sunwarper entfesselt das SEQTRAK 2.0: Groovebox legt zu, Sampler bleibt schwach

1. März 2026

SPARKY

sunwarper entfesselt das SEQTRAK 2.0: Groovebox legt zu, Sampler bleibt schwach

Yamahas SEQTRAK hat gerade das 2.0-Update bekommen, und sunwarper schleift das Teil direkt durch den Rave-Bunker. Wer Grooveboxen mag, die mehr können als nur an der Oberfläche kratzen, bekommt hier neue Tricks serviert – etwa Drumtracks, die plötzlich als Synths arbeiten, und einen Workflow, der endlich nicht mehr wie ein Toaster-Kampf wirkt. Aber Vorsicht: Der Sampler steckt immer noch im Jahr 1999 fest, und sunwarper lässt das nicht durchgehen. Wer echtes Gear-Gossip und Workflow-Hacks will, bekommt hier die volle Ladung – inklusive Lob und Frust, ganz im typischen sunwarper-Stil.

Groovebox auf Steroiden

Das SEQTRAK 2.0-Update von Yamaha ist nicht einfach nur ein Firmware-Bump – das ist ein Groovebox-Steroid-Boost. Sunwarper macht sofort klar, dass das Update vor allem für Leute, die Grooveboxen bis zum letzten Tropfen ausquetschen wollen, eine Menge neue Features bringt. Das 2.0-Update ist nicht schüchtern, wenn es darum geht, die Möglichkeiten zu erweitern, und wer sein portables Setup bis zum Anschlag fährt, sollte hier genau hinhören.

Im Fokus stehen Verbesserungen, die wirklich zählen. Vergiss Mini-Tweaks – dieses Update macht das SEQTRAK zu einer flexiblen Straßenwaffe. Sunwarpers Ansatz ist hands-on, hier gibt’s keine Marketing-Phrasen. Wer das Groovebox-Potenzial des SEQTRAK schon mochte, bekommt jetzt grünes Licht, noch dreckigere Beats rauszuhauen.

If you like the groove box side of the Seek Track, then there's a lot to like in this 2.0 update.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Drumtracks im Synth-Modus

Having now way more synths means a lot more layers you can do in a song.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Jetzt wird’s spannend: Drumtracks lassen sich jetzt in Synthtracks verwandeln. Das heißt, deine Claps, Kicks und was sonst noch so rumliegt, können plötzlich als melodische Layer dienen – Sounddesign-Türen gehen auf. Sunwarper zeigt, wie ein simples Gedrückthalten aus einem Drum-Pad einen Synth macht – kein Hexenwerk, nur ein bisschen Geduld.

Der Haken? Die DX-Sounds bleiben außen vor, was schade ist, aber der Deal ist klar: mehr Synth-Layer, mehr Chaos, mehr Spaß. Mit der Möglichkeit, Synths zu stapeln und trotzdem ein Drumkit laufen zu lassen, fühlt sich das SEQTRAK plötzlich weniger wie ein Spielzeug und mehr wie ein echtes Performance-Rig an. Wer Layering liebt, hat jetzt Grund zur Freude.

Synths glänzen, Sampler hinkt hinterher

Kein Schönreden: Während die Synth-Seite des SEQTRAK ein fettes Upgrade bekommt, bleibt der Sampler auf der Strecke. Sunwarper spricht’s offen aus – keine neuen Features, kein Resampling, und Parameter-Locks für Start- und Endpunkte? Fehlanzeige. Wer auf Sample-Chopping und wildes Sound-Mangling steht, wird hier enttäuscht.

Der Sampler bleibt so rudimentär, dass man für kreatives Sample-Gebastel weiter auf anderes Gear zurückgreifen muss. Sunwarpers Workflow? Ideen auf dem SEQTRAK sammeln, dann ab damit in ein SP oder ähnliches, um die Samples richtig zu verdrehen. Schade, denn mit all der neuen Synth-Power fallen die Sampler-Schwächen noch mehr auf.

Nothing has changed with the sampler and the sampler is still very bare bones.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Workflow-Verbesserungen, die zählen

Nicht jedes Update ist ein Showstopper, aber SEQTRAK 2.0 bringt clevere Workflow-Tweaks. Der All-Knob regelt jetzt nicht nur das Tempo – auch Volume, Pan, Scale und Oktave lassen sich über alle Tracks hinweg einstellen. Genau die Art von Mini-Feature, die beim Bauen eines Tracks den Unterschied macht.

Sunwarper zeigt, wie diese Tweaks das Arbeiten schneller und die Arrangements komplexer machen. Drums muten, live aufnehmen und sequenzieren läuft jetzt geschmeidiger, und die Groovebox-Seite ist endlich ordentlich aufgepumpt. Nicht spektakulär, aber genau das, was einen im Flow hält, statt gegen die Hardware zu kämpfen.


Sehen statt lesen

Mit Worten kommt man nur bis zu einem gewissen Punkt – sunwarpers Video liefert Hands-on-Demos, dreckige Jams und Workflow-Hacks, die man einfach gesehen haben muss. Wer die neuen SEQTRAK 2.0-Tricks in Aktion erleben und vielleicht ein paar Moves für den eigenen Bunker abgreifen will, sollte das Original anschauen. Manche Dinge knallen einfach mehr, wenn man sie hört.


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