TAETRO ist wieder am Start und nimmt diesmal das Akai MPC Sample gnadenlos auseinander. Wer einen Sampler sucht, der das kreative Chaos bändigt, sollte hier genau hinschauen. TAETROs Stil ist schnell, direkt und ehrlich – für Menü-Gewühle oder Design-Rätsel hat er keine Zeit. Hier gibt’s klare Ansagen, was knallt, was nervt und warum das MPC Sample vielleicht genau das Straßenwerkzeug für dein mobiles Setup ist (oder eben nicht). Anschnallen, das ist kein 08/15-Review – TAETRO trennt den Hype von der Hardware.

25. März 2026
SPARKY
TAETROs MPC Sample: Workflow-Waffe oder verpasster Beat?
Akai MPC Sample, Roland SP404MK2, Teenage Engineering EP-133 KO II
Sample Recall: Das geheime Ass im Ärmel
TAETRO kommt direkt zur Sache: Das MPC Sample setzt voll auf Workflow-Speed und sorgt dafür, dass keine magischen Momente verloren gehen. Sample Recall ist hier der Star – quasi die MPC-Antwort auf Rolands Skip Back, immer am Lauschen und bereit, die letzten 25 Sekunden einzufangen. Kein Frust mehr, wenn du mal wieder nicht auf Record gedrückt hast. Und das gilt nicht nur für Audio: Sequence Recall schnappt sich deine spontanen MIDI-Jams im Ableton-Stil, damit keine zufälligen Banger verloren gehen.
Auch das nicht-destruktive Chopping überzeugt: Du kannst Samples zerschneiden, ohne das Original zu zerstören – kein Kit-Chaos mehr, es sei denn, du willst es. Ein weiteres Workflow-Highlight: Projekte als Kit laden. So kannst du Lieblingssounds wiederverwenden, ohne alte Sequenzen mitzuschleppen. TAETRO feiert diese Features zu Recht – sie halten den kreativen Flow am Laufen. Wer beim Produzieren im Tunnel bleiben will, braucht genau solche Tricks.

"Das ist ein fantastisches Feature für einen Sampler, weil man einfach jammen kann, ohne den Druck, auf Aufnahme drücken zu müssen."
("This is a fantastic feature for a sampler because you can just jam without the pressure of hitting record.")© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Wenn der Groove stolpert: FX und Edit-Schwächen

"Es ist eine große verpasste Chance, weil wir den Fader direkt hier haben, der verschiedene Rollen spielen könnte."
("It's a big missed opportunity because we do have the fader right here, which can play different roles.")© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Natürlich ist nicht alles Rave und Regenbogen. TAETRO hat auch einiges zu meckern – und das zu Recht. Der Effekt-Workflow ist ein ziemliches Durcheinander: Es gibt Pad Effects, Knob Effects und Flex Beat, aber Samples triggern, während du Effekte abfeuerst? Fehlanzeige. Beat Repeat oder Bitcrusher live einspielen? Vergiss es. Der Fader steht nutzlos rum und könnte so viel mehr, aber Akai lässt ihn einfach außen vor.
Auch bei 16 Levels Tune gibt’s Abzüge: Chromatisch spielen geht, aber Skalen fehlen – also heißt es aufpassen, dass keine schiefen Töne reinhauen. Und wer mehrere Samples gleichzeitig bearbeiten will (zum Beispiel einen Lowpass auf alle Drums), muss sich durch jedes Pad einzeln klicken. Das fühlt sich nach verpasster Chance an, vor allem weil Roland das beim SP404mk2 schon längst per Firmware-Update gelöst hat. Akai, bitte nachlegen!
Intuitiv aus Prinzip: Die Philosophie des MPC Sample
Hier holt sich das MPC Sample wieder Pluspunkte. TAETRO findet, es ist der intuitivste Sampler seiner Klasse – und nach einem Monat Nutzung kann man ihm da kaum widersprechen. Fast jede wichtige Funktion ist direkt auf einem Button oder als Shift-Kombi erreichbar und klar beschriftet, das Display zeigt immer, wo du bist. Keine Hieroglyphen, kein Menü-Wahnsinn – einfach eine Musiker-freundliche Oberfläche. Wer einem Kumpel einen Sampler in die Hand drücken will, damit der in Minuten Beats baut, ist hier richtig.

"Ich finde, es ist der intuitivste Sampler seiner Kategorie."
("I think it's the most intuitive sampler in its category.")© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
SP404mk2, EP-133 & der Design-Krieg
TAETRO vergleicht nicht nur im luftleeren Raum – er stellt das MPC Sample den Konkurrenten gegenüber. Roland SP404mk2 bekommt Props für viele Updates, aber die führen zu Button-Kombos, bei denen selbst Tekken-Spieler schwitzen. Die Hardware-Beschriftungen passen oft nicht zu den Funktionen – typisch Roland.
Teenage Engineerings EP-133 KO II punktet mit schlankem Format und mehr Speicher, aber TAETRO kritisiert das Symbol-Overkill-Design, bei dem man erst mal die Bildsprache entziffern muss, statt Musik zu machen. Das MPC Sample setzt dagegen voll auf Praxis. Akai bleibt der MPC60-Philosophie treu: Für Musiker gebaut, nicht für Programmierer oder Design-Hipster. Wer keine Lust mehr auf visuelle Rätsel hat, wird das feiern.
Solltest du’s probieren?
TAETRO schließt mit einer klaren Empfehlung für alle, die neugierig sind: Probier das MPC Sample aus! Wer einen praktischen, intuitiven Sampler sucht, der keinen Design-Studienabschluss voraussetzt, ist hier richtig. Aber wenn’s nicht dein Ding ist – kein Stress, es gibt genug andere Sampler im Meer. Für den vollen Sound und die Hands-on-Action solltest du das Video anschauen – manches muss man einfach hören und sehen.
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/Taetro
Links von Taetro:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen

