Wenn du genug hast von Plugins, KI und Menüs, die tiefer sind als eine Chicago-Pizza, ist das hier genau dein Ding. Verysickbeats lässt den Schnickschnack weg und geht zurück auf die Straße – Sample, Chop, Drums und die klassische Bassline, alles auf der robusten MPC2000XL. JFilt zeigt dir Straßen-Tricks ohne Blabla und wie man mit nur drei Zutaten rohen Boombap zaubert. Hier zählt Groove statt Technik – und sein Fingerdrumming ist smoother als mein bester Spruch im Plattenladen.

18. Oktober 2026
RILEY
Verysickbeats ganz roh: Boombap-Beatmaking auf der MPC2000XL
Chop Shop: Boombap auf die alte Schule
Wir starten mit den Basics – stell dir Street-Tacos mit drei Zutaten vor, nur eben als Beats. JFilt, auch bekannt als Verysickbeats, springt direkt ins Herz von Boombap: Drums, Sample und Bass. Keine fancy Mods, keine teuren Plugins, nur rohe Cuts auf der MPC2000XL. Er nimmt nicht einfach einen Acht-Takte-Loop und nennt es einen Tag. Stattdessen wühlt er sich durch den ganzen Track und pickt die dreckigsten Stellen raus – manchmal ist das Beste gleich am Anfang, manchmal ganz am Ende. Hier wird das Fett weggeschnitten, kein Füllmaterial.
Wenn du ihm zuschaust, wie er nur die Parts auswählt, die wirklich knallen, merkst du: Die Magie steckt im Edit. JFilt nennt seine MPC liebevoll „Mingus“ (das ist echte Liebe) und hält es dreckig, indem er nur das sampelt, was er braucht, und das Audio wie ein Samurai zerschneidet. Die Lektion? Lass deine Chops nicht faul werden. Wenn du echten Flavor willst, musst du danach suchen. Und wie das dann klingt, hörst du nur im Video – da kommt der Groove erst richtig rüber.

"boom bap, drei Sounds, Drums, Sample, Bass. Das ist alles, Mann."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Pad-Power und Sequencing: Samples zum Leben erwecken

"Wenn du alle Chops hast und das Fett weggeschnitten ist, spiel einfach mit verschiedenen Sequenz-Ideen rum."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Sind die Samples erstmal geschnitten, geht’s los. JFilt legt mit Fingerdrumming los und haut Patterns raus, die so grooven wie ein Foodtruck nach Mitternacht. Er tippt nicht nur auf Pads – er baut den Groove von Grund auf, mit Kicks, Snares, Hi-Hats und ein paar fiesen Open-Hats und Tambourine. Alle Drums kommen aus seinem Very Sick Drums 2 Kit, also sind die schon ordentlich gewürzt.
Er zeigt einen cleveren Trick: Erstmal mit Fingerdrumming rumspielen, auch wenn du kein Pro bist, um mögliche Sequenzen zu finden. Das ist wie Beatboxen auf Pads – roh, locker und alles nach Gefühl. Wenn der Vibe stimmt, wird die Sequenz auf der MPC festgehalten. Manche Samples bringen sogar eigene Hi-Hats mit, da musst du nicht alles doppelt layern. Und wenn du genau die Drums willst, gibt’s Links ohne Ende – einfach stöbern.
Basslines: Das Geheimgewürz im Boombap
Jetzt kommt das Rückgrat des Beats – die Bassline. JFilt zeigt, wie er auf Spur drei springt, seine Bass-Sounds sucht und alles auf Mono stellt, damit’s nicht matschig wird. Im Sample ist schon Bass drin, aber das gibt nur noch mehr Geschmack, wie extra Käse auf der Pizza. Er stimmt den Bass nach Gehör ab, ganz simpel und mit viel Soul.
Er verliert sich nicht in Menüs oder Skalen. Es zählt nur, was sich richtig anfühlt. Manchmal Quantisierung aus, Finger laufen lassen – Groove zuerst, Mathe später. Nicht überdenken; die MPC liefert, wenn du deinem Bauchgefühl folgst. Wie er die Basslines live einspielt, siehst du am besten im Video.

"Jetzt kommt die Bassline. Los geht’s. Das ist der spaßige Teil."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Back to Basics: Das Boombap-Rezept im Schnelldurchlauf

"Manchmal hältst du es einfach super basic und musst nicht viel nachdenken, nicht überproduzieren, einfach machen."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Drei Teile: Drums, Sample, Bassline – das ist das Rezept. JFilt macht klar: Du brauchst keine Feature-Flut oder teures Gear, damit dein Beat knallt. Manchmal reicht es, alles simpel zu halten, nicht zu zerdenken und einfach Spaß zu haben. Ein bisschen Effekte drauf, wenn du willst, aber der echte Flavor kommt von den rohen Zutaten. Das ist Boombap, ohne Deko.
Zeig deine Waffen: Werde Teil der Beatmaking-Cypher
Bevor er rausgeht, gibt JFilt das Mic an die Crowd – was ist dein Lieblings-Tool? Er will wissen, welches Gear, welche Tricks und verrückten Setups du nutzt. Egal ob alte MPC, neues Sampler oder kaputtes Laptop im Keller deiner Mom – Hauptsache, du teilst den Vibe und hältst die Community am Leben. Also, schreib deine Favoriten in die Kommentare, tausch Tipps aus und lass die Beat-Szene weiterrollen.
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