Akai Professional und Native Instruments: Lo-Fi-Beatmaking mit MPK Mini und NKS-Integration

11. März 2025

LYRA

Akai Professional und Native Instruments: Lo-Fi-Beatmaking mit MPK Mini und NKS-Integration

Akai Professional tut sich mit Native Instruments zusammen und liefert einen nahtlos integrierten Workflow für Beatmaker – im Fokus: der MPK Mini und seine reibungslose NKS-Anbindung. Im offiziellen Video zeigt Taetro, wie der MPK Mini zusammen mit dem Komplete 15 Select (Akai Pro Edition) Bundle zu einem echten Kraftpaket für die Produktion von Lo-Fi-Beats wird. Der Rundgang deckt alles ab: von Layering und Makrosteuerung in der Play Series über Fingerdrumming und kreative Effekte bis hin zum Mastering direkt im Controller-Workflow. Wer wissen will, wie digitale Controller-Architektur und Software-Bundles den Musikalltag prägen, bekommt hier einen fundierten Einblick.

MPK Mini trifft NKS: Ein neuer Workflow für Lo-Fi-Creator

Das Video startet mit einer klaren Botschaft: Akai Professionals MPK-Controller werden jetzt mit der Akai Pro Edition von Komplete 15 Select ausgeliefert und bringen damit ein kuratiertes Bundle an Native Instruments-Sounds direkt zu den Nutzern. Das ist nicht nur ein Marketing-Claim – Taetro demonstriert, dass jeder Sound seines Lo-Fi-Beats aus diesem Bundle stammt und unterstreicht so den praktischen Mehrwert für Produzenten, die schnell loslegen wollen.

Architektonisch sticht besonders die NKS-Integration hervor. Der MPK Mini ist hier nicht einfach nur ein generischer MIDI-Controller, sondern eng mit dem Native Instruments-Ökosystem verzahnt. Das ermöglicht eine direkte Steuerung und einen flüssigen kreativen Flow. Das Video verspricht – und liefert – einen Workflow, in dem Hardware und Software wirklich dieselbe Sprache sprechen. Besonders für alle, die Menüs meiden und sich aufs Musikmachen konzentrieren wollen, ist das ein starkes Argument.

Ich habe diesen Beat ausschließlich mit Sounds aus dem Select Beats Bundle gemacht und die NKS-Integration meines MPK voll ausgenutzt.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Play Series Layering: Akkorde mit Charakter

Alle diese Makro-Regler sind synchronisiert, sodass ich beim Sounddesign oder beim Auswählen verschiedener Sounds für diesen Akkord direkt…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Mit der Play Series startet Taetro bei Bazazian Tapes und zeigt dessen charakteristische Akkord-Sounds. Die Play Series-Instrumente setzen auf eine Dual-Layer-Architektur, bei der zwei unterschiedliche Klangquellen – etwa Streicher und Plucks – per Makro-Regler gemischt werden können. Diese Balance bleibt nicht theoretisch: Sie wird live demonstriert, wobei die Makrosteuerung des MPK Mini genutzt wird, um zwischen den Layern für nuancierte Akkordfolgen zu morphen.

Der Workflow ist dabei ganz auf Direktheit ausgelegt. Mit acht Makros pro Instrument lassen sich Sounds ohne Maus schnell anpassen, automatisieren oder performen. Das gleiche Prinzip zeigt Taetro bei Glaze, einem weiteren Play Series-Instrument, wo Filterfahrten und Layering ebenso intuitiv ablaufen. Das Ergebnis: Akkorde und Texturen, die sowohl reichhaltig als auch schnell anpassbar sind.

Fingerdrumming, Loops und kreatives Umschalten

Rhythmus steht im Zentrum dieses Beats, und das Video zeigt zwei Hauptwege: Vorgefertigte Loops aus Empire Breaks und eigenes Fingerdrumming. Taetro hebt hervor, wie Loops gelayert, gemutet oder mit Fills kombiniert werden können, um dynamische Percussion zu erzeugen, während die Pads des MPK Mini eine haptische Oberfläche für Live-Drumming bieten.

Die Workflow-Flexibilität ist bemerkenswert. Zwischen Samples zu wechseln, Kicks zu muten und sowohl geloopte als auch gespielte Elemente zu integrieren, geht schnell und intuitiv. Das Video streift auch die DAW-Integration und zeigt, wie Drum-Elemente für Sidechain-Kompression isoliert werden – eine Schlüsseltechnik für modernen Lo-Fi- und Elektronik-Sound. Klar wird: Der MPK Mini ist mit der richtigen Software mehr als ein reiner Notengeber – er wird zum kreativen Zentrum für Beatmaker.


Lo-Fi-Textur: Bitcrushing mit Bite

Für den typischen Lo-Fi-Sound bringt Taetro Bite ins Spiel, den Bitcrusher von Native Instruments. Die Demonstration ist direkt: Mit mehr Crunch gewinnen die Percussion-Layer an Körnung und Charakter, von sauber bis authentisch degradiert. Das Ganze wird in Echtzeit gesteuert, direkt über den Controller.

Gerade hier zeigt sich der Wert der NKS-Integration für Effekte wie Bite. Das Umschalten zwischen Instrumenten und Effekten läuft nahtlos, sodass Sounddesign-Experimente spontan und musikalisch bleiben. Das Ergebnis ist eine Produktionsumgebung, in der Klangmanipulation sofort und musikalisch stattfindet – nicht nur technisch.

Wir können einfach zwischen Empire Breaks oder Bite wechseln, Anpassungen vornehmen und erhalten so eine schöne Percussion-Top-Layer.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Feinschliff: Mix und Mastering mit Ozone 11 Elements

Mit Ozone Elements können wir gezielt Bereiche unseres Beats herausarbeiten, die noch mehr Präsenz brauchen.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Der letzte Schliff kommt mit Ozone 11 Elements, das im Komplete Select Bundle enthalten ist. Taetro zeigt, wie Ozone auf den Master gelegt, den Track analysiert und genretypische Bearbeitung angewendet wird – hier mit Fokus auf R&B- und Soul-Tonästhetik. Das Ganze geht schnell und sorgt hörbar für mehr Lautheit und Politur.

Wichtig: Das Video macht deutlich, dass Mix und Mastering Teil desselben Hardware-Software-Workflows sein können, ohne den MPK Mini zu verlassen. EQ-Anpassungen, Lautheitssteigerung und finale Veredelung sind direkt zugänglich – so wird aus einem Beat im Handumdrehen ein releasefertiger Track, alles innerhalb eines integrierten Systems.

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