Starsky Carr ist zurück im Bunker und hat den UDO Domino dabei – ein Synth, der aussieht, als wäre er direkt aus einem alten VHS-Rekorder gekrochen, nur um sich mit jedem Hybrid-Polysynth auf dem Markt anzulegen. Hier gibt’s kein Plastik-Gefrickel: Doppel-Engine, FPGA-Oszillatoren und eine Filtersektion mit mehr Persönlichkeiten als ein Warehouse-Rave um vier Uhr morgens. Starskys legendärer Deep-Dive-Stil zerlegt den Domino bis aufs Mark – von butterweichen Pads bis hin zu richtig dreckigem Sound. Wer einen Synth sucht, der Chaos belohnt und keine Angst vor schrägen Klängen hat, sollte sich anschnallen.

7. April 2026
SPARKY
Starsky Carr entfesselt den UDO Domino: Hybrid-Polysynth im Ausnahmezustand
Hybrid-Schwergewicht: Der Domino ist da
Starsky Carr lässt keine Zeit verstreichen und stellt den UDO Domino als einen Synth vor, der sich nicht an die Regeln hält. Mit seinem Dual-Engine-Setup und dem Design, das an den Oberheim SEM erinnert, will dieser achtstimmige Hybrid-Polysynth ganz oben mitspielen. Die Verarbeitung? Absolut erstklassig, mit einem Display, das direkt aus einem 80er-Videorekorder stammt – warum auch nicht? UDOs Liebe zum Detail ist offensichtlich, und das Domino-Interface wirkt einladend und einschüchternd zugleich, wie ein Türsteher im Samtanzug.
Doch lass dich vom Retro-Look nicht täuschen. Der Domino bietet zwei unabhängige Synth-Engines, jeweils mit eigenen Reglern und der Fähigkeit, externe Signale oder sich gegenseitig zu verarbeiten. Die Filtersektion ist ein Spielplatz aus Lowpass, Bandpass, Highpass und Phasenoptionen, alles in Stereo, Parallel oder Serie routbar. Das ist nicht einfach ein Super 6 mit neuem Anstrich – das ist ein ganz neues Biest, und Starskys Begeisterung steckt sofort an.

"Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Alles sieht und fühlt sich absolut hochwertig an, besonders das Display."
("The build quality is beyond reproach. Everything looks and feels absolutely top notch, especially the screen.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Oszillator-Arsenal & Modulationswahnsinn

"Die Modulationsbereiche hier sind riesig, oder?"
("The modulation ranges on this seem massive, don't they?")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Die FPGA-Oszillatoren des Domino sind eine echte Ansage – analoge Wellenformen, 32 digitale Waves und die Möglichkeit, eigene Wavetables zu laden, wenn’s mal ausgefallener sein soll. Starsky taucht tief in die Klangpalette ein und zeigt, wie man in Sekundenschnelle von klassischen Sägezahn- und Rechteckwellen zu digitalem Wahnsinn wechseln kann. Oszillator zwei dient sogar als dritter LFO – ein Modulationsspielplatz für alle, die ihre Synths gerne unberechenbar mögen.
Die Modulationsmatrix ist tief, aber kein Menü-Albtraum. Zehn Quellen, fünfzehn Ziele und die Freiheit, LFOs, Hüllkurven und Cross-Modulation so lange zu stapeln, bis der Patch klingt wie ein Toaster-Kampf im Windkanal. Voice Drift, Pan Spread und Sync-Optionen reichen von samtig bis total durchgeknallt. Wer es brav mag, ist hier falsch – dieser Synth ist gebaut für klangliche Eskapaden.
Interface: Hands-on, kein Firlefanz
Starsky nimmt das Interface des Domino ordentlich auseinander, und schnell wird klar: Das hier ist kein Menü-Labyrinth. Die meisten Funktionen sind nur einen Dreh oder Knopfdruck entfernt, mit Shift-Optionen für die tieferen Features. Das Dual-Panel-Layout sorgt dafür, dass man beide Engines immer im Griff hat, und das Display – warm, scharf und herrlich oldschool – macht die Navigation zum Kinderspiel.
Layering, Splits und Spielmodi sind ohne Umwege erreichbar. Der Domino lädt zum Experimentieren ein: Stimmen randomisieren, Layer rotieren oder im Chaos-Modus versinken? Alles direkt erreichbar, ganz ohne Handbuch (obwohl, wie Starsky betont, das Handbuch tatsächlich mal lesenswert ist). Auch Effekte und Mixer sind logisch angeordnet, sodass komplexes Routing schnell zur zweiten Natur wird. Dieser Synth will, dass du dir die Hände schmutzig machst.

"Wirklich super einfach zu bedienen. Nichts ist versteckt oder zu weit weg."
("Again, it's really super easy interface to use. Nothing is hidden or too far away.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Sounddemos: Von samtig bis wahnsinnig

"Wenn ich sage, dass es hier viel zu entdecken gibt, dann meine ich das wirklich ernst."
("So when I say there's a lot to explore in here, I'm really not joking.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Wer wissen will, was der Domino wirklich kann, muss ihn hören – und Starsky liefert ab. Die Demos reichen von butterweichen, sich entwickelnden Pads bis hin zu aggressiven, dreckigen Texturen, die selbst einen Super 6 erschrecken würden. Die Dual-Engine-Architektur glänzt in Split- und Layer-Modi, mit Arps und Sequenzen, die wie ein Rave im Flipperautomaten zwischen den Stimmen hin und her springen.
Effekte sind kein Nachgedanke: Chorus, Drive, Delay, Reverb und EQ sorgen für ordentlich Geschmack, und das Stereobild ist so breit, dass man seine Socken darin verlieren könnte. Die Filtersektion ist ein Kaninchenbau voller Möglichkeiten, aber Starsky hält sich mit den Details zurück – denn ehrlich, das muss man selbst gehört haben. Der Domino ist nicht nur vielseitig, sondern eine echte klangliche Straßenwaffe.
Fazit: Ein Spielplatz für Mutige
Starsky nimmt kein Blatt vor den Mund: Der UDO Domino ist ein Synth für alle, die Grenzen verschieben und sich die Hände schmutzig machen wollen. Noch ist nicht alles fertig – es gibt ein paar Macken und fehlende Features – aber das Kernerlebnis macht jetzt schon süchtig. Die Verarbeitung ist top, das Interface einladend, und die Klangerzeugung wild genug, um selbst abgebrühte Synth-Nerds monatelang zu beschäftigen. Wer einen sicheren, braven Polysynth sucht, ist hier falsch. Aber wer ein Instrument will, das zum Experimentieren einlädt und sich wie ein echtes Werkzeug anfühlt, sollte dem Domino einen Platz im Setup gönnen.
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