Der KeyLab mk3 von Arturia will mehr sein als nur ein weiterer MIDI-Controller – er wird als Workflow-Beschleuniger für moderne Produzenten und Performer präsentiert. Im offiziellen Video führt Lena durch die Architektur des mk3: von der anschlagdynamischen Tastatur und den RGB-Pads bis hin zu Touch-Encodern und DAW-Integration. Im Fokus steht, wie diese digitalen Tools, Kreativmodi und ein umfangreiches Software-Bundle den mk3 zum Herzstück jedes Studios oder Bühnen-Setups machen können. Wir analysieren, was tatsächlich demonstriert wird, wo der Workflow glänzt und welche Features besonders für digital orientierte Musiker interessant sind.

28. August 2024
LYRA
Arturia KeyLab mk3: Digitale Kontrolle, kreativer Flow – Ein Deep-Dive mit Arturia
Ein Flaggschiff für moderne Kreative
Arturia positioniert den KeyLab mk3 als Flaggschiff-MIDI-Controller, der sowohl Einsteiger als auch erfahrene Produzenten anspricht, die einen persönlicheren und angenehmeren Workflow suchen. Das Video beginnt mit Lenas Vorstellung des mk3 als intuitives und inspirierendes Gerät und betont seine Rolle als zentrales Element im Musikmachen. Die Botschaft ist klar: Hier geht es nicht nur um ein Keyboard, sondern um ein Werkzeug, das den kreativen Prozess für heutige Digitalmusiker vereinfachen und verbessern soll.
Der Fokus liegt stark auf der Optimierung des Workflows. Arturia möchte, dass Nutzer den mk3 als hochwertigen, ausdrucksstarken Controller sehen, der alles Wesentliche für Produktion und Performance in einem zugänglichen Paket vereint. Ziel ist es, das Musikmachen flüssiger, spaßiger und individueller zu gestalten – ein Leitgedanke, der sich durch die gesamte Präsentation zieht.

"Keylab MK3 ist ein inspirierender und intuitiver Keyboard-Controller, der deinen Musik-Workflow persönlicher und angenehmer macht als je zuvor."
("Keylab MK3 is an inspiring and intuitive keyboard controller designed to make your music-making workflow more personal and enjoyable than before.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Hardware mit Rückmeldung: Tasten, Pads und Encoder

"Keylab MK3 verfügt über neun berührungsempfindliche Encoder, ideal zur Steuerung deiner Lieblings-VSTs oder externer Geräte, sowie neun Fader für Lautstärke, Effekte, Envelope-Shaping und alles andere in deiner DAW."
("Keylab MK3 features nine touch-sensitive encoders, ideal for controlling your favorite virtual instruments or external devices, plus nine faders for controlling volume, effects, envelope shaping, and anything else in your DAW.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Die Hardware des KeyLab mk3 ist auf taktile Kontrolle und visuelles Feedback ausgelegt. Die anschlagdynamische Synth-Action-Tastatur ist auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt und unterstützt verschiedene Spielstile. Arturia verbaut 12 RGB-beleuchtete, anschlags- und druckempfindliche Pads, die in vier Bänke unterteilt sind – insgesamt 48 MIDI-Ziele, ideal zum Triggern von Drums, Samples oder Clips in diversen DAWs. Die Anschlagdynamik der Pads ist stets auf dem Display sichtbar, der Standard-MIDI-Kanal ist 10, die Zuweisung flexibel je nach Betriebsmodus.
Neun berührungsempfindliche Encoder und neun Fader ermöglichen die direkte Steuerung von virtuellen Instrumenten, externer Hardware und DAW-Parametern. Das helle Display steht im Zentrum des mk3-Workflows und zeigt in Echtzeit Informationen zu Fadern, Reglern und Pads sowie detaillierte MIDI- und Systemeinstellungen. Die Navigation erfolgt über einen Haupt-Encoder und kontextabhängige Tasten, sodass man sich ohne Menüfrust durch die Einstellungen bewegen kann.
Transportsteuerung, Undo/Redo, Speichern, Quantisieren, Pitch-/Modulationsräder, Oktav- und Transpose-Schalter sowie die direkte Auswahl des MIDI-Kanals runden das Frontpanel ab. Auf der Rückseite gibt es USB-C, Anschlüsse für Sustain-, Expression- und Aux-Pedale sowie vollständige MIDI-I/O – der mk3 fühlt sich also sowohl im Computer- als auch im Hardware-Setup zuhause.
Performancemodi: Arpeggiator, Scale und Chord-Magie
Arturia präsentiert die Kreativwerkzeuge des mk3, beginnend mit dem Arpeggiator. Mit einer eigenen ARP-Taste lassen sich gehaltene Noten oder Akkorde sofort in wiederholende Sequenzen verwandeln. Das ARP-Menü, erreichbar durch langes Drücken der Taste, bietet Parameter wie Geschwindigkeit, Richtung, Teilung und eine Vielzahl an Randomisierungsoptionen – darunter Trip-Probability, zufällige Teilungen, Oktaven, Skips, Gates, Ratchet und Velocity. Mit der Dice-Taste werden alle Parameter auf Zufallswerte gesetzt, was Inspiration und Unvorhersehbarkeit ins Spiel bringt.
Im Scale-Modus kann die Tastatur auf eine gewählte Tonleiter beschränkt werden, sodass jede Note passt – besonders praktisch für Live-Improvisation oder schnelles Ideensammeln. Eigene Skalen lassen sich durch Aufnehmen bestimmter Noten erstellen. Im Chord-Modus sind Ein-Finger-Akkorde möglich, wobei bis zu 16 Noten als User-Chord oder Preset ausgewählt werden können. Zusätzliche Tools wie Strum, Voicing und Spread erlauben nuancierte Akkordgestaltung, und die Modi lassen sich für komplexe, harmonisch reiche Performances kombinieren.

