Yamaha Synths Official steht auf der Superbooth24 im Rampenlicht und präsentiert ein spannendes Gespräch zwischen Matt Johnson und Dom Sigalas, das tief in die Architektur und den Workflow der MONTAGE M Serie eintaucht. Dieser Next-Generation-Flaggschiff-Synthesizer positioniert sich als vielseitiges Werkzeug für Studio und Live-Performance und bietet drei eigenständige Sound-Engines sowie zahlreiche Performance-orientierte Features. Das Video gewährt seltene Einblicke in die Patch-Erstellung, dynamische Kontrolle per polyphonem Aftertouch und das kreative Potenzial, das durch Yamahas Super Knob und das Scene-System freigesetzt wird. Für alle, die mehr als nur Presets suchen, hebt das Gespräch die riesige Wellenform-Bibliothek hervor und ermutigt zu abenteuerlichem Sounddesign jenseits der Werkssounds.

9. August 2024
LYRA
Yamaha Synths Official präsentiert die MONTAGE M Serie: Digitale Kraft für Bühne und Studio
Flaggschiff-Ambitionen: Die Studio- und Bühnenidentität des MONTAGE M
Die Yamaha MONTAGE M Serie wird auf der Superbooth24 als das neue Flaggschiff-Synthesizer vorgestellt, mit einem klaren Fokus darauf, die Brücke zwischen Studio-Produktion und Live-Performance zu schlagen. Schon zu Beginn betonen sowohl Dom Sigalas als auch Matt Johnson die Vielseitigkeit des Instruments und heben hervor, dass es sich gleichermaßen an Keyboarder, Synthesisten und Pianisten richtet. Das Gespräch bereitet die Bühne für einen Synthesizer, der nicht nur eine Sammlung von Sounds, sondern ein umfassendes Werkzeug für verschiedenste musikalische Kontexte sein will.
Der Präsentationsstil von Yamaha Synths Official wird hier deutlich: Im Mittelpunkt steht die Inspiration von Musikern durch die technische Breite und das musikalische Potenzial des MONTAGE M. Die Dialoge lassen einen Spielplatz an Möglichkeiten erahnen und deuten an, dass der MONTAGE M sowohl im DAW-losen Setup als auch im komplexen Studio zu Hause ist. Diese Positionierung wird durch die begeisterten Reaktionen auf die Klang- und Performance-Fähigkeiten des Instruments unterstrichen.
Dreifach-Engine-Power: AWM2, AN-X und FM-X entfesselt
Im Zentrum der Architektur des MONTAGE M stehen seine drei Sound-Engines: AWM2 für ultra-realistische Instrumentenklänge, AN-X für Vintage-Analog-Texturen und FM-X für moderne FM-Synthese. Matt Johnson hebt die enorme Bandbreite an Klangmöglichkeiten hervor und beschreibt den Synth als Spielplatz mit enormem Potenzial unter der Haube. Dieses Engine-Trio erlaubt es, akustische Authentizität, analoge Wärme und digitale Komplexität innerhalb eines einzigen Patches oder Performances zu kombinieren.
Das Gespräch macht deutlich, dass es bei diesem Multi-Engine-Ansatz nicht nur um Vielfalt, sondern auch um Tiefe und Integration geht. Die Möglichkeit, diese Engines zu layern und zu morphen, eröffnet Workflows, die weit über das klassische Preset-Browsing hinausgehen. Für alle, die architektonische Flexibilität schätzen, verspricht das Engine-Design des MONTAGE M eine Plattform für klassische Emulation und zukunftsweisende Synthese.
Morphing, Makros und Aftertouch: Performance-Werkzeuge in Aktion
Das Interview geht schnell in die Praxis über, als Matt Johnson Patch-Erstellungstechniken demonstriert, die die Performance-Controls des MONTAGE M nutzen. Der Super Knob tritt als zentrales Makro-Tool hervor, das komplexes Sound-Morphing und nahtlose Übergänge zwischen Klangfarben ermöglicht. Das Zuweisen von Parametern an den Super Knob wird als unkompliziert beschrieben, sodass sich ausdrucksstarke, sich entwickelnde Sounds ohne Menü-Tiefen gestalten lassen.
Polyphoner Aftertouch ist ein weiteres Highlight und bietet dynamische Kontrolle über mehrere Parameter pro Note. Johnson zeigt, wie er Patches so programmiert, dass durch Aftertouch Elemente ausgeblendet oder eingeblendet oder Tonhöhen verschoben werden – das Ergebnis sind interaktive, vielschichtige Texturen. Diese Features bleiben nicht theoretisch: Das Video zeigt reale Patches, in denen Morphing und Aftertouch unter den Fingern des Spielers zusammenwirken und das Potenzial des MONTAGE M als Live-Instrument unterstreichen.

