Akai Professional bringt NKS-Integration in die MPK-Serie: Ein Workflow-Upgrade

27. Feber 2025

LYRA

Akai Professional bringt NKS-Integration in die MPK-Serie: Ein Workflow-Upgrade

Akai Professional hat sich mit Native Instruments zusammengetan, um die NKS (Native Kontrol Standard)-Integration in die MPK-Serie zu bringen und diese beliebten MIDI-Controller in tief vernetzte Plugin-Zentralen zu verwandeln. Im offiziellen Überblick zeigt Akai, wie der MPK Mini MK3 und seine Geschwister jetzt sofortigen, haptischen Zugriff auf Native Instruments-Plugins bieten – ganz ohne manuelles Mapping. Mit kuratierten Komplete 15 Select Bundles und Fokus auf Echtzeit-Workflow verspricht dieses Update einen effizienteren Studio- und Bühnenalltag. Wir werfen einen Blick auf die Architektur, das neue Browsing- und Macro-Konzept und was das für Produzenten bedeutet, die ein mausfreies, taktiles Erlebnis suchen.

NKS-Integration: Die MPK-Serie entwickelt sich weiter

Die MPK-Serie von Akai Professional hat ein bedeutendes Upgrade erhalten: vollständige NKS (Native Kontrol Standard)-Integration, entwickelt in Zusammenarbeit mit Native Instruments. Damit werden die MPK-Controller zu mehr als nur MIDI-Eingabegeräten – sie dienen nun als direkte, haptische Schnittstelle für das Plugin-Ökosystem von Native Instruments. Das Video startet mit dem klaren Fokus darauf, wie diese Integration die Rolle des MPK im modernen Produktions-Setup verändert.

Mit aktiviertem NKS erhalten Nutzer sofortigen, tiefgehenden Zugriff auf Plugin-Parameter und umgehen die üblichen Mapping-Probleme. Akai zeigt, dass dies kein oberflächliches Update ist, sondern ein neues Denken in Sachen Hardware-Software-Interaktion. Das Ergebnis ist ein Workflow, der sich einheitlich und wie für Produzenten gemacht anfühlt, die Effizienz und haptische Kontrolle verlangen.


Sofortiges Parameter-Mapping: Kein manuelles Setup mehr

Ein herausragendes Merkmal der NKS-Integration ist der Wegfall des manuellen Parameter-Mappings. Sobald der MPK-Controller angeschlossen ist, synchronisiert er sich automatisch mit Native Instruments-Plugins und bietet sofortigen Zugriff auf die wichtigsten Steuerungen. Kein Menü-Gewühle oder händisches Zuweisen von CCs mehr – alles ist direkt nach dem Start der DAW oder der Standalone-Komplete-Kontrol-Anwendung bereit.

Das Video demonstriert diesen optimierten Prozess und zeigt, wie schnell Nutzer loslegen können. Der Fokus liegt klar auf Workflow-Effizienz: Mit NKS wird der Controller zur Verlängerung der Software und ermöglicht einen intuitiveren und produktiveren Kreativprozess.

You get instant parameter control for instruments and a streamlined workflow to browse and tweak sounds without having to touch the mouse.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Browsing und Makro-Steuerung: Sounds haptisch formen

We are synced up with the plugin.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Ein zentrales Highlight der Integration ist die Möglichkeit, Sounds direkt vom MPK-Controller aus zu durchsuchen und zu bearbeiten. Nutzer können Presets auswählen, durch Sound-Bänke scrollen und Echtzeit-Anpassungen vornehmen – ganz ohne Maus. Das Video zeigt ein praktisches Beispiel: Laden eines Instruments aus der Native Instruments Play Series, Preset-Browsing über die Pads des MPK und Anpassung der Makro-Parameter mit den Reglern des Controllers.

Die Makro-Regler des MPK sind eng mit den Parametern der Plugins synchronisiert und passen sich dynamisch an, wenn zwischen verschiedenen Makro-Seiten gewechselt wird. So lassen sich Klänge nuanciert formen – von Lautstärke und Filter-Cutoff bis zu komplexeren Effekten wie Bitcrusher und EQ. Der Workflow ist klar auf kreatives Erkunden ausgelegt, wobei das Hardware-Layout des Controllers intelligent auf die Software-Architektur gemappt ist.

Die Navigation ist nicht auf ein einzelnes Instrument beschränkt – Nutzer können zwischen mehreren Plugins und Effekten innerhalb einer Kette wechseln und dafür spezielle Pads nutzen. Dieser Layer-Ansatz sorgt dafür, dass auch komplexe Plugin-Setups direkt vom MPK aus zugänglich und steuerbar bleiben und der Controller als zentrales Performance- und Sounddesign-Tool fungiert.

Komplete 15 Select: Kuratierte Bundles für jeden Workflow

Als zusätzliches Highlight bieten Akai und Native Instruments drei kuratierte Versionen des Komplete 15 Select Bundles an, die auf verschiedene Genres und Produktionsstile zugeschnitten sind. Egal ob Beats, Band-Arrangements oder elektronische Texturen im Fokus stehen – für jeden Workflow gibt es das passende Bundle.

Dieser Ansatz ermöglicht es Nutzern, direkt mit einem auf ihre Stilistik abgestimmten Werkzeugkasten in die Musikproduktion einzusteigen. Die Integration sorgt dafür, dass alle enthaltenen Instrumente und Effekte vorab gemappt und sofort haptisch steuerbar sind – das senkt die Einstiegshürde für Einsteiger und Profis gleichermaßen.


Mausfreier Workflow: Der neue Standard für MPK-User

Das NKS-Update ist ein echtes Workflow-Upgrade für MPK-Nutzer und ermöglicht umfassendes Plugin-Management direkt vom Controller aus. Die Möglichkeit, Sounds zu browsen, zu laden und zu bearbeiten, ohne die Maus zu berühren, ist eine klare Antwort auf die Bedürfnisse moderner Produzenten, die Wert auf Geschwindigkeit und Immersion legen.

Während das Video die unmittelbaren Vorteile – sofortiges Mapping, Makro-Steuerung und kuratierte Sound-Bundles – in den Vordergrund stellt, deutet es auch einen größeren Wandel an: Die MPK-Serie wird zur echten Schaltzentrale für hybride Hardware-Software-Setups. Wer einen schlanken, haptischen Produktions-Workflow sucht, findet hier einen überzeugenden Schritt nach vorn.

It's a huge workflow upgrade for MPK users.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

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