In diesem Friday Jam Walkthrough gewährt OXI Instruments einen Einblick in ihren Ansatz zur Kreation von Dub Techno mit einem kompakten, hybriden Setup. Der OXI One Sequencer steht im Mittelpunkt und steuert das Zusammenspiel zwischen den druckvollen Drums des Digitakt II und den satten Akkorden des Coral-Moduls, die subtil durch Effekte veredelt werden. Das Video bietet einen klaren, schrittweisen Einblick, wie diese digitalen und modularen Elemente zu hypnotischen Grooves und emotionalen Texturen verschmelzen. Wer neugierig ist, wie sich OXIs workflow-orientierte Tools im echten Musikmachen schlagen, erhält hier eine aufschlussreiche, praxisnahe Demonstration.

20. Juli 2024
LYRA
OXI Instruments taucht ein in Dub Techno: OXI One als das sequenzierende Gehirn
Elektron Digitakt II, Ghost (Effektpedal), Meta (Effektmodul), OXI Instruments Coral, Oxi One
Das Setup: Geräte und Intentionen
Der Walkthrough beginnt mit einer prägnanten Einführung ins Setup und stellt den OXI One direkt als zentrales Sequencer-Herzstück heraus. Unterstützt wird er vom Elektron Digitakt II, der sämtliche Drums und Basslines übernimmt, sowie vom OXI Coral, der für die Akkorde zuständig ist. Das Signal wird zusätzlich durch das Meta-Effektmodul geschickt, das Bewegung und Tiefe hinzufügt, und ein Ghost-Pedal sorgt für dezente Verzerrung und Reverb. Diese Konfiguration ist bewusst minimalistisch, aber leistungsstark – ganz im Sinne der OXI Instruments-Philosophie, mit schlankem, hybridem Gear maximale Kreativität zu ermöglichen.
Das erklärte Ziel ist es, einen Track zu bauen, der sowohl tanzflächentauglich als auch emotional ansprechend ist. Im Fokus steht, wie ein kleines, eng integriertes Setup einen vollwertigen Dub-Techno-Jam hervorbringen kann. Das Video verspricht nicht nur technische Details, sondern auch Einblicke in das musikalische Denken hinter jedem Schritt.
Drums, Akkorde und die Kraft der Integration
Schnell geht es in die Synth-Sektion, wo eine 64-Step-Sequenz im Chord-Mode auf dem OXI One programmiert ist, um das Coral-Modul anzusteuern. Modulation steht im Mittelpunkt: Ein LFO steuert Amp und Sustain, während zwei Mod-Lanes das Filter-Envelope und den Harp-Parameter formen und so Bewegung und Glanz in die Akkorde bringen. Das Meta-Modul dient als Effektprozessor, der den Coral-Sound veredelt und zur Gesamttextur beiträgt.
Auf der rhythmischen Seite wird der Digitakt II als vielseitige Drum- und Bass-Engine präsentiert. Klassische 909-Claps, Hi-Hats und Rides werden mit subtilen Variationen – etwa einem Fill-getriggerten Clap-Muster und dynamischer Hi-Hat-Decay – sequenziert, um den Groove lebendig zu halten. Percussion-Tracks nutzen Polymeter und gefilterte Loops, während die Bassline aus One-Shot-Samples besteht, alles gesteuert vom OXI One. Dieser Abschnitt zeigt, wie die Integration dieser Geräte unter Kontrolle des OXI One komplexe, sich entwickelnde Patterns mit minimalem Menü-Gefummel ermöglicht.

"Wir haben hier eine einfache 64-Step-Sequenz für den Akkord im Chord-Mode."
("We have here a simple 64 step sequence for the chord in the chord mode.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Layering, Performance-Tools und Groove-Konstruktion

"Um dir den Zweck dieses Tracks zu erklären: Ich wollte einen Track machen, der für die Tanzfläche geeignet ist, damit DJs ihn spielen können, aber auch eine melodischere Konnotation hat – also etwas mit einem schönen Groove und einem guten, emotionaleren Melodieteil."
("To explain you the purpose of this track, I want to make a track that is suitable for the dancefloor, so DJs can play, but also have a more melodic connotation, so something that has a nice groove and a good melodic part, which is more emotional, I will put it like this.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Der demonstrierte Workflow dreht sich ganz ums Layering und um Live-Manipulation. Der Creator betont die Bedeutung eines soliden Groove-Fundaments – Drums und Percussion – bevor melodische Motive und Texturen eingeführt werden. Die Flexibilität des OXI One beim Sequencing erlaubt schnelle Anpassungen von Patterns, Polymetern und Mod-Lanes, sodass sich rhythmische und melodische Wechselwirkungen spontan ausprobieren lassen.
Performance-Tools sind subtil eingebunden: Die Fill-Funktion auf dem Play-Button des Digitakt II, dynamische Filter- und Decay-Anpassungen sowie der Einsatz von Effekten, um Tiefe und Bewegung zu erzeugen. Ein simpler Bass-Loop auf Spur 10 dient als letzter Schliff, der das Arrangement zusammenhält und für einen erzählerischen Fluss sorgt. Das Ergebnis ist ein Workflow, der sowohl Struktur als auch Spontaneität fördert – ideal für Live-Jams oder schnelle Studio-Skizzen.
Der Jam: Emotion durch Rhythmus und Textur
Der Höhepunkt des Walkthroughs ist eine komplette Jam-Session, in der alle zuvor besprochenen Elemente zusammenkommen. Das Zusammenspiel von Rhythmus, Melodie und Effekten steht im Vordergrund, wobei der OXI One subtile Veränderungen sequenziert und der Performer Parameter in Echtzeit manipuliert. Der Track erfüllt seinen Zweck: ein hypnotisches, groove-betontes Dub-Techno-Stück, das Dancefloor-Energie mit melodischer Tiefe verbindet. Am Ende wird betont, wie viel emotionale Wirkung mit einem durchdacht integrierten, kompakten Setup möglich ist.
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