OXI Instruments liefert einen umfassenden Einblick in den Multitrack-Modus des OXI One und zeigt, warum dieser spanische Sequencer immer mehr zum Herzstück hybrider elektronischer Setups wird. Im fortgeschrittenen Tutorial demonstriert das OXI-Team, wie sich Drums, Basslines und Melodien gleichzeitig steuern lassen – mit Features wie Spalten- und Piano-Roll-Ansicht, Conditional Triggers und mehr. Wer Workflow-Tiefe sucht, findet hier einen echten Schatz: Es geht nicht nur um Presets und Oberflächentweaks, sondern um die Architektur, die den OXI One zu einer ernstzunehmenden Schaltzentrale für DAWless-Rigs und integrierte Studios macht. Wer seine Sequencing-Skills auf das nächste Level bringen will, sollte dieses Video nicht verpassen.

17. Juli 2024
LYRA
OXI Instruments OXI One: Multitrack-Sequencing auf neuem Niveau
Multitrack-Modus: Das Herz komplexer Arrangements
Der OXI One wird als fortschrittlicher Multitrack-Sequencer vorgestellt, der Musiker:innen die Möglichkeit gibt, komplexe Arrangements aus Drums, Basslines und Melodien parallel zu gestalten. Hier geht es nicht nur ums Layern von Spuren, sondern darum, jedem musikalischen Element eine eigene Bahn mit individueller Kontrolle und kreativer Freiheit zu geben. Das Video positioniert den OXI One als mehr als einen klassischen Step-Sequencer und hebt seine Rolle als Schaltzentrale moderner elektronischer Produktionen hervor.
Von Beginn an macht OXI Instruments deutlich, dass der Multitrack-Modus für praxisnahe Musikproduktion konzipiert ist. Der Workflow ist darauf ausgelegt, mehrere Instrumente gleichzeitig zu sequenzieren – egal ob im DAWless-Setup oder in Verbindung mit Hardware-Synths und Drum Machines. Dieses Konzept richtet sich klar an Nutzer:innen, die sowohl Direktheit als auch Tiefe von ihrem Sequencer erwarten. Der OXI One liefert beides, ohne dass man sich in Menüs verliert.
Ansichten und Rhythmen: Spalten, Piano Roll und Roller
Das Tutorial steigt direkt in die alternativen Ansichten des OXI One ein, beginnend mit der Spaltenansicht. Hier lassen sich Step-Parameter wie Velocity, Gate und Modulation direkt mit eigenen Encodern bearbeiten. Diese haptische Herangehensweise ermöglicht es, zum Beispiel Velocity-Kurven oder Modulationsverläufe intuitiv zu zeichnen – ideal für detailreiche Rhythmik und Ausdruck. Die Spaltenansicht richtet sich klar an alle, die taktile Kontrolle suchen, ohne das große Arrangement aus dem Blick zu verlieren.
Mit Firmware 4 hält die Piano-Roll-Ansicht Einzug – ein Feature, das DAW-Nutzer:innen sofort vertraut vorkommen dürfte. In diesem Modus lassen sich Basslines oder Melodien visuell und mit vertikalem Scrollen gestalten. Das Roller-Feature wiederum erlaubt es, durch Halten von Noten und Auswahl von Roll-Raten rhythmische Pattern zu erzeugen und bringt eine weitere Performance-orientierte Ebene ins Sequencing. Zusammen zeigen diese Funktionen, dass OXI klassische Sequencer-Konzepte mit modernen, flexiblen Workflows verbindet.

"So kann man zum Beispiel ganz einfach eigene Velocity-Kurven für jeden Step zeichnen."
("This makes it easy to draw for example your own velocity curves for each step.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Time Divisions, Previews und Conditional Triggers: Sequencing weitergedacht

"Vorwärts, rückwärts, Pendel, zufällig oder drunk."
("Forward, backward, pendulum, random or drunk.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Im nächsten Schritt zeigt das Video das Division-Menü, in dem jede Spur ihre eigene Abspielrichtung, Time Division und sogar randomisierte Teilungswahrscheinlichkeit erhalten kann. Diese pro-Spur-Granularität ist ein Segen für alle, die polyrhythmische oder sich entwickelnde Sequenzen bauen wollen – mit unabhängiger Kontrolle über Timing und Richtung: vorwärts, rückwärts, Pendel, zufällig oder sogar im herrlich chaotischen ‚Drunk‘-Modus. Reset-Optionen sorgen dafür, dass auch komplexe Arrangements per Knopfdruck wieder synchronisiert werden können – ein durchdachtes Detail für Live- oder Improvisationssituationen.
Das Vorschau-Feature ist ein weiterer Workflow-Booster: Im Preview-Modus können Noten oder Trigger vor dem Einfügen abgehört werden, was das Bauen und Verfeinern von Sequenzen deutlich beschleunigt. Die Step-Eingabe per Encoder – für Velocity, Pitch, Gate und Modulation – macht das Programmieren noch schneller. All diese Tools sind darauf ausgelegt, den kreativen Fluss nicht zu unterbrechen und die Distanz zwischen Idee und Umsetzung zu minimieren.
Mit Conditional Triggers und Logikbedingungen zeigt der OXI One schließlich, wie viel Tiefe im Sequencer steckt. Steps können übersprungen, mit Zufall versehen oder mit Bedingungen wie ‚pre‘, ’not pre‘, ‚first‘ und ’not first‘ versehen werden – so entstehen Sequenzen, die dynamisch auf ihren eigenen Verlauf reagieren. Damit werden generative Patterns, sich entwickelnde Grooves und raffinierte Live-Tricks direkt aus der Hardware möglich.
Flexible Integration und kreative Workflows
Im letzten Teil des Tutorials steht die Integration des OXI One in unterschiedlichste Setups im Fokus. Tracks lassen sich einfach kopieren und einfügen – sogar Mono-Sequenzen können in Multitrack-Spuren überführt werden. Die Zuweisung von CV- und Gate-Ausgängen wird anschaulich demonstriert, sodass sich der Sequencer nahtlos mit Modularsystemen oder anderer Hardware verbinden lässt. Damit unterstreicht OXI One seine Rolle als echtes Steuerzentrum für hybride Setups.
OXI Instruments ermutigt dabei ausdrücklich zum Experimentieren und Ausprobieren, um mit dem flexiblen Sequencer über konventionelle Patterns hinauszugehen. Egal ob MIDI-Geräte, Modularsysteme oder beides: Die gezeigten Workflows setzen auf kreative Freiheit bei gleichzeitig direkter Kontrolle. Am Ende wird auf kommende Videos zu Modulation und Randomisierung hingewiesen – es bleibt also spannend, welche Tiefen der OXI One noch bereithält.
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