Lodewijk Vos (LØ): Das Desk-Setup als Workflow-Waffe

23. Feber 2026

SPARKY

Lodewijk Vos (LØ): Das Desk-Setup als Workflow-Waffe

Vergiss das endlose Kabelchaos und Synths, die in der Ecke Staub ansetzen – Lodewijk Vos (LØ) hat seinen Schreibtisch in ein schlankes, inspirationsgeladenes Kontrollzentrum verwandelt. In diesem Video schneidet LØ durch das Blabla und zeigt, wie ein cleveres Setup Musikproduktion und Content Creation auf ein neues Level hebt. Freu dich auf einen Hands-on-Rundgang durch Desktop-Synths, ein Dual-Computer-Rig, das CPU-Überlastung auslacht, und Workflow-Hacks, die selbst deine DAW erröten lassen. Wenn du genug von Setups hast, die deinen Vibe killen, ist das hier das Gegenmittel. Ein Desk, der so hart arbeitet wie du.

Inspirationsmaschine: Der Schreibtisch als Muse

LØ startet direkt mit einer Kampfansage an uninspirierende Arbeitsplätze. Seine Mission? Ein Desk-Setup bauen, das nicht nur gut aussieht, sondern dich aktiv in die Kreativzone zieht. Schluss mit dem Herumirren im Synth-Friedhof – alles ist in Reichweite, jedes Gerät gezielt für maximalen musikalischen Funken ausgewählt. Der Fokus liegt auf Desktop-Synths, nicht nur wegen des Sounds, sondern weil sie dich im Sweetspot zwischen Monitoren und Ideen halten.

Hier wird nicht aus Sammelwut gekauft. LØs Ansatz ist gnadenlos: Nur was inspiriert, nichts, was bremst. Hardware schlägt endloses Preset-Gescrolle, und das Setup ist so gebaut, dass du von Beat zu Bass zu Noise kommst, ohne aus dem Flow zu fliegen. Das Ergebnis? Ein Arbeitsplatz, der weniger Büro und mehr Rave-Bunker fürs Hirn ist.

Ich kann eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Synths direkt vor mir bedienen, ohne mich zu bewegen oder aus dem perfekten…

© Screenshot/Zitat: Lodewijkvos (YouTube)

Doppelpack: Dual-Computer-Dominanz

Ich nehme tatsächlich jederzeit alles auf, was ich auf diesem Bildschirm mache.

© Screenshot/Zitat: Lodewijkvos (YouTube)

Jetzt wird’s spannend. LØ verlässt sich nicht auf einen Rechner – er fährt ein Dual-Computer-Setup, das Musikproduktion und Content Creation sauber trennt. Die Hauptmaschine stemmt die Musik, während ein zweites Laptop, verbunden über eine Thunderbolt-5-Dockingstation und mehrere 4K-Capture-Cards, Video, Livestreams und Screen-Recording übernimmt. Kein CPU-Kollaps mehr, wenn du eine Killer-Session festhalten willst.

Das Geheimnis steckt im Routing: Ein Thunderbolt-Kabel bringt alles zusammen, von mehreren Kameras bis zum Audio-Interface. So kann LØ aufnehmen, streamen und Kamerawinkel on the fly wechseln, ohne dass sein Hauptrechner ins Schwitzen kommt. Ein Setup, das bereit ist, Inspiration sofort einzufangen – und sie ohne Lag oder Stress in die Welt zu schicken.

Hardware-Helden: Synths und Klangwaffen

Kommen wir zum Gear. LØs Desk ist ein Who’s Who der Desktop-Synths und Kreativtools: Elektron Model:Samples für Beats, Behringer Model D für Bass und Leads, Make Noise Strega für pures Chaos, Error Instruments LOOPMAN für Tape-Wahnsinn, OXI One fürs Sequencing und der Arturia MicroFreak im Custom-Holzcase. Jedes Teil hat seinen Grund – kein Füller, nur Killer.

Dazu gibt’s Workflow-Hacks: Billige Laptop-Ständer bringen alles auf die richtige Höhe, und das Arturia AudioFuse 16Rig liefert 16 Eingänge, damit nichts unverkabelt bleibt. VU-Meter, Patchbays und ein Bird Echo Analog-Delay sorgen für Flair und Flexibilität. LØs Ansatz: Geschwindigkeit, Hands-on-Kontrolle und nie wieder eine gute Idee verlieren, weil du im Patch- oder Menü-Dschungel festhängst.


Kunden im Raum: Remote-Sessions ohne Latenz

Remote-Sessions müssen sich nicht wie ein Ruf ins Leere anfühlen. Mit diesem Setup holt LØ seine Kunden direkt ins Studio – egal, wo sie gerade sind. Mehrere Kamerawinkel, sofortiges Screen-Sharing und HiFi-Audio sorgen dafür, dass die Kunden alles mitbekommen: Sie sehen das Gear, hören die Musik und verfolgen jeden Regler in Echtzeit.

Das Beste? Null Latenz. LØ kann live Klavier über Zoom spielen, ohne das übliche Drei-Sekunden-Delay – Sessions werden wieder natürlich und kollaborativ. Das ist ein Quantensprung gegenüber den Tagen voller Freigabe-Anfragen und Glitch-Audio. Hier geht’s nicht nur um Technik, sondern darum, das Gefühl echter Zusammenarbeit zurückzubringen – auch auf Distanz.

Es gibt ihnen das Gefühl, mit mir im Raum zu sein.

© Screenshot/Zitat: Lodewijkvos (YouTube)

Video anschauen: Das volle Setup entfesselt

Mehr Details als in diesen Artikel passen, gibt’s im Video: LØ packt dort alle Gear-Tipps, Workflow-Tricks und Praxis-Demos aus, die man einfach sehen (und hören) muss. Wer das Setup im Detail will oder einfach Desk-Neid schieben möchte: Play drücken und eintauchen. Dein nächstes Studio-Upgrade startet genau hier.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/lodewijk-vos-lo-the-desk-setup-that-turns-workflow-into-a-weapon/
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