Schon mal versucht, einen verschwitzten Club-Gig in ein Streaming-taugliches Album zu verwandeln? Chris Sangster, alias sangstersounds, stürzt sich kopfüber ins Live-Recording-Chaos und kommt mit erhobenem Kopf wieder raus. Vergiss sterile Tutorials – hier gibt’s eine echte Session, ungeschönt und direkt aus dem Leben, in der Phasenprobleme, Mikrofonübersprechen und miese Kabel gnadenlos aussortiert werden. Sangsters Ansatz ist eine Mischung aus Technik-Magie und straßentauglichem Pragmatismus – alles in Logic Pro. Wer wissen will, wie ein Profi aus Chaos etwas macht, das man wirklich auf Spotify hören will, bekommt hier den Backstage-Pass. Clevere Tricks, brutale Ehrlichkeit und ein paar Kniffe, die du garantiert klauen willst, inklusive.

24. Feber 2026
SPARKY
Chris Sangster verwandelt Club-Chaos in Streaming-Gold – Ein kompromissloser Live-Mix Breakdown
iZotope RX, Logic Pro, Slate SSD Drums, SoundRadix Auto-Align
Vom Clubboden ins DAW-Kriegsgebiet
Chris Sangster verliert keine Zeit und macht klar: Ein Live-Album zu mixen ist ein ganz anderes Biest als die Studioarbeit. Hier kämpfst du nicht nur mit rohen Spuren – du hast es mit unberechenbarem Raumklang, Publikumsgeräuschen und einem Mikrofonübersprechen zu tun, das dich an deinem Job zweifeln lässt. Los geht’s mit einem Haufen Stems aus einem Club-Gig, inklusive eines zusätzlichen Publikumsmikros – Segen und Fluch zugleich. Organisation ist die erste Verteidigungslinie: Farbcodes und Marker bringen Ordnung ins Chaos.
Im Gegensatz zum üblichen Studioalltag setzt Sangster hier auf einen Template-Workflow. Ist der erste Song gemixt und abgenickt, importiert er die Einstellungen zurück ins volle Projekt – eine Art Klang-Blaupause für das restliche Album. Aber keine Sorge: Das ist kein faules Copy-Paste. Jeder Song braucht trotzdem seine eigenen Anpassungen, besonders wenn man mit den Eigenheiten einer Liveband im kleinen Raum kämpft. Der Mindset-Shift ist real: Hier wird nicht nach Perfektion gestrebt, sondern aus einem One-Take-Auftritt etwas Hörbares gemeißelt.

"When mixing a live recording, it's all about removing the bad, highlighting the good and accepting what you can't change."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Drum Replacement & Noise: Die Geheimwaffen

"This process is destructive to the original file. So it is important to always save a new file first."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Jetzt wird’s technisch. Sangster packt die großen Geschütze aus, allen voran iZotope RX für die Reparatur von Störgeräuschen. Statische Knackser und hässliche Glitches werden rausgeschnitten, in RX bearbeitet und nahtlos zurück in Logic geschoben. Das ist destruktives Editieren – ein falscher Klick und der Gig ist futsch. Genau solche Audio-OPs trennen die Profis von den Amateuren.
Dann kommt das Drum Replacement: Logic Pros Drum Replacement Tool wird ordentlich rangenommen, Samples werden auf Kick und Snare gelegt, um den Sound zu verstärken, ohne den Live-Vibe zu killen. Ist das noch Cheaten, wenn’s knallt? Sangster wird sogar kreativ beim Hi-Hat-Replacement – ein chirurgisch bearbeitetes Raum-Mikrofon triggert saubere Samples, wenn die Overheads zu matschig sind. Das Ergebnis: Drums, die sich durchsetzen, selbst wenn die Originalaufnahmen Gegenwehr leisten.
Phasenkämpfe & Bleed-Schlachten
Phasenprobleme und Mikrofonübersprechen – die Zwillingsdämonen des Live-Mixings. Sangster geht nicht auf Abstand. SoundRadix Auto-Align ist sein Phasen-Kumpel, auf jede Spur geklatscht, um das Kit zusammenzuziehen und den Punch zurückzuholen. Ein Set-and-Forget-Wunder, das den Sound sofort strafft, besonders wenn alles auf einer engen Bühne aufgenommen wurde.
Bleed? Kannst du nicht komplett killen, also zähmst du ihn. Strategisches Muting, Regions schneiden und ein bisschen Gating verhindern, dass alles zur Klang-Suppe wird. EQ ist das Skalpell, das Platz schafft, damit sich die Instrumente nicht gegenseitig plattwalzen. Und das Beste: Ein bisschen Bleed bleibt absichtlich drin – das macht den Live-Charme aus. Wie groß der Unterschied wirklich ist, hörst du am besten direkt im Video bei den Vorher-Nachher-Passagen.

"Maybe the most important tool I used on this entire album was SoundRadix Auto Align."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Roh belassen, glänzend gemacht

"Automation is always one of the most important tools when it comes to mixing, and that is doubly true for mixing a live album."
© Screenshot/Zitat: Sangstersounds (YouTube)
Sangsters Philosophie ist klar: Das Leben aus einem Live-Album rauspolieren? Nicht mit ihm. Automation ist hier der heimliche Held – Faderfahrten, Effektanpassungen und ständiges Nachjustieren sorgen dafür, dass jeder Moment sitzt. Mit Musikern, die auf der Bühne rumrennen und ständig Pedale treten, reichen statische Einstellungen nicht. Regions schneiden und Track Stacks erlauben chirurgische Eingriffe, damit Übergänge fließen und die Energie oben bleibt.
Das Mastering dreht sich komplett um Flow. Durch das Layern von Publikumsgeräuschen und Applaus zwischen den Tracks schafft Sangster nahtlose Übergänge, die dich mitten ins Geschehen katapultieren. Es geht nicht nur um Lautheit – es geht darum, das Konzerterlebnis von Anfang bis Ende zu bewahren. Wer einen sterilen, leblosen Mix sucht, ist hier falsch. Hier wird der Schweiß, der Jubel und das Chaos eingefangen – und für Spotify abgefüllt.
Gucken, Hören, Lernen – Hier passiert der echte Mix-Zauber
Wer denkt, er hätte’s nach dem Lesen schon drauf, irrt sich gewaltig. Die Magie steckt im Sound – in den Vorher-Nachher-Momenten, den subtilen Tweaks, der Art, wie Automation dem Mix Leben einhaucht. Chris Sangsters Video ist nicht einfach ein Walkthrough, sondern ein Masterclass darin, wie man Club-Chaos in Streaming-Gold verwandelt. Für alle, die es mit Live-Mixing ernst meinen: Pflichtprogramm. Glaub mir nicht einfach – klick auf Play und hör dir die Verwandlung selbst an.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/sangstersounds
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