war ein wirklich großes Ding, weil es erschwinglich und komplett analog war."
("The original Minibrew was a really big deal because it was affordable and it was all analog.")© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Growls, Grit und Lo-Fi Space Funk

"Hier sind sehr saubere Sounds möglich, aber absolute Dreckigkeit ist genauso leicht erreichbar."
("You've got very clean sounds in here if you want them, but very easily achievable is utter filth.")© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Sounddesign beim MicroBrute UFO bedeutet Extreme. Tom von Arturia macht klar: Wer will, bekommt auch saubere Sounds – aber warum, wenn dieses Teil im Dreck richtig aufblüht? Brute Factor Feedback-Loop, der fiese Steiner Parker Filter und die Möglichkeit, Wellenformen wild zu mischen, sorgen für Electro-Growls und Lo-Fi Space Funk ohne Umwege.
Ob verstimmte Sägezähne, metallische Klänge oder einfach nur maximale Resonanz: Das UFO liefert. Es hat den Charakter, der einen dazu bringt, alles in den roten Bereich zu drehen – mal sehen, was zuerst schlappmacht: der Synth oder die Nachbarn. Und wer’s nicht glaubt, bekommt im Video Sounddemos, die ordentlich auf die Ohren geben.
Wellenformen, Obertöne und Modulations-Chaos
Das MicroBrute UFO macht kein Geheimnis aus seinem Wellenform-Arsenal: Sägezahn, Rechteck, Dreieck und ein spezieller Obertongenerator, der von Sub bis Quinte reicht. Damit lassen sich Hybridwellen stapeln und mischen, die keine Regeln kennen. Das Highlight: Der Metalizer auf der Dreieckswelle (ein Wavefolder) sorgt für Obertöne und Biss, wie man sie bei klassischen Subtraktiven nicht findet.
Die Modulation läuft über eine kleine Patchbay: Envelope und LFO lassen sich in Metalizer, Sägezahn, Sub, Pitch, Filter oder Pulsbreite patchen. Kein vollwertiges Modularsystem, aber genug, um Chaos zu stiften – und wer noch anderes semi-modulares Gear oder Eurorack rumstehen hat, kann die Eskalation ausweiten. Der Sequencer ist simpel, aber effektiv: Patterns speichern, Game-Boy-Bleeps in Sekunden – fertig.

"Sehr verspielt, sehr fetter Sound. Radikal einfach in der Umsetzung, aber was man rausholen kann, ist ziemlich vielseitig."
("Very playful, very fat sounding. Rooflessly simple in its implementation, but what you can get out of it is quite expansive.")© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Preset-Karten: Hands-On statt Menü-Wahnsinn

"Da ist ein ordentlicher Stapel dabei. Sollen wir uns mal eine der Karten anschauen, die wir vorbereitet haben?"
("There's a fair old stack there. So should we have a look at one of the ones that we've provided?")© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Vergiss Menü-Wahnsinn – die Preset-Karten des MicroBrute UFO sind genial. Ein fetter Stapel liegt bei, jede Karte zeigt Reglerstellungen und Patchanweisungen für sofortigen Soundabruf. Blade Runner Pad oder Clang Bell? Karte drauf, Regler drehen, los geht’s. Das ist direkt, schnell und perfekt für alle, die keine Lust auf Displays haben.
Noch besser: Eigene Einstellungen kann man mit abwaschbarem Marker draufkritzeln – ein Spielplatz für Anfänger und Patch-Profis. Die Karten machen das Springen zwischen Sounds kinderleicht, und das Andertons-Team hat sichtlich Spaß dabei, mit Namen wie „Super Sore Acid House“ den Drecksfaktor hochzudrehen. Manche Reaktionen und Sounds muss man aber einfach im Video gesehen (und gehört) haben – da sagt das Gesicht mehr als tausend Worte.
Filth in Action: Performance und Spielfreude
Wenn Tom und Jack auf dem MicroBrute UFO jammen, wird klar: Dieser Synth ist nicht nur was für Studiotüftler – er ist eine Performance-Waffe. Von metallischen Glocken über gurgelnde Bässe bis zu zischenden Leads zeigt das UFO, wie schnell es von subtil zu brutal wechseln kann. Die Modulationsmöglichkeiten und die direkte Bedienung machen es einfach, expressiv zu spielen, und der rohe Sound setzt sich in jedem Mix durch.
Anschlüsse sind am Start: USB-MIDI, vollwertiges MIDI-In, CV/Gate und sogar ein externer Eingang, um anderes Gear durch den Brute-Filter zu jagen. Günstig, dreckig und überraschend vielseitig – perfekt für Einsteiger, die Synthese lernen wollen, aber mit genug Attitüde, um alte Hasen grinsen zu lassen. Das Andertons-Team feiert den Drecksfaktor, und ehrlich: Die Gesichter, wenn der Brute Factor loslegt, muss man gesehen (und gehört) haben. Manche Synths erlebt man am besten live – das hier ist definitiv einer davon.
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/AndertonsKeyboardDept
Links von AndertonsKeyboardDept:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen


