Akai Professional hebt mit dem MPC3-Update seine Standalone-Groovebox und Produktionsplattform auf ein neues Level und verspricht einen optimierten Workflow, tiefere Soundgestaltung und ein DAW-ähnliches Arrangement-Erlebnis – und das alles ohne Computer. Im offiziellen Walkthrough von Akai Pro werden das neue Main Mode, fortschrittliche Makrosteuerungen, eine visuelle Timeline für Arrangements und ein farbenfroher Mixer vorgestellt, die sowohl Beatmaking als auch vollständige Produktionen beschleunigen sollen. Das Video ist vollgepackt mit praxisnahen Demonstrationen und zeigt, wie die digitalen Architektur- und Workflow-Verbesserungen von MPC3 moderne Musikproduktion schneller, flexibler und inspirierender machen. Für Produzenten und Performer, die Standalone-Power mit DAW-Tiefe suchen, lohnt sich ein genauerer Blick.

26. Juli 2024
LYRA
Akai Professional MPC3: Die Standalone-Workstation auf neuem Level
MPC3: Die nächste Evolutionsstufe der Standalone-Produktion
Akai Professional positioniert das MPC3 als das bislang leistungsstärkste Software-Update für das MPC-Standalone-Ökosystem und will damit nicht nur das Beatmaking, sondern den gesamten Produktions-Workflow auf ein neues Niveau heben. Das Video startet mit einer klaren Ansage: MPC3 soll die Grenzen des Möglichen ohne Computer verschieben und bringt eine Vielzahl neuer Features, die sowohl Studio- als auch Live-Workflows beschleunigen.
Von Beginn an steht die Workflow-Beschleunigung und visuelles Feedback im Fokus. Der Sprecher betont, dass es sich beim MPC3 nicht nur um ein kosmetisches Update handelt, sondern um eine substanzielle Erweiterung: Verbesserte Navigation, eine neue lineare Timeline zum Arrangieren und fortschrittliche Makrosteuerungen. Dieses Update wird als großer Sprung für Nutzer präsentiert, die nahtlos vom Beat-Sketching zum vollständigen Song-Arrangement wechseln wollen – und das alles innerhalb der MPC-Hardware.

"This is our most powerful software update for the MPC standalone platform, elevating your productions to the next level."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Main Mode neu gedacht: Navigation, Makros und die lineare Timeline

"We've also added eight layers now per pad, which is amazing for sound design or crafting your own drum samples."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Das überarbeitete Main Mode bildet das Herzstück des MPC3-Updates und bietet eine visuell ansprechende Oberfläche sowie schnelleren Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Die Navigation zwischen verschiedenen Track-Typen ist jetzt intuitiver, mit klaren visuellen Anzeigen und direkter Sample-Bearbeitung vom Hauptbildschirm aus. Die Möglichkeit, acht Layer pro Pad zu nutzen, eröffnet neue Sounddesign-Territorien und erlaubt komplexe Drum-Sounds oder Layer-Samples, ohne den Workflow zu verlassen.
Ein echtes Highlight ist der lineare Timeline-Arranger, der einen DAW-ähnlichen Ansatz auf die Standalone-MPC bringt. Nutzer können MIDI- und Audio-Events direkt auf einer visuellen Timeline aufnehmen, bearbeiten und arrangieren – inklusive farbcodierter Tracks und aktualisiertem Piano-Roll. Makrosteuerungen für Q-Links und das XY-Pad ermöglichen zudem tiefe Parameterzuweisungen und Automationen für Effekte und Synths – Features, die Performance und Soundmanipulation auf ein neues Level heben.
Mixen in Farbe: Der neue Track- und Pad-Mixer
Der neue Track- und Pad-Mixer des MPC3 ist ein visuelles und funktionales Upgrade: Mit kräftigem Farbschema und vertikalem Layout wird das Mixen mehrerer Tracks und Pads deutlich intuitiver. Jeder Track kann individuell eingefärbt werden, und die Oberfläche unterstützt die Auswahl mehrerer Kanäle für schnelles Gain-Staging – ein echter Vorteil bei komplexen Projekten. Ein Doppeltipp auf einen Kanal öffnet detaillierte Track-Einstellungen wie Umbenennen, Umordnen und Farbanpassung, alles für flexible Workflows.
Die Mixer-Tabs decken Panning, Lautstärke, Send-Effekte, Plugin-Inserts und I/O-Routing ab und bieten so detaillierte Kontrolle über jeden Aspekt des Mixes. Effekte lassen sich sowohl auf Track- als auch Pad-Ebene anwenden, Plugins können umsortiert werden, Subgruppen und Master-Kanäle sind sofort erreichbar – Flexibilität steht klar im Fokus. Der Pad-Mixer spiegelt diese Features für einzelne Pads wider und unterstützt detailliertes Soundprocessing und kreative Routings.
Besonders erwähnenswert ist das Slice-Motion-Feature, das Sample-Chops per MIDI-Noten randomisiert und Loops und Breaks einen neuen Groove und Unvorhersehbarkeit verleiht. Zusammen mit Disk-Streaming für schnelles Laden und Abspielen langer Audiofiles zeigt sich Akais Engagement für kreative Experimente und praxisnahe Workflow-Optimierungen.

"MPC 3 introduces a vertical track and pad mixer with vibrant colour feedback making it fast and intuitive for you to mix your beats in MPC."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Workflow-Booster: Track-Mutes, Stem-Export und Disk-Streaming

"MPC3 introduces disk streaming to the MPC hardware. This means that you can load up your files in seconds and play back and record long audio files direct from disk."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
MPC3 bringt mehrere Tools, die den kreativen Prozess gezielt beschleunigen und vereinfachen. Track-Mutes unterscheiden jetzt zwischen Event- und Audio-Mute und bieten so mehr Kontrolle beim Arrangieren und Performen. Die Möglichkeit, Drum-Pads als separate Stems zu exportieren, ist ein echter Workflow-Bonus – besonders für Kollaborationen mit Mix-Engineers oder den Plattformwechsel.
Disk-Streaming ist ein weiterer großer Schritt: Lange Audiofiles können direkt von der Festplatte geladen und abgespielt werden, statt den RAM zu belasten. Das beschleunigt nicht nur das Laden von Samples, sondern ermöglicht auch ambitioniertere Projekte ohne Hardware-Limitierungen. Zusammen machen diese Features das MPC3 zu einem robusteren und flexibleren Werkzeug für moderne Produktionsanforderungen.
Stems, Makros und Effekte: Sounddesign und Integration auf neuem Niveau
Die volle Kompatibilität mit Stems und das fortschrittliche Makro-System eröffnen neue Möglichkeiten für Live-Performance und Sounddesign im Studio. Nutzer können Stems laden, Q-Links für Mutes oder Effekte in Echtzeit zuweisen und den Arranger nutzen, um Stems als Teil einer größeren Komposition zu manipulieren. Besonders für Remixe, Live-Sets oder kollaborative Workflows ist diese Integration wertvoll.
Das Makro-System ist beeindruckend tief: Q-Links und XY-Pad lassen sich mit mehreren Parametern aus Effekten und Synths belegen, inklusive eigener Projekt-Mappings und MIDI-Learn. Nutzer können komplexe Effektketten bauen, mehrere Synth-Parameter automatisieren und zwischen Projektmodi für verschiedene Performance-Kontexte umschalten – alles direkt an der Hardware. Im Video wird gezeigt, wie Makros für Momentary- oder Toggle-Verhalten angepasst werden können, was sowohl subtile Tweaks als auch dramatische Performance-Gesten unterstützt.
Auch die Effektzuweisung ist flexibel: Plugins können auf mehreren Ebenen eingefügt, umsortiert und automatisiert werden. Makro- und Effekt-System machen das MPC3 zu einer mächtigen Plattform für kreatives Sounddesign und Performance – irgendwo zwischen Groovebox, DAW und Live-Instrument.
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