Wer schon mal versucht hat, auf Hardware nahtlos zwischen Songs zu wechseln und dabei ein Zugunglück produziert hat, ist nicht allein. EZBOT, der Hardware-Freak mit Vorliebe für rohen, ungefilterten Groove, taucht tief in die Trickkiste des Elektron Octatrack MK2 ein, um Live-Übergänge zu zeigen, die nicht wie ein Autounfall klingen. Vergiss das CDJ-Sicherheitsnetz – hier geht’s um dreckige, hands-on Performance, bei der der Octatrack zur Geheimwaffe wird. Erwartet echte Praxis-Hacks statt Theorie-Geschwafel und ein paar klare Ansagen, warum gerade die Macken des Octatrack ihn zur Straßenlegende machen. Wer will, dass sein nächstes Set so smooth wie Butter fließt und so hart reinhaut wie ein Presslufthammer, ist hier richtig.

14. Feber 2026
SPARKY
EZBOTs Octatrack-Übergangstricks: Vom Garagen-Chaos zum Profi-Flow
Octatrack: Der Übergangs-Assassine
EZBOT macht gleich klar: Zwischen Songs auf Hardware zu wechseln ist nichts für Zartbesaitete. Anders als in der polierten CDJ-Welt, wo alles für butterweiche Übergänge und perfekte Effekte gebaut ist, sind Setups wie der Octatrack MK2 roh, unberechenbar – und genau deshalb geil. Wer auf Garage-Grit steht und sich die Hände schmutzig machen will, ist hier im Paradies.
Der Octatrack wird als Top-Tool für den Job hervorgehoben. EZBOT verliert keine Zeit mit Blabla – hier zählt, was funktioniert, und die Live-Übergangs-Power des Octatrack steht im Mittelpunkt. Andere Looper werden erwähnt, aber wer zwischen Tracks wechseln will, ohne sich selbst ein Bein zu stellen, kommt an dieser Kiste nicht vorbei.

"Der Octatrack macht das extrem gut."
("The Octatrack does it extremely well.")© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)
Live-Übergänge: BPM, Fader und keine Harmonie-Katastrophen

"Es geht wirklich nur darum, dass keine harmonischen Inhalte miteinander kollidieren."
("It's really just avoiding this harmonic content clashing with each other.")© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)
Von einem Track zum nächsten zu wechseln heißt nicht einfach, das nächste Pattern reinzuknallen und zu hoffen. EZBOT macht klare Ansagen: BPMs anpassen, Melodien rausfaden und Harmonie-Crashes um jeden Preis vermeiden. Er zeigt, wie der Wechsel von Drums zu Melodie (oder umgekehrt) smooth bleibt – und warum sich bei falschen Tonarten alles beißt.
Der eigentliche Trick? Mit dem Mixer-Bereich des Octatrack die Melodien rausnehmen und die Drums isolieren, bevor man den Live-Loop aufnimmt. EZBOTs Ansatz ist direkt: Alles raus, was den Übergang vermatscht, dann mit Ansage aufs neue Tempo gehen. Subtilität? Nebensache – Hauptsache effektiv. Wer den vollen Geschmack dieser Übergänge will, sollte sich das Video reinziehen.
Loopen wie ein Profi: Übergangs-Magie in Echtzeit
EZBOT bleibt nicht bei der Theorie – er zeigt, wie man mitten im Übergang Live-Loops aufnimmt. Indem er einen Drum-Loop im neuen BPM einfängt, entsteht ein dreckiger, timestretchiger Effekt, der mehr Feature als Fehler ist. Hier geht’s nicht um sterile Perfektion, sondern darum, die Macken des Octatrack als kreatives Werkzeug zu nutzen.
Das Ganze ist hands-on: Tempo anpassen, Loop greifen, mit dem Fader in den nächsten Song ballern. Das Beste: Man ist nicht an einen starren Zeitplan gebunden – EZBOT zeigt, wie man sich Zeit lassen und sanft in den neuen Track gleiten kann, ohne die Energie zu verlieren. Für den vollen Sound-Impact sollte man sich unbedingt das Live-Demo im Video geben.

"Der Dreck vom Time-Stretch ist ein Effekt."
("The grit of time stretch is an effect.")© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)
Octatrack als Performance-Mixer: Warum Slave besser ist

"So funktioniert das einfach viel besser."
("It just works so much better.")© Screenshot/Zitat: Ezbot (YouTube)
Hier ein heißer Tipp: Mach den Octatrack nicht zum Master-Clock. EZBOT findet, als Performance-Mixer im Slave-Modus ist er am stärksten. So kann man loopen, tweaken und auf externem Gear Pattern wechseln, während der Octatrack alles zusammenhält. Ein Workflow, der Flexibilität bringt – genau das, was man braucht, wenn das Chaos regiert.
Templates, Tutorials und der nächste Level
EZBOT schließt mit einem Wink, das eigene Setup zu pimpen. Seine Performance-Templates auf Patreon und Ko-fi sind eine Abkürzung zu den Übergangs-Tricks. Aber es geht nicht nur ums Kaufen – er empfiehlt, den Prozess von Grund auf zu lernen und die Templates als Referenz für den eigenen Stil zu nutzen. Wer tiefer einsteigen will, findet in der Videobeschreibung einen Link zum kompletten Livestream, wo alles ungefiltert gezeigt wird.
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