Yamaha Synths Official präsentiert die MONTAGE M Serie: Ein Flaggschiff-Synthesizer neu gedacht

15. August 2024

LYRA

Yamaha Synths Official präsentiert die MONTAGE M Serie: Ein Flaggschiff-Synthesizer neu gedacht

Yamaha Synths Official rückt mit einer Live-Sound-Demo von Produzent und Sounddesigner Tobias Leo auf der Superbooth24 das neue Flaggschiff MONTAGE M Serie ins Rampenlicht. Das Video zeigt die hybride digitale Architektur des Instruments mit drei eigenständigen Klangerzeugern und einem Workflow, der gleichermaßen für Bühne und Studio konzipiert ist. Tobias Leo führt durch eine Auswahl seiner eigenen Sounds und hebt dabei die Tiefe des FM-Engines, Performance-Controls und das kreative Potenzial von Yamahas neuestem Flaggschiff hervor. Wer wissen möchte, wie der MONTAGE M die Brücke zwischen ausdrucksstarker Klanggestaltung und intuitivem Spiel schlägt, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick.

Flaggschiff-Ambitionen: Die MONTAGE M Serie ist da

Yamaha Synths Official stellt die MONTAGE M Serie als neues Flaggschiff vor, das sich sowohl an Bühnenmusiker als auch an Studio-Produzenten richtet. Das Video beginnt mit Tobias Leo, einem schwedischen Produzenten und Sounddesigner, der auf der Superbooth24 in Berlin die Bühne betritt. Er positioniert den MONTAGE M als vielseitiges Instrument, das den Ansprüchen moderner Keyboarder, Synthesisten und Pianisten gerecht werden soll.

Von Anfang an liegt der Fokus auf der Anpassungsfähigkeit und Bandbreite des MONTAGE M. Yamahas Präsentationsstil ist direkt und zielgerichtet; Leo betont, dass die gezeigten Sounds keine reinen Presets sind, sondern eigens für das Instrument entwickelte Performances. Damit unterstreicht Yamaha, dass der MONTAGE M mehr als eine Preset-Maschine ist – er versteht sich als Plattform für tiefe Klangforschung und ausdrucksstarkes Spiel.


Drei Engines, unendliche Möglichkeiten

Die MONTAGE M Serie sticht durch ihre dreifache Klangerzeugung hervor, wobei jede Engine einen eigenen klanglichen Bereich abdeckt. Laut Video und Metadaten decken diese Engines ultra-realistische akustische Instrumente, Vintage-Analogsounds und fortgeschrittene FM-Synthese ab. Diese Mischung ermöglicht eine breite Palette – von lebensechten Pianos und orchestralen Texturen bis hin zu klassischen Synth-Klängen und modernen Digitalsounds.

Tobias Leos Demo konzentriert sich stark auf den FM-Engine, verweist aber auch auf die virtuelle Analogsynthese und den neuen Shimmer Reverb. Das Zusammenspiel dieser Engines wird als zentrale Stärke präsentiert, die es erlaubt, Sounds zu schichten, zu morphen und klanglich neue Wege zu gehen. Auch wenn das Video nicht in Menüstrukturen oder detaillierte Parameter einsteigt, wird klar, dass Yamaha den MONTAGE M als vielseitiges Werkzeug für Sounddesigner und Performer positioniert.


FM-Engine im Fokus: Eigene Sounds und Performance-Techniken

Tobias Leos Performance ist ein tiefer Einblick in die Möglichkeiten des FM-Engines, mit einer Reihe eigener Sounds, die weit über die üblichen Glocken und E-Pianos hinausgehen. Immer wieder betont er seinen Fokus auf FM-Entwicklung und demonstriert Pads, Leads und sich entwickelnde Texturen, die sowohl klassische als auch experimentelle FM-Techniken nutzen.

Ein Highlight ist ein Pad-Sound, bei dem Aftertouch zur Steuerung des Chorus-Effekts genutzt wird – so kann durch Druck auf die Tastatur der Sound in Echtzeit moduliert werden. Solche expressiven Steuerungen sind ein wiederkehrendes Thema, wobei Leo zeigt, wie gestische Eingaben direkt auf Klangparameter wirken. Außerdem spricht er davon, innerhalb des FM-Engines mit Frequenzmodulation zu arbeiten – er nennt es „Double FM“ – um komplexe, geschichtete Klänge zu erzeugen.

Im Verlauf der Demo wechselt Leo zwischen FM- und virtuell-analogen Sounds, doch der FM-Engine bleibt der Star. Das Video vermittelt einen Eindruck vom Klangspektrum, ohne jedoch die zugrundeliegende Programmier-Logik oder die Tiefe der Modulationsmatrix offenzulegen. Dennoch zeigen die individuellen, studioreifen Sounds klar das kreative Potenzial des Engines.

Ich habe hauptsächlich an der Entwicklung im FM-Engine gearbeitet und möchte euch einige dieser Sounds vorspielen.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Performance-Tools und Anpassung: Aftertouch und mehr

Das ist ein Pad, bei dem ich Aftertouch zur Steuerung des Chorus einsetze.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Ein zentrales Thema der Demo ist der Fokus auf Performance-Controls und individuelle Anpassung. Leo demonstriert Aftertouch als Werkzeug für expressive Modulation – etwa zur Steuerung der Chorus-Intensität auf einem Pad – und zeigt so, wie sich der Klang durch taktile Eingaben in Echtzeit formen lässt.

Er erwähnt außerdem, dass er die Bedienelemente des MONTAGE M individuell angepasst hat, um Sounds während der Performance „trimmen“ zu können. Das deutet auf ein flexibles Interface hin, bei dem Nutzer Parameter frei auf physische Controls legen können, auch wenn das Video den Prozess nicht im Detail zeigt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Yamaha den Workflow für Live-Spiel und Anpassung gezielt verbessert hat.

Sounddesign und Ausdruck: Die kreative Leinwand des MONTAGE M

Im letzten Teil des Videos rückt das Sounddesign und die musikalische Ausdruckskraft in den Mittelpunkt. Leo stellt Sounds wie das „Black Hole Pad“, einen satten virtuell-analogen Klang, vor und wechselt zu weiteren FM-basierten Texturen – ein Beleg für die Vielseitigkeit des Instruments.

Die Demo ist klar performanceorientiert und geht nicht auf Patch-Editing oder Menüführung ein, vermittelt aber deutlich die Ausdrucksbreite, die Keyboardern und Synthesisten offensteht. Der MONTAGE M wird als kreative Leinwand präsentiert – eine, die sowohl tiefgehende Programmierung als auch spontanes Spiel belohnt, auch wenn Details zu Workflow-Integration und fortgeschrittener Bearbeitung erst in zukünftigen Videos oder Tests zu erwarten sind.


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