Arturia wagt mit dem AstroLab den Sprung in die Welt der Stage-Keyboards und vereint dabei die langjährige Software-Expertise mit echter Hardware-Performance. Im offiziellen Überblick führt Matt Paull durch die Architektur des AstroLab: von der kuratierten Bibliothek mit über 1.300 Presets – direkt aus Arturias preisgekrönten Synths – bis hin zu Multi-Layer-Sounddesign, Makrosteuerungen und workflows für den Live-Einsatz. Das Video betont die Performance-DNA des AstroLab und zeigt, wie Konnektivität, Effekte und Navigation für nahtlose Übergänge zwischen Studio und Bühne ausgelegt sind. Wer wissen will, wie Arturia seine Software-Kompetenz in ein bühnentaugliches Instrument übersetzt, sollte hier unbedingt reinschauen (und Workflow-Nerds auch unbedingt weiterlesen).

10. April 2024
LYRA
Arturia AstroLab: Ein digitales Stage-Keyboard-Ökosystem für moderne Performer
AstroLab: Arturias Vision für das Stage-Keyboard
Das AstroLab wird als Arturias erster Schritt in den Stage-Keyboard-Markt vorgestellt – konzipiert, um die Lücke zwischen klassischer und moderner Klangforschung zu schließen. Im Video positioniert sich das AstroLab als avantgardistisches Instrument, das Arturias Hybrid-Ansatz nutzt und die Zuverlässigkeit von Hardware mit der Flexibilität der eigenen Software-Engines verbindet. Hier geht es nicht um ein weiteres Keyboard, sondern um eine Antwort auf das, was Arturia bei performance-orientierten Instrumenten bislang vermisst hat: intuitive Steuerung und tiefe Integration.
Von Anfang an liegt der Fokus auf nahtloser Performance-Integration. Das 61-Tasten-Keyboard mit halbgewichteter Mechanik und Aftertouch, eingebautem Arpeggiator, Akkord- und Skalenmodi sowie Looping-Funktionen werden als Werkzeuge für ausdrucksstarke, spontane Klanggestaltung hervorgehoben. Die Hardware-Software-Synergie steht im Mittelpunkt und verspricht ein einheitliches Erlebnis für Bühnen- und Studiomusiker.

"Astrolab is an avant-garde stage keyboard that seamlessly blends classic and modern sounds, offering an innovative stage solution for performers."
© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Eine Sound-Bibliothek mit Software-Genen

"Astrolab is powered with a curated collection of 1300 presets."
© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Das Herzstück des AstroLab ist seine umfangreiche Sound-Bibliothek mit über 1.300 sorgfältig kuratierten Presets aus Arturias V Collection und anderen Flaggschiff-Instrumenten. Diese Sounds decken die Klassiker – Pianos, Orgeln, Streicher – für den Live-Einsatz ab, ebenso wie experimentelle Hybrid-Texturen, Pads, Leads und Sequenzen. Im Video werden verschiedene Presets demonstriert und zeigen, wie das Instrument mühelos zwischen klassischen Bühnenklängen und modernen, genreübergreifenden Timbres wechseln kann.
Die Bibliothek des AstroLab ist nicht statisch: Durch die Integration von Analog Lab, Pigments und dem Sound Store stehen über 10.000 zusätzliche Sounds bereit. Im Video wird betont, dass diese Presets nicht einfach übernommen, sondern für die Hardware des AstroLab optimiert wurden, damit Live-Performer die gewünschte Direktheit und Nuance erhalten. Das halbgewichtete Keyboard, die Anschlagdynamik und der Channel Aftertouch werden als zentrale Elemente für Ausdruck und Spielbarkeit auf der Bühne präsentiert.
Kreativpotenzial: Layer, Makros und Performance-Modi
Das kreative Werkzeugset des AstroLab ist auf Layering, Splits und Echtzeit-Klangformung ausgelegt. Das Instrument unterstützt Multi-Layer-Sounds, sodass zwei Presets kombiniert werden können – etwa Piano und Bass für Splits oder Piano und Streicher für üppige Layer. Der Prozess ist einfach: Sound auswählen, zweite Stimme hinzufügen und Splitpunkte visuell über die LEDs der Tastatur zuweisen. Jeder Part kann unabhängig editiert werden, die Makros sind farbcodiert für Übersichtlichkeit oder lassen sich gemeinsam für globale Anpassungen steuern.
Im Mittelpunkt stehen die Performance-Controls: Vier dedizierte Makros (Brightness, Timbre, Time, Movement) bieten direkten Zugriff auf zentrale Klangparameter. Sie passen sich kontextsensitiv an den gewählten Instrumententyp an und verfügen über Touch-Sensitivität mit LED-Feedback. Das Video geht außerdem auf die integrierte Effektsektion ein – Chorus, Distortion, Delay und Reverb – die über eigene Regler erreichbar und am Display weiter editierbar sind. Performance-Modi wie Arpeggiator, Looper, Scale- und Chord-Modus runden das Paket ab und ermöglichen alles von sofortigen rhythmischen Patterns bis zu komplexen harmonischen Texturen – alles für den Live-Einsatz gedacht.

"Astrolab also allows the use and creation of multi-layered sounds composed of two sounds that can be played at the same time."
© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Konnektivität: Für hybride Workflows gebaut

"The back panel offers a lot of connectivity options."
© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Das Backpanel des AstroLab ist ein Statement moderner Konnektivität: MIDI In/Out, Anschlüsse für Sustain- und Expression-Pedale sowie Aux-Buchsen, die verschiedenen Funktionen wie Effekte oder Arpeggiator-Steuerung zugewiesen werden können. Es gibt einen Stereo-Eingang für externe Quellen – Gitarre, Mikrofon oder Vocoder – mit Gain-Regler, dazu Stereo-TRS-Ausgänge und einen eigenen Kopfhörerausgang für das Monitoring.
Digitalseitig bietet das AstroLab einen USB-Hub zum Laden externer Geräte, einen USB-C-Port für die Computer-Integration und integriertes Wi-Fi/Bluetooth für die nahtlose Verbindung mit Analog Lab und der eigenen Mobile App. Im Video wird betont, wie diese Features das AstroLab sowohl zum Bühnenzentrum als auch zum Studio-Hub machen – egal ob DAW-Integration oder DAWless-Hardware-Setup.
Navigation: Für den Live-Einsatz optimiert
Das Navigationssystem des AstroLab ist auf Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit ausgelegt: Ein zentraler Dreh-Encoder mit Display bietet Zugriff auf Sounds, Kategorien, Favoriten, Soundbanks und Playlists. Im Video wird gezeigt, wie Performer schnell nach Typ, Instrument oder Künstler browsen, mit einem Klick bestätigen und mit den Pfeiltasten durch Menüs navigieren können. Die Zurück-Taste ermöglicht das einfache Rückspringen, wodurch Menü-Tiefen im Live-Betrieb minimiert werden.
Dieser schlanke Ansatz soll Performer beim Spielen und nicht beim Programmieren halten. Auch wenn das Video nur einen ersten Einblick in die Tiefe der Navigation gibt, wird klar: Arturia hat Wert auf einen Workflow gelegt, bei dem Soundauswahl und Editieren mit minimaler Ablenkung möglich sind – ein Muss für jedes ernstzunehmende Stage-Instrument.
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https://www.youtube.com/ArturiaOfficial
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