Gabe Miller Music und der MPC Live III: Kein Tutorial, sondern ein Techno-Feuerwerk

24. Feber 2026

RILEY

Gabe Miller Music und der MPC Live III: Kein Tutorial, sondern ein Techno-Feuerwerk

Schon mal gefragt, was passiert, wenn man eine Ladung eigener Samples, ein paar wilde Synth-Plugins und einen koffeinierten Beatmaker in den MPC Live III wirft? Gabe Miller Music zeigt’s dir – aber erwarte kein Schritt-für-Schritt-Handbuch. Das hier ist eher eine Straßen-Jam-Session mit Profi-Tipps, die schneller fliegen als Hi-Hats bei 135 BPM. Gabes Stil ist es, Techno von Grund auf zu bauen, Sounds zu schichten wie einen Döner vom Imbiss um die Ecke und den Workflow so smooth zu halten wie ein frischer Fade. Wer auf echte Tricks, glückliche Zufälle und maximalen Spaß beim Produzieren steht, ist hier goldrichtig. Aber nicht blinzeln – sonst verpasst du den nächsten Geheimtipp.

MPC Live III: Der Beatmaker-Spielplatz

Gabe Miller macht direkt klar: Das hier ist kein gewöhnliches MPC Live III Tutorial. Stattdessen zeigt er, wie es sich wirklich anfühlt, einen Techno-Track von Null auf dieser Kiste zu bauen. Die Stimmung ist mehr Hands-on-Demo als Unterrichtsstunde – und das ist ehrlich gesagt eine echte Erfrischung. Gabes Ansatz: Einfach reingehen, Knöpfe drehen und dem Groove folgen – genau so, wie wir’s alle am liebsten machen.

Schon beim Einstieg sieht man, dass der MPC Live III nicht nur was für Raster-Freaks ist. Gabe startet ein neues Projekt, dreht das Tempo auf feurige 135 BPM und legt das Fundament. Das Teil ist ein Spielplatz für alle, die sich die Hände schmutzig machen und was bauen wollen, das richtig knallt. Keine trockenen Handbücher – nur echter Workflow, echte Sounds und maximaler Spaß.

Das ist nicht wirklich ein Tutorial, aber es ist nah dran.

© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)

Eigene Samples & Synth-Plugins: Das Geheimgewürz

Sobald das Projekt läuft, lädt Gabe eigene Samples – direkt aus seinem eigenen $5 Sample Pack. Das ist Hustle pur und zeigt, wie easy es ist, den eigenen Flavor in den MPC zu bringen. Er flexed nicht nur seine Sounds, sondern zeigt, wie man jedes Sample Pack für sich arbeiten lässt – egal ob Kicks, Bass-Plucks oder die schrägen One-Shots, die auf deiner Festplatte schlummern.

Aber bei Samples bleibt’s nicht. Gabe taucht in die eingebauten Synth-Plugins wie Iona und Jura ein und formt daraus alles – von rollenden Bässen bis zu dreckigen Leads. Wie er zwischen Samples und Synths hin- und herswitcht, ist richtig smooth und beweist: Der MPC Live III ist eine komplette Produktionszentrale, nicht nur ein aufgemotzter Sampler. Wer auf Sounddesign steht, bekommt hier pures Gold.


Layern, Clips starten und Workflow-Magie

Gabes Workflow ist wie ein Streetfood-Stand zur Mittagszeit: Sounds stapeln und Clips starten, bis der Beat sitzt. Er layert Kicks, Shaker und Percussion, nutzt Step-Sequencer und Pad-Mute, um alles in Bewegung zu halten. Da wird experimentiert, kopiert, gemutet und getweakt, bis der Groove passt.

Die echte Magie kommt beim Clip-Launching. Gabe zeigt, wie man mit dem Clip-basierten Workflow des MPC Muster baut und spontan arrangiert. Es geht nicht ums Rezept – es geht ums Abschmecken: Ein Schuss Delay hier, ein Spritzer Reverb da, und aus Zufällen werden Signature-Sounds. Wer praktische, straßentaugliche Strategien für frische Beats sucht, sollte hier genau hinschauen.


Mix-Moves und Echtzeit-Sauce

Für sowas kann man entweder den Mother Ducker oder den Pumper nehmen, damit es zum Kick duckt.

© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)

Jetzt wird’s richtig heiß in der Küche: Gabe schraubt live an Effekten, die den Mix von okay zu clubtauglich bringen. Delay, Reverb, Pumper und sogar ein Limiter auf dem Master sorgen für Punch ohne Matsch. Er EQt, filtert und sidechaint, damit sich die Elemente nicht ins Gehege kommen – denn nichts killt die Stimmung wie ein matschiger Mix.

Das Beste: Gabe balanciert alles on the fly. Er resampled, bounced Spuren, nutzt Automation und hält so die Energie oben. Es geht ständig hin und her zwischen Komposition und Sounddesign – mit Patch-Tweaks, Kick-Layering und sogar Vocal-Samples für das gewisse Extra.

Man bekommt einen echten Einblick, wie ein Producer Probleme löst: Wenn Sounds sich beißen, greift Gabe nicht nur zum Fader, sondern arrangiert um, schneidet Frequenzen oder lässt den Groove entscheiden. Das ist eine Masterclass im „Mach das Beste aus dem, was du hast“ – und vollgepackt mit Tipps, die deine nächste Session smooth wie Erdnussbutter machen.

Den echten Vibe gibt’s nur im Video

Ich könnte jetzt versuchen, jeden Trick von Gabe zu erklären – aber ehrlich: Manche Sachen muss man einfach sehen und hören. Wie er Szenen startet, an den Q-Links schraubt und das Arrangement baut, ist was fürs Auge und Ohr. Wer den echten Flavor, die kleinen Tweaks, die Zufälle und den finalen Mix erleben will, sollte sich das Video unbedingt gönnen. Dein nächster Beat wird’s dir danken.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/gabe-miller-musics-mpc-live-iii-techno-throwdown-not-your-grandmas-tutorial/
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