In diesem Deep-Dive auf dem offiziellen Arturia-Kanal zeigt der Berliner Produzent und Engineer Hannes Bieger, wie der KeyStep 37 mk2 zum verbindenden Element in einem modernen Hybridstudio wird. Arturias Controller ist nicht einfach ein weiteres MIDI-Keyboard – er fungiert als kreatives Zentrum, das analoge Klassiker und digitale Kraftpakete verbindet und einen Workflow ermöglicht, der sowohl generativ als auch hands-on ist. Das Video beleuchtet, wie Features wie der fortschrittliche Arpeggiator und das Ribbon-Controller neue musikalische Ideen entfachen, während Biegers Kommentare die inspirierende Rolle durchdachten Controller-Designs in der heutigen Produktionslandschaft hervorheben. Für alle, die sich für Workflow-Architektur und die Evolution hybrider Setups begeistern, ist dies ein aufschlussreicher Blick darauf, wie Analoges und Digitales wirklich zusammenspielen können.

11. März 2026
LYRA
Arturias KeyStep 37 mk2: Hybride Kontrolle und spielerischer Workflow im Studio von Hannes Bieger
Hybrides Herz: Der KeyStep 37 mk2 als Studio-Connector
Das Video beginnt mit Hannes Bieger, der sein Berliner Studio vorstellt – einen Raum, in dem analoge und digitale Tools flexibel zu einer hybriden Umgebung verwoben sind. Er betont, wie sich der KeyStep 37 mk2 nahtlos in dieses Setup einfügt und als Brücke zwischen klassischen Hardware-Synths und modernen Software-Instrumenten dient. Biegers Workflow dreht sich darum, für jeden Moment das passende Werkzeug zu finden, und das portable, kompakte Design des KeyStep 37 mk2 macht ihn sowohl am Hauptarbeitsplatz als auch in spontanen Setups im Raum zu einem natürlichen Bestandteil.
Auffällig ist, dass der KeyStep 37 mk2 nicht einfach ein weiteres kleines Keyboard ist, sondern eine bewusste Wahl für hybride Integration. Bieger hebt hervor, dass er zwar Vintage-Synths wie den ARP 2600 und seltene röhrenbasierte Instrumente besitzt, der eigentliche Unterschied heutzutage aber nicht mehr nur die Klangqualität ist, sondern wie gut sich ein Gerät in einen größeren Workflow einfügt. Arturias Controller wird als Gerät gezeigt, das sowohl physisch als auch funktional zwischen verschiedenen Studiobereichen reisen kann und so ein vielseitiges Werkzeug für analoge wie digitale Domänen ist.

"Was man benutzt, ist nicht mehr so sehr die Klangqualität, sondern vielmehr, wie es in den Workflow passt."
("What you use is not so much the sound quality anymore, it's more like how does it fit in the workflow.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Arpeggiator-Mutationen und Ribbon-Expression: Die wichtigsten Features

"Der Arpeggiator-Bereich des Keystep ist aus kreativer Sicht tatsächlich das herausragende Feature."
("The arpeggiator section of the Keystep is actually the standout feature from a creative point of view.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Bieger hebt den Arpeggiator des KeyStep 37 mk2 als kreatives Kraftpaket hervor, besonders im Vergleich zu den oft limitierten Arpeggiatoren vieler Synths. Die Mutate- und Spice-Funktionen werden als Werkzeuge präsentiert, die weit über einfaches Noten-Looping hinausgehen und generative Muster sowie unerwartete musikalische Wendungen ermöglichen. Es geht hier nicht nur um das Wiederholen von Noten – sondern um sich entwickelnde Sequenzen, die neue Richtungen in einem Track inspirieren können.
Genauso wichtig ist das Ribbon-Controller, das Bieger als Einladung beschreibt, Sounds in Echtzeit spielerisch zu formen. Er demonstriert, wie Pitch Bend und Modulation auf verschiedene Parameter gemappt werden können, etwa um nur einen Oszillator in einem Akkord zu pitchen und so subtile harmonische Verschiebungen zu erzeugen. Diese direkte Kontrolle fördert einen spielerischen und taktilen Ansatz und erlaubt es Produzenten, Klänge auf Arten zu formen, die auf den Synths selbst vielleicht gar nicht möglich wären.
Von Arps zu Arrangements: Kreative Workflows in Aktion
Die Workflow-Demonstration beginnt damit, dass Bieger mit dem KeyStep 37 mk2 eine Bassline kreiert und dabei den Arpeggiator als zentrales kreatives Werkzeug nutzt. Er legt diese über einen Groove aus seinem Modularsystem und zeigt so, wie der Controller zum Herzschlag des rhythmischen und melodischen Fundaments eines Tracks wird. Der Prozess ist iterativ und generativ, wobei der KeyStep sowohl Inspiration als auch Struktur liefert.
Im weiteren Verlauf wendet sich Bieger Pad-Sounds zu und nutzt erneut die Ribbons des KeyStep für nuancierte Modulationen. Die Möglichkeit, Pitch Bend und Modulation auf verschiedene Oszillatoren innerhalb eines Akkords zu legen, erlaubt ausdrucksstarke, sich entwickelnde Texturen. Dieser Abschnitt macht deutlich, dass der KeyStep 37 mk2 nicht nur ein Skizzenblock ist – sondern ein Werkzeug, um vollständige Arrangements zu bauen und Workflows vom ersten Einfall bis zum fertigen Jam zu unterstützen.

"Was hier wirklich praktisch ist, sind die Ribbon-Controller des Keystep."
("What comes in really handy here is the ribbon controllers of the Keystep.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Inspirationsmaschine: Grenzen verschieben und das kreative Konto auffüllen

"Kreativität ist in gewisser Weise wie ein Bankkonto, und wenn man Musik produziert, hebt man im Grunde meistens von diesem Ideenkonto ab und muss es irgendwann mit Experimenten und neuen Dingen, die man ausprobiert, wieder auffüllen."
("Creativity in a way is like a bank account and when you produce music you basically mostly withdraw from this bank account of ideas and at some point you have to refill it with experiments and new things you're trying.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Biegers Reflexionen verschieben sich von der Technik hin zur emotionalen und psychologischen Wirkung des KeyStep 37 mk2. Er beschreibt, wie er beim Arbeiten mit dem Controller in einen meditativen Flow-Zustand gerät, in dem kreative Ideen scheinbar mühelos entstehen. Dieses Gefühl der Inspiration ist direkt mit der taktilen, reaktionsfreudigen Bedienung des KeyStep verbunden, die zum Experimentieren und zum Eingehen von Risiken einlädt.
Er vergleicht Kreativität mit einem Bankkonto: Beim Produzieren hebt man Ideen ab, muss das Konto aber durch Experimente und neue Workflows wieder auffüllen. Der KeyStep 37 mk2 ist für ihn ein Katalysator in diesem Prozess – er lädt dazu ein, Grenzen zu verschieben und neue klangliche Moleküle zu entdecken. Bieger lobt zudem Arturias kontinuierliches Streben nach Verbesserung und Qualität und zieht eine Parallele zwischen dem iterativen Ansatz des Unternehmens und seinem eigenen Antrieb, sich als Künstler weiterzuentwickeln.
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