Sonicstate entfesselt Odd-1: Granulares Groove-Monster von Oddment Audio

17. September 2026

SPARKY

Sonicstate entfesselt Odd-1: Granulares Groove-Monster von Oddment Audio

Odd-1 von Oddment Audio landet bei Sonicstate auf dem Tisch – und ist alles andere als schüchtern. Stell dir ein Modular-Rack, einen Sample-Slicer und einen Rave-Bunker in einer Kiste vor – das ist der Odd-1. Multi-timbraler Synth, Live-Effekt-Maschine oder Loop-Monster? Ja, ja und nochmals ja. Sonicstate taucht ein, zeigt Echtzeit-Pitch-Tricks, Dual-Layering und Arpeggiator-Chaos. Lass dich nicht vom ruhigen Bedienfeld täuschen – das Teil ist für Klangzerstörung gebaut, nicht für den Sonntagsbrunch.

Drei Modi, null Langeweile

Sonicstate verschwendet keine Zeit – und der Odd-1 auch nicht. Direkt zu Beginn zeigt Oddments Zauberkiste, was sie kann: multi-timbraler Synth, Live-Effektgerät oder Loop-Instrument. Das ist nicht einfach ein weiterer Sample-Player – der Workflow wechselt blitzschnell zwischen klassischem Synth, Live-Resampling-Chaos und Looping, ohne ins Schwitzen zu geraten.

Du bekommst acht Stereo-Samples, jeweils bis zu einer Minute lang, bereit zum Zerstückeln. Das Ganze fühlt sich an wie ein Modular-Rack, das in einen straßentauglichen Desktop-Synth gepresst wurde, mit genug Flexibilität, um die Modi im Flug zu wechseln. Sonicstates Demo macht klar: Das hier ist kein braves Studio-Spielzeug, sondern eine kreative Waffe für Produzenten, die mitten im Set die Richtung wechseln wollen.

You can use it as, of course, multi-timbral synth, a live effect, or there's a looping workflow.

© Screenshot/Zitat: Sonicstate (YouTube)

Grain Engine: Sample-Chirurgie

What I want to show is how we can work with live input and repitch it using the keyboard.

© Screenshot/Zitat: Sonicstate (YouTube)

Im Herzen des Odd-1 schlägt der Granular-Engine – und Sonicstate zeigt gnadenlos, wie tief man eintauchen kann. Mit acht geladenen Stereo-Samples stehen vier Playheads bereit, um in Echtzeit zu scannen, zu slicen und zu repitchen, dazu gibt’s eine Auswahl an Grain-Größen und Effekten. Das Ergebnis? Von subtilen Texturverschiebungen bis zu kompletter Audio-Zerstörung ist alles drin.

Das Echtzeit-Pitch-Shifting per Keyboard ist einfach dreckig – hoch, runter, alles ohne Groove-Verlust. Und wer es richtig schräg mag: Mit winzigen Grains werden Beats zu wavetable-artigen Leads. Kein Marketing-Geblubber – du siehst es, du hörst es, und ehrlich: Du willst es lauter drehen.

Doppeltes Chaos: Dual-Layer-Wahnsinn

Jetzt wird’s wild. Der Odd-1 teilt sich in zwei Layer, jeweils mit eigenen Samples, Playheads und LFOs. Du kannst auf einem Layer Live-Effekte fahren und auf dem anderen Synth-Spielereien, oder einen Layer in den nächsten füttern – für Kaskaden-Chaos. Keyboard-Split mit zwei völlig unterschiedlichen Sounds? Kein Problem. Einen Layer aufnehmen und im anderen weiter verdrehen? Für den Odd-1 Alltag. Sonicstate zeigt das Layering in Aktion – aber ehrlich, die Tiefe spürst du erst, wenn du das Video siehst und das Chaos live erlebst.

You could use it as like two different timbres on a keyboard split or two controllers.

© Screenshot/Zitat: Sonicstate (YouTube)

Arp & Sync: Rave-taugliche Rhythmen

Performance-Zeit: Der Arpeggiator und die Tempo-Synchronisation machen aus dem Odd-1 ein echtes Live-Biest. Sonicstate schaltet den Arp ein, alles rastet auf das eingehende Tempo ein und es hagelt rhythmische Muster. Das Time Path-Envelope friert Playback ein oder dehnt es – Basic-Sampler wirken dagegen wie Kinderspielzeug.

Quantisierung und Skalenwahl halten alles musikalisch, selbst wenn du Grains und Pitch wild randomisierst. Für Live-Sets heißt das: Du balancierst gekonnt zwischen Chaos und Kontrolle – der Odd-1 bleibt tight am Clock, lässt dich aber trotzdem ins Unvorhersehbare abdriften. Wer live performt, sollte sich das Demo unbedingt anschauen.


Plug-in-Parität: Odd One V

So it's like exactly the same processing, fully virtual version.

© Screenshot/Zitat: Sonicstate (YouTube)

Hardware nicht genug? Oddment Audio legt das Odd One V Plug-in gratis zum Odd-1 dazu – oder du holst es dir solo für die DAW. Das ist keine abgespeckte Emulation, sondern bietet denselben Sound, Patch-Sharing und Workflow wie die Hardware – nur ohne Knöpfe zum Anfassen. Sonicstate betont: Du kannst Patches zwischen Hardware und Software tauschen, perfekt für den Studio-zu-Stage-Workflow. Wer Odd-1 erst mal virtuell testen will, bekommt mit dem Plug-in einen Vorgeschmack auf den Sound-Wahnsinn.

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