"Hier kannst du Trip-Probability definieren sowie Divisionen, Oktaven, Skips, Gates, Ratchet und Velocity randomisieren."
("Here you can define trip probability, as well as randomize divisions, octaves, skips, gates, ratchet, and velocity.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Integration: Das DAW-Chamäleon
Ein zentrales Verkaufsargument ist die nahtlose DAW-Integration des mk3. Arturia hebt Plug-and-Play mit aktuellen DAWs hervor – dank Custom-Mappings und Unterstützung für MCU/HUI-Protokolle. Zum Start kann zwischen Arturia Mode (für Analog Lab und andere Arturia-Software), DAW Mode (für tiefe DAW-Steuerung) und User Mode (für eigene Setups) gewechselt werden. Diese Flexibilität ermöglicht es dem mk3, sich ohne mühsames Mapping an verschiedenste Software-Umgebungen anzupassen.
Im Video wird auf spezielle Tutorials für einzelne DAWs verwiesen, aber die Kernbotschaft lautet: Der mk3 ist so konzipiert, dass er in jeder gängigen Produktionsumgebung sofort einsatzbereit ist. Die Transportsektion und kontextabhängige Bedienelemente bieten direkten Zugriff auf wichtige DAW-Funktionen und machen den kreativen Prozess für Produzenten, die zwischen Plattformen wechseln, noch effizienter.
Mehr als Standard: Anpassung und Software-Bundle

"Die globalen Einstellungen erlauben dir Optionen wie Velocity- oder Aftertouch-Kurven, Pedal-Kalibrierung, Pad-Sensitivität oder DAW-Protokolle zu definieren."
("The global settings allow you to define options such as velocity or aftertouch curves, pedal calibration, pad sensitivity or DAW protocols.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Der mk3 ist nicht nur für den Soforteinsatz gedacht – er bietet auch tiefe Anpassungsmöglichkeiten. Über die Settings-Taste gelangt man direkt zu globalen und keyboard-spezifischen Einstellungen am Gerät selbst. Hier können Velocity- und Aftertouch-Kurven angepasst, Pedale kalibriert, Pad-Sensitivität und DAW-Protokolle gewählt werden – ganz ohne Computer-Editor. Im Keyboard-Menü gibt es Zugriff auf MIDI-Parts und erweiterte Aftertouch-Optionen für anspruchsvolle Setups.
Arturia legt ein hochwertiges kreatives Software-Bundle bei und positioniert den mk3 damit klar über dem Standard-MIDI-Controller. Auch wenn das Video die Inhalte des Bundles nicht im Detail zeigt, wird deutlich: Nutzer erhalten sofort Zugriff auf hochwertige Sounds und