ALM TV stellt den MCO (mkII) vor – ein kompaktes, aber beeindruckendes digitales VCO- und Voice-Modul, das den Geist der digitalen Synths der 90er und 00er Jahre ins moderne Eurorack-Format bringt. Mit Fokus auf Workflow, Modulationstiefe und einer hochgradig visuellen Oberfläche zeigt das Video die DigiWave-Wavetable-Engine und hebt die Multi-Voice-Architektur sowie die performanceorientierten Features hervor. Wie typisch für ALMs praxisnahen, detailverliebten Stil steht die Demonstration im Mittelpunkt, nicht das Marketing. Wer einen digitalen Alleskönner sucht, der sowohl in Minimal- als auch in Maximal-Rigs passt, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick – und erfährt, welche Fragen für Synth-Nerds noch offenbleiben.

Digitale DNA im kompakten Format
Der MCO (mkII) von ALM TV wird als kompaktes, äußerst vielseitiges digitales VCO- und Multi-Voice-Modul präsentiert, das sich direkt von den digitalen Synthesizern der 1990er und frühen 2000er inspirieren lässt. Auf nur 6HP verspricht er eine breite Klangpalette und Workflows, die an die ikonischen Maschinen dieser Ära erinnern – jedoch mit modernem, modularen Ansatz. Das Video macht sofort klar, dass es sich hier nicht um einen einfachen Oszillator, sondern um eine Plattform für digitale Synthese im Eurorack handelt.
ALMs Präsentationsstil bleibt wie gewohnt praxisorientiert und verzichtet auf übertriebene Versprechungen. Der Rundgang startet mit der DigiWave-Wavetable-Engine und zeigt direkt, wie Stimmen ausgewählt und aktiviert werden. Damit wird der Ton für ein Modul gesetzt, das sowohl zugänglich als auch tiefgründig ist und Nutzer dazu einlädt, seine Architektur zu erkunden, ohne sich in Menüs zu verlieren.

"Der MCO bietet eine große Bandbreite musikalischer Sounds in einem praktischen und kompakten 6HP-Format mit einer einfach zu bedienenden, sehr visuellen Benutzeroberfläche."
("The MCO provides a wide range of musical sounds in a convenient and compact 6HP form factor with an easy to use, highly visual user interface.")© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Eine Galerie der Synth-Stimmen

"Jedes Voice-Programm des MCO beinhaltet eine einzigartige Auswahl an klangformenden Parametern, die es zu erkunden und anzupassen gilt und so eine große Bandbreite an Sounds ermöglichen."
("Each voice program on the MCO includes a unique selection of sound shaping parameters to explore and adjust resulting in a wide range of sounds.")© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Ein herausragendes Merkmal des MCO mkII ist seine Sammlung einzigartiger Synth-Stimmen, die jeweils über eigene, anpassbare Parameter verfügen. Das Modul bietet nicht nur eine Syntheseart, sondern vereint Engines von multidimensionaler Wavetable-Synthese über komplexe additive, JP-artige Digitalsynthese, Vocoder, Virtual Analog, Bass bis hin zur SID GUTs Chip-Emulation. Jede Stimme bringt ihren eigenen Charakter und ein individuelles Parameterset mit, das in Echtzeit für ein breites Klangspektrum angepasst werden kann.
Im Video wird gezeigt, wie die Parameter organisiert sind: Globale Einstellungen sind klar markiert und über ein gestapeltes Menüsystem zugänglich. Beispielsweise umfasst die Pitch-Einstellung Oktave, Key und Sens, während die Chord-Auswahl sowohl Standard- als auch benutzerdefinierte Akkorde samt Inversionsoptionen bietet. Diese Modularität zieht sich durch alle klangformenden Parameter und macht den MCO zu einem flexiblen Werkzeug für konventionelle wie experimentelle Synthese.
Akkorde, Modulation und Dual-Ausgänge: Das Performance-Werkzeug
Der MCO mkII belässt es nicht bei mehreren Stimmen – er ist auf Performance und Integration ausgelegt. Das Modul unterstützt vierstimmige Akkorde mit Optionen für Unison-Detune und benutzerdefinierte Akkordformen, die per eingehender Pitch-CV transponiert werden können. Hinzu kommt frei zuweisbare Modulation: Sowohl externe CVs als auch drei interne LFOs lassen sich nahezu jedem Parameter zuordnen, inklusive Audio-Rate-Modulation wie FM und Sync.
Die beiden Audioausgänge liefern je nach gewählter Stimme entweder Stereo-Breite oder unterschiedliche Klangschichten. Im Video zeigt sich, dass beim DigiWave-Engine der Ausgang B als Suboszillator mit wählbaren Wellenformen dient. Externer Eingang und ein multifunktionaler Trigger/Gate/CV-Eingang erweitern den MCO vom Oszillator zur vollständigen Synth-Stimme – mit flexiblen Hüllkurven- und VCA-Optionen, intern oder extern gepatcht. Diese Architektur macht den MCO zum Zentrum komplexer, performanceorientierter Patches.

"Die Ausgänge A und B funktionieren entweder als Stereo-Breite-Paar oder liefern je nach Voice-Programm unterschiedliche Klänge."
("Outputs A and B function as either a stereo widened pair or produce different tones depending on the voice program.")© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Interface und Workflow: Visuell, schnell, modular

"Hat man eine Lieblingseinstellung gefunden, lässt sie sich einfach für den späteren Abruf in einem der 32 Benutzer-Presets speichern."
("Once a favorite setting has been dialed in it's easy to save for future recall in any of the 32 user preset slots.")© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Das User Interface steht beim MCO mkII klar im Fokus: Ein hochauflösendes Farbdisplay und ein Menüschema, das auf Geschwindigkeit und Übersicht setzt. Die Navigation durch Parameter ist schlank: Scrollt man unter den Minimalwert, erscheinen direkt Modulationszuweisungen – so lässt sich CV oder LFO ohne tiefes Menü-Gewühle patchen. Modulationen werden visuell dargestellt, und durch Halten des Encoders öffnen sich Attenuation- und Offset-Optionen für präzises Modulations-Scaling.
Im Globalmenü sind die LFO-Einstellungen – Rate, Shape und Mode – schnell erreichbar, sodass Modulationsquellen dem Patch angepasst werden können. Das Speichern und Abrufen von Presets ist unkompliziert, bis zu 32 User-Slots stehen bereit. Im Video wird das Benennen und Speichern eines Presets demonstriert – ein klarer Pluspunkt für Studio- und Live-Workflows, wo Flexibilität und schneller Zugriff gefragt sind.
Vom Studio auf die Bühne: Vielseitigkeit für jedes Setup
ALM positioniert den MCO mkII als vielseitige Klangquelle, die sich sowohl in kleinen Skiff-Systemen als auch als digitales Kraftpaket in größeren Modular-Rigs wohlfühlt. Die Bandbreite – von Wavetable-Akkorden und additiven Plucks über fette Supersaws, detunete VA-Sounds, Vocoder-Texturen bis hin zu knackigen Kicks – deckt alles ab, von Melodieführung bis komplexem Sounddesign.
Das Video schließt mit dem Hinweis auf das kompakte, aber flexible Design, das sich an Nutzer richtet, die maximale Klangvielfalt ohne Workflow-Einbußen suchen. Während die Demonstration sich auf die DigiWave-Engine konzentriert, verweist ALM auf weitere Videos zu den anderen Voice-Programmen – und lässt damit Fragen zu tieferer Integration und Langzeitzuverlässigkeit offen, die nur durch eigenen Praxiseinsatz beantwortet werden können.
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