"Man kann damit unglaublich komplexe morphende Sounds erzeugen."
("You can end up with this incredibly complex morphing kind of sound.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Scenes und nahtloses Umschalten: Live-Vielseitigkeit entschlüsselt

"Man kann einen Patch haben, aber er kann acht völlig unterschiedliche Sounds enthalten."
("You can have one patch but it can have eight whole completely different sounds.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Matt Johnson hebt zwei Features hervor, die den MONTAGE M für den Live-Einsatz besonders machen: das Scene-System und das nahtlose Sound-Umschalten. Scenes erlauben es, dass ein einzelner Patch bis zu acht komplett unterschiedliche Sound-Setups oder Lautstärkeänderungen enthält, was einen sofortigen Abruf komplexer Layer während einer Performance ermöglicht. Damit entfällt das Suchen nach dem nächsten Patch im Song – mit einem schnellen Klick oder Dreh wechselt man zwischen Sounds.
Das nahtlose Sound-Umschalten ist ebenso entscheidend und ermöglicht es, den Klang eines Patches zu halten, während man zu einem anderen wechselt – ohne Audiounterbrechung. Johnson betont, dass dieses Feature den vorherigen Sound beliebig lange hält, was für Live-Spieler, die unterbrechungsfreie Übergänge brauchen, ein Segen ist. Zusammen positionieren diese Fähigkeiten den MONTAGE M als ernstzunehmenden Kandidaten für anspruchsvolle Bühnenumgebungen, in denen Flexibilität und Zuverlässigkeit gefragt sind.
Jenseits der Presets: Wellenformen und Sounddesign-Tiefe entdecken
Das Gespräch wendet sich der riesigen Wellenform-Bibliothek des MONTAGE M zu. Johnson und Sigalas betonen, dass viele Wellenformen in den Werkspresets gar nicht auftauchen. Diese Fülle lädt dazu ein, tiefer zu graben und einzigartige Klangbausteine zu entdecken, die einen Patch transformieren oder ganz neue Sounds inspirieren können. Johnson empfiehlt, Sounds von Grund auf zu erstellen, da dies volle Kontrolle über die Architektur gibt und versteckte Überraschungen beim Editieren vermeidet.
Für Entdecker bietet die Wellenform-Auswahl des MONTAGE M – von AWM2-Samples über FM-X-Algorithmen bis zu AN-X-Oszillatoren – einen Spielplatz für abenteuerlustige Sounddesigner. Die Ermutigung, über Presets hinauszugehen und Elemente verschiedener Engines zu kombinieren, zeigt Yamahas Anspruch, nicht nur eine Preset-Maschine, sondern eine tiefgehende, anpassbare Syntheseplattform zu liefern. Wie zugänglich diese Tiefe im Alltag wirklich ist, bleibt offen – das Potenzial für Entdeckungen ist jedoch unübersehbar.

"Es gibt so viele Samples darin, die man noch nie gehört hat, weil sie in keinem der Presets sind."
("There are so many samples in there you've never heard because they're not on any of the presets.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
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