Goldene Keule: Andertons Synths, Keys and Tech prügeln das Studiologic Numa X Piano GTse durch den Test

22. Juli 2026

SPARKY

Goldene Keule: Andertons Synths, Keys and Tech prügeln das Studiologic Numa X Piano GTse durch den Test

Andertons Synths, Keys and Tech rollen das Studiologic Numa X Piano GTse aus – eine Bühnenwaffe mit Glanz und Hirn. Jack Duxbury reißt die Kiste auf, legt sofort los und nimmt TRS2-Soundengine, Holztastatur und eine Parade von Presets auseinander, die von Gospel bis komplett abgedreht reichen. Wer denkt, Stage Pianos seien langweilig, bekommt hier einen Angriff auf die Sinne – mit einem Finish, das deine Bandkollegen blendet. Mal sehen, ob der Hype im Studio standhält.

TRS2-Engine: Kein Piano für Omas Wohnzimmer

Andertons starten direkt mit der neuen TRS2-Soundengine des Numa X Piano GTse – ein echtes Upgrade, das akustische und elektrische Piano-Emulationen auf ein neues Level hebt. Hier gibt’s Physical Modeling für echte Pianos und E-Keys, keine angestaubten Samples oder lahme ROMpler-Tricks. Auch die Synth-Engine wurde aufgemotzt und liefert virtuelle Oszillatoren für klassische und verdrehte Analogsounds.

Vier Gigabyte Sample-Speicher (doppelt so viel wie beim Vorgänger) und ein Effekt-Menü, das ordentlich zugelegt hat. Das ist kein höfliches Digitalbrett für die Hotellobby – hier steckt Biss im Sound und Technik unter der Haube. Wer ein Stage Piano sucht, das nicht einknickt, bekommt hier eine echte Kampfansage.

A new TRS-2 sound engine, including physical modeling for acoustic pianos, new physical modeling for electric keys, and an overhauled synth…

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Unboxing: Schillernde Rüstung & echtes Holz

It's almost got a bit of, you know that other fleck in it like a PRS finish.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Erster Eindruck? Das warme Metallic-Finish ist ein Hingucker – PRS-Gitarren-Vibes, aber auf einem Stage Piano. Je nach Licht schimmert es anders; manche werden sabbern, andere die Nase rümpfen, aber übersehen wird das Teil niemand. Das Andertons-Team starrt verdächtig lange auf den Glanz – zu Recht.

Unter der Bling-Oberfläche steckt eine Fatar TP/400 Holztastatur mit Auslösung – das ist die feine Ware für alle, denen das Spielgefühl genauso wichtig ist wie der Sound. Stabil, vertrauenerweckend und bereit für grobe Hände oder feine Läufe. Selbst das Dreifachpedal bekommt Lob für seine Robustheit. Nicht nur hübsch: Das Ding hält auch einen Toaster-Fight im Rave-Bunker aus.

Presets & FX: Menü für Klangchaoten

Durch die Presets scrollen und du bekommst alles von Model D 1968 bis zu einem Wurlitzer, der wirklich lebt – dank neuer Modelle und Effekte. Es gibt sogar einen dreidimensionalen Wiggle-Stick für Pitchbend und Modulation in einem – ein Novum bei Stage Pianos und so verrückt, wie es klingt. Die Tastatur ist leicht, aber spielbar, und die Palette reicht von Gospel bis komplett abgedreht.

Amp-Modelle sind kein Nachgedanke, sondern stehen im Mittelpunkt: JCM und Twin bringen echten Dreck ins Spiel. Die Chorale- und Symphonic-Effekte sind fett, und wer auf Stereo steht, sollte das Teil mit Kopfhörern hören. Manche Kombinationen sind so wild, dass du deine Lebensentscheidungen hinterfragst – aber genau das macht Spaß. Wer ein braves, beiges Piano sucht, ist hier falsch.

Oh, three dimensional wiggle stick. This is novel.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Live-tauglich: Display, Routing & Interface-Power

Andertons loben das klare, funktionale Display – kein Gefummel auf der Bühne, keine Menü-Hölle. Das integrierte Audio-Interface und der Mixer bieten vier Mono-Kanäle und flexibles Routing, damit du direkt ins DAW oder FOH gehen kannst, ohne Kabelsalat. Ein Segen für alle, die schon mal kurz vor dem Gig ein Kabel verloren haben.

Das Thema Netzteil wird ehrlich angesprochen: kein IEC-Kabel, also auf den Adapter achten. Kein K.O.-Kriterium, aber für Bühnenkrieger wichtig zu wissen. Insgesamt ein Setup, das sich im Studio und auf der Bühne wohlfühlt – mit genug modernen Features für stressfreie Integration.


Fazit: Goldstandard, selbst anspielen Pflicht

Fazit: Das Studiologic Numa X Piano GTse tritt wie ein vergoldeter Schwergewichtsboxer auf – und liefert auch so ab. Premium, flexibel und gerade schräg genug, um sich aus dem Meer der braven Stage Pianos abzuheben. Aber ehrlich: Kein Testbericht und kein Video können das Gefühl der Presets und der Tastatur ersetzen. Wer in England ist, sollte in den Showroom gehen und das Teil selbst anspielen. Vielleicht gehst du mit Goldstaub an den Fingern nach Hause.


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