Intellijel Jellymix: Kompaktes Mix-Monster für modulare Klangabenteuer

21. Feber 2026

MILES

Intellijel Jellymix: Kompaktes Mix-Monster für modulare Klangabenteuer

Intellijel meldet sich mit dem Jellymix zurück – einem kompakten Stereo-Performance-Mixer, der sich gezielt an Modular-Fans und DAWless-Tüftler richtet. Im offiziellen Walkthrough demonstriert Matt von Intellijel, wie Jellymix Drum Machines, Synths und Effekte mit einer schlanken Oberfläche und cleveren Routing-Optionen zusammenbringt. Es erwartet euch eine praxisnahe Feature-Tour, eine Patch-Session und ein Jam, der zeigt, wie viel Mischpower in so wenig Raum stecken kann. Wer flexible Signalführung und Echtzeitkontrolle im Eurorack oder Desktop-Setup sucht, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick in die Möglichkeiten von Jellymix.

Jellymix: Kleines Gerät, große Ambitionen

Jellymix ist Intellijels neuester Wurf im Bereich kompakter Stereo-Performance-Mixer und ganz klar für die Modular-Szene konzipiert. Das Video startet mit Matts Vorstellung: Jellymix soll Drum Machines, Synthesizer, Effekte und Modularsignale in einem Setup vereinen. Hier geht es nicht um einen weiteren Desktop-Mixer – das Gerät richtet sich an alle, die patchen, tweaken und performen wollen, ohne das modulare Ökosystem zu verlassen.

Im Fokus stehen Vielseitigkeit und kompakte Bauweise. Jellymix verspricht, verschiedenstes Equipment – sei es ein Digitakt, eine Cascadia oder ein Pedal wie das Strymon Volante – zusammenzuführen, ohne wertvollen Rack- oder Tischplatz zu verschwenden. Das Video bereitet auf eine praxisnahe Erkundung vor und deutet an, dass neben klassischem Mischen auch kreative Routing-Spielereien möglich sind.

Jelly Mix ist unser brandneuer kompakter Stereo-Performance-Mixer, der all deine Drum Machines, Synthesizer, Effekte und auch Modular…

© Screenshot/Zitat: Intellijel (YouTube)

Fünf Kanäle, zwei Auxes und Klangformung nach Maß

Jeder dieser Auxes hat einen Routingschalter, sodass er entweder Pre-Fader, Post-Fader oder ganz aus sein kann.

© Screenshot/Zitat: Intellijel (YouTube)

Das Herzstück von Jellymix sind fünf Eingangskanäle, jeweils stereo ausgelegt und bereit für verschiedenste Signalquellen. Matt führt uns über das Backpanel: fünf Paare Klinkenbuchsen warten auf Synths und Drum Machines, dazu kommen zwei externe Input-Paare für noch mehr Flexibilität. Die Ausgänge sind klar markiert, inklusive dedizierter Aux A- und Aux B-Sends, einem Main-Stereo-Out und einem Kopfhörerausgang zum Abhören.

Jeder Kanal kann mehr als nur Lautstärke regeln. Es gibt einen Gain-Regler für das richtige Pegelmanagement, einen Hochpassfilter gegen Bassmatsch und einen Tilt-EQ für schnelle Klangkorrekturen – ideal, wenn der Mix auf die Schnelle ausbalanciert werden muss. Die beiden Aux-Sends pro Kanal, jeweils mit Pre/Post/Off-Routingschalter, eröffnen viele Effektmöglichkeiten: Sei es ein trockener Synth ins Delay oder das Erzeugen von Feedback-Loops. Ein durchdachtes Feature-Set für alle, die ihren Mixer als Instrument und nicht nur als Werkzeug sehen.

Anschließen, loslegen, patchen: Das Grundsetup in Aktion

Matt wird praktisch und verkabelt ein simples, aber effektives Setup: Digitakt auf Kanal eins, Cascadia auf Kanal zwei und ein Strymon Volante-Pedal als Effekt-Return auf Kanal drei. Das Setup dient gleichzeitig als Frontpanel-Tour, bei der jeder Regler beim Nullstellen erklärt wird – Gain, Level, EQ, Filter und Routing-Schalter kommen zur Sprache.

Sobald alles gepatcht ist, zeigt Matt, wie man Signale einpegelt, die Pegel mit dem VU-Meter überwacht und ausreichend Headroom behält. Der Workflow ist intuitiv: Level hochdrehen, LEDs beobachten, nachjustieren. Der Tilt-EQ wird für schnelle Klangänderungen getestet, der Hochpassfilter zum Aufräumen des Bassbereichs aktiviert. Eine anschauliche Demonstration, wie Jellymix sich ohne Umstände ins Modular- oder DAWless-Setup einfügt.


Performance-Tricks: Mutes, Routing und Filterspielereien

Jellymix ist nicht nur für statisches Mischen gedacht – er lädt zur Echtzeit-Manipulation ein. Matt hebt die klickfreien Mute-Taster hervor, die sowohl weich als auch reaktionsschnell sind und es ermöglichen, mehrere Kanäle gleichzeitig vorzubereiten und synchron zu entmuten. Ein unscheinbares, aber mächtiges Feature für Live-Sets, bei denen Timing alles ist.

Auch die Routing-Optionen sind flexibel. Jeder Kanal kann seine Aux-Sends pre- oder post-Fader schicken – ideal, um Signale zu Effekten zu senden oder Feedback-Loops zu bauen. Matt demonstriert, wie Cascadia per Aux A ins Delay geschickt, das Effekt-Return mit dem Tilt-EQ geformt und sogar Feedback über den Mixer erzeugt wird – ein klassischer Modular-Trick.

Die Filtersektion ist ein weiteres kreatives Werkzeug: Mit Hoch- und Tiefpass, Resonanz (Q) und Bypass-Schaltern lassen sich Mix oder Frequenzen live formen. Die Möglichkeit, Kanäle durch den Filter zu schicken und ihn per Knopfdruck zu umgehen, gibt Performern dynamische Kontrolle – perfekt für Drops, Builds oder abrupte Klangwechsel.

Diese Mutes sind klickfrei, also sehr weich, aber auch sehr reaktionsschnell.

© Screenshot/Zitat: Intellijel (YouTube)

Jam-Session: Jellymix im Praxiseinsatz

Das Video endet mit einer Jam-Session, in der Jellymix seine Stärken im echten Einsatz ausspielt. Matt kombiniert Drum Machine, Synth und Effekte, nutzt Mutes, Filter und Routing-Tricks, um den Mix lebendig und abwechslungsreich zu halten. Eine praxisnahe Demonstration, wie sich die Features des Mixers direkt auf die Performance übertragen.

Der Jam ist zwar kurz, zeigt aber die Direktheit und Flexibilität, die Jellymix bietet. Für Modular-User und DAWless-Performer ist klar: Dieser kompakte Mixer ist mehr als nur ein Signal-Hub – er ist ein kreatives Werkzeug für alle, die gerne mit Patchkabeln und Live-Tweaks arbeiten.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/intellijel-jellymix-compact-mixing-muscle-for-modular-mayhem/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: