In diesem detaillierten Video demonstriert Stimming das enorme Performance-Potenzial des 1010music blackbox Samplers – und zwar mit gleich zwei Geräten im Parallelbetrieb. 1010music, bekannt für seine touchscreen-zentrierte Digitalhardware, liefert das Rückgrat für ein Live-Setup, das nahtlose Übergänge, Echtzeit-Sampling und kreative Klangmanipulation in den Vordergrund stellt. Im Fokus steht der Workflow: Wie bewegt man sich von Track zu Track, integriert Granularsynthese und hält die Energie auf dem Dancefloor ganz ohne Laptop am Leben? Wer wissen will, wie digitale Sampler an ihre architektonischen und performativen Grenzen gebracht werden können, sollte sich dieses Walkthrough nicht entgehen lassen.

30. Juli 2024
LYRA
1010music Blackbox: Stimmings Dual-Sampler-Workflow für Live-Performance auf höchstem Niveau
Blackbox als Performance-Kraftpaket
Stimming positioniert die blackbox zu Beginn des Videos als vielseitigen, performance-orientierten Sampler für die Live-Elektronik. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, fließende Übergänge zwischen Tracks zu ermöglichen und dabei Echtzeit-Sampling in einem kompakten, touchscreen-basierten Gerät zu realisieren. Dieser Ansatz passt perfekt zur Philosophie von 1010music, portable und computerfreie Workflows für Studio und Bühne zu bieten.
Die Demonstration setzt direkt auf Hands-on-Exploration und zeigt, wie die blackbox nicht nur als statischer Player, sondern als aktives Instrument für kreatives Live-Performen genutzt werden kann. Versprochen wird ein nahtloses Wechseln zwischen musikalischen Ideen, wobei der Sampler sowohl Groove-Maschine als auch Live-Soundmanipulator ist.
Dual-Blackbox-Setup: Leader, Follower und Echtzeit-Sampling
Ein zentrales architektonisches Element in Stimmings Setup ist der Einsatz von zwei blackbox-Einheiten. Eine fungiert als MIDI-Leader und kreativer Echtzeit-Sampler – in ihrer Flexibilität vergleichbar mit einer Octatrack – während die andere als dedizierter Audio-Player agiert, dem MIDI-Clock folgt und für sofortiges Track-Playback sorgt. Diese Aufgabentrennung schafft sowohl Stabilität als auch kreativen Freiraum: Der Leader steuert das Geschehen, der Follower liefert das Playback-Rückgrat.
Stimming erläutert das Routing: MIDI-Out der rechten (Leader-)blackbox geht in die linke (Follower), während das Audio so geführt wird, dass der Main-Output stets tight und performance-tauglich bleibt. Das Setup wird durch einen Mixer und externe Effekte erweitert, aber die Kernarbeit – Track-Auswahl, Time-Stretching und Transienten-Erhalt durch One-Shots – erledigt die blackbox selbst. Besonders betont wird, wie wichtig es ist, Transienten durch One-Shots für Kick und Hi-Hat auch bei gestretchten Clips knackig zu halten.

"One works as at first and most importantly the MIDI leader and also as some kind of real time creative sampler thing, octatrack kind of style."
© Screenshot/Zitat: 1010Music (YouTube)
Granularsynthese: Evolving Soundscapes in Echtzeit
Die Integration von Granularsynthese in der blackbox wird als mächtiges Werkzeug für Live-Sounddesign präsentiert. Stimming zeigt, wie ein aufgenommenes Sample in den Granularmodus versetzt werden kann, um komplexe, sich entwickelnde Texturen direkt auf der Bühne zu erzeugen. Der Prozess: Sample auf ein leeres Pad kopieren, Wiedergabemodus umschalten und Parameter wie Speed und Pitch manipulieren – das Ergebnis sind phasige, bewegte Klanglandschaften.
Diese Granularfähigkeit ist kein reiner Studio-Gag, sondern wird als echtes Performance-Tool vorgestellt. Die Möglichkeit, ein simples Sample live in etwas völlig Neues zu verwandeln, bringt eine zusätzliche Ebene an Tiefe und Unvorhersehbarkeit ins Set. Stimmings Workflow zeigt, wie digitale Sampling-Architekturen wie die blackbox die Grenze zwischen Playback und Synthese auflösen und Performer zu spontaner Klangformung befähigen.
Kreative Workflows: Übergänge, Live-Recording und Performance-Tools

"You use the record to play functionality, and then it immediately creates a clip which is played on time."
© Screenshot/Zitat: 1010Music (YouTube)
Im Verlauf des Videos demonstriert Stimming eine Vielzahl kreativer Workflows, die die Stärken der blackbox ausspielen. Track-Übergänge werden präzise mit der Record-to-Play-Funktion gestaltet, die eine Live-Aufnahme sofort in einen spielbaren Clip verwandelt. So gelingen fließende Wechsel zwischen Tracks, und selbst Tempowechsel bleiben dank der stabilen Clock- und Quantisierungsfunktionen der blackbox jederzeit synchron.
Live-Recording wird durch das Touchscreen-Interface besonders intuitiv, Quantisierung sorgt dafür, dass neue Clips immer im Raster landen. Performance-Tools wie Filter, Mutes und externe Effekte sind ins Setup integriert, aber die zentralen kreativen Aktionen – Sampling, Sequencing, Übergänge – lassen sich komplett innerhalb der blackbox realisieren. Der Workflow ist darauf ausgelegt, den Performer im Flow zu halten: Wenig Menü-Tauchen, maximaler Hands-on-Faktor.
Einladung zum Experimentieren: Flexibilität für alle Performer
Zum Abschluss ermutigt Stimming die Zuschauer, eigene Sampling-Techniken und Workflows mit der blackbox zu erkunden. Die Botschaft ist klar: Dieses Instrument ist nicht dazu da, einfach nur ein bestehendes Set zu kopieren, sondern lädt dazu ein, individuelle Ansätze für Live-Performance und Sounddesign zu entdecken. Die Flexibilität der blackbox – von Übergängen über Echtzeit-Sampling bis hin zu Granularmanipulation – macht sie für Einsteiger wie Profis gleichermaßen attraktiv.
Stimmings Walkthrough ist sowohl technischer Leitfaden als auch offene Einladung. Ob man auf präzise DJ-Übergänge oder experimentelles Klangzerlegen steht: Die blackbox bietet eine digitale Leinwand für kreative Erkundungen. Das Video endet mit einer inspirierenden Note und erinnert daran, dass die besten Workflows immer die eigenen sind.

"I hope I could inspire you to use and abuse your own samples in real time for transition or for whatever you want."
© Screenshot/Zitat: 1010Music (YouTube)
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