Yamaha Synths Official kehrt mit einer praxisnahen Demo des CP73 mit OS v2.0 zur Superbooth zurück und zeigt, wie sich das Instrument als Bühnenpiano für ausdrucksstarke Live-Performances weiterentwickelt hat. In dieser Session analysieren Mike Patrick und Blake Angelos die neuen CFX2- und Imperial+-Pianoklänge, demonstrieren deren feine Klangunterschiede und wie sie sich unter realen Spielbedingungen verhalten. Außerdem beleuchtet das Duo workflow-orientierte Features wie Tempo Delay mit Tap-Tempo, einstellbare Dämpferresonanz und Output-Gain-Control – alles darauf ausgelegt, den Einsatz auf Bühne und im Studio zu erleichtern. Nahtlose Soundwechsel und erweiterte Live-Sets runden das Update ab und machen das CP73 flexibler und performanter denn je. Wer sich für digitale Architektur und Interface-Design im Live-Kontext interessiert, sollte dieses Video nicht verpassen.

28. Mai 2025
LYRA
Yamaha Synths Official präsentiert das CP73 OS v2.0: Ein Stagepiano-Update mit Tiefe und Finesse
CP73 OS v2.0: Das Stagepiano neu gedacht
Das Yamaha CP73, jetzt mit OS v2.0, wird als Stagepiano vorgestellt, das für ausdrucksstarkes Spiel und kreative Erkundung gebaut wurde. Yamaha Synths Official präsentiert dieses Update als einen echten Sprung nach vorn – nicht bloß als kleines Firmware-Upgrade – und positioniert das CP73 als ernstzunehmende Option für Live-Musiker, die sowohl Nuancen als auch Zuverlässigkeit verlangen. Die Präsentation folgt dem klassischen Yamaha-Stil: direkt, musikerorientiert und praxisnah statt abstrakter Spezifikationen.
Von Anfang an steht im Fokus, wie sich das Instrument im Live-Kontext anfühlt und reagiert. Das Interface und der Workflow des CP73 werden als auf schnellen Zugriff auf essentielle Bedienelemente ausgelegt hervorgehoben, sodass man unkompliziert zwischen Sounds wechseln und Parameter im Handumdrehen anpassen kann. Dieser Ansatz entspricht Yamahas Philosophie, Instrumente für die Bedürfnisse arbeitender Musiker zu bauen – und nicht nur für Sounddesigner im Studio.
Neue Pianoklänge: CFX2 und Imperial+ im Vergleich
Das Herzstück des OS v2.0-Updates sind zwei neue Konzertflügel-Sounds: CFX2 und Imperial+. Hierbei handelt es sich nicht um kleine Patches, sondern um frisch gesampelte und neu abgestimmte Instrumente mit jeweils eigenem Charakter. Im Demo werden die ursprünglichen CFX- und Imperial-Sounds mit ihren neuen Pendants verglichen, sodass die Zuhörer feine, aber wichtige Unterschiede in Klangentfaltung, Bassfundament und Notenklarheit wahrnehmen können.
Der CFX2 wird als dicker, runder und mit mehr „Note Bloom“ sowie kräftigerem Bass beschrieben, behält aber das starke Grundfundament, das ihn im Mix durchsetzungsfähig macht. Auch der Imperial+ erhält eine Frischzellenkur: Die neue Version bietet mehr Klarheit und einen ausgeprägteren Bassbereich. Beide neuen Klänge werden als Alternativen und nicht als Ersatz präsentiert – so können Spieler je nach Geschmack oder Bühnensituation wählen.

"Es ist wie ein anderes Bett, beide wirklich bequeme Betten, aber eines davon hat ein bisschen mehr Flausch."
("It's like a different bed, both really comfortable beds, but one of them has a little bit more fluff to it.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Workflow-Verbesserungen: Tempo Delay, Dämpferresonanz und Output Gain

"Jetzt hast du plus oder minus vierundzwanzig dB, vierundzwanzig dB in drei-dB-Schritten."
("Now you have plus or minus twenty four dB, twenty four dB by three dB increments.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Mit OS v2.0 erhält das CP73 eine Reihe von Workflow-orientierten Features, die typische Anforderungen auf Bühne und im Studio adressieren. Das neue Tempo Delay mit Tap-Tempo reagiert direkt auf Nutzerwünsche und ermöglicht es, Delay-Effekte in Echtzeit auf Band oder Drummer abzustimmen. Die Bedienung ist denkbar einfach: Delay-Typ wählen, Tempo-Modus aktivieren und das gewünschte Tempo eintappen – ganz ohne Menü-Tiefen. Ein klares Bekenntnis zu Yamahas Live-Tauglichkeit.
Eine weitere wichtige Neuerung ist die einstellbare Ausgangsverstärkung. Anstatt sich auf externe Mixer oder Diskussionen mit Tontechnikern zu verlassen, können Musiker den Output des CP73 jetzt in 3dB-Schritten um bis zu ±24dB anpassen. Gerade in unvorhersehbaren Live-Situationen gibt das mehr Autonomie über den Bühnensound – und spart peinliche Gespräche am Mischpult.
Die regelbare Dämpferresonanz geht über das klassische An/Aus hinaus und erlaubt subtile oder drastische Veränderungen des Sustain-Charakters. Im Demo wird gezeigt, wie sich das nicht nur für realistische Klavierklänge, sondern auch als kreativer Effekt nutzen lässt – etwa, um das Piano in eine Pad-artige Fläche zu verwandeln oder für einen trockeneren, perkussiven Klang. Diese Updates machen das CP73 insgesamt flexibler und performanter, besonders für Musiker, die Wert auf direkte Kontrolle legen.
Nahtlose Soundwechsel: Performen ohne Unterbrechung
Ein echtes Highlight von OS v2.0 ist das nahtlose Umschalten zwischen Sounds – sowohl zwischen Live-Sets als auch innerhalb einzelner Sektionen. Beim Soundwechsel im laufenden Spiel bleibt der vorherige Klang so lange erhalten, bis die Taste losgelassen wird – das gefürchtete Audio-Loch, das Live-Performances ruinieren kann, entfällt. Die Präsentatoren betonen, wie sehr das die Nervosität beim schnellen Umschalten reduziert.
Gerade in Genres wie Gospel oder Kirchenmusik, wo häufig zwischen Pads und Piano-Leads gewechselt wird, ist das ein enormer Vorteil. Durch das Halten des alten Sounds bis zum nächsten Anschlag sorgt Yamaha dafür, dass das CP73 mit den Anforderungen moderner, dynamischer Performances Schritt hält. Ein Workflow-Detail, das auf dem Papier klein wirkt, auf der Bühne aber einen großen Unterschied macht.

"Da ist diese Angst beim Soundwechsel, wenn man gerade spielt und weiß, dass man wechseln muss – da kommt ein bisschen Angst auf, dass es einen Cut gibt. Das ist großartig."
("There's this fear in terms of changing sounds like when you're actually playing and you know you need to change sound, there's a little fear that comes over you know, there's gonna be a little bit of a cut. So that is great.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Erweiterte Live-Sets: Mehr Sounds, mehr Flexibilität
Abgerundet wird das Update durch acht neue Live-Sets, die mit OS v2.0 ins CP73 einziehen und das Klangspektrum erweitern. Die neuen Presets bieten verschiedene Pad-Sounds und Layer-Texturen – ideal für Musiker, die ohne großen Programmieraufwand direkt loslegen möchten. Im Video wird nur eines dieser neuen Sets kurz angespielt, aber es wird deutlich: Yamaha will sowohl Tiefe als auch Spontaneität bieten.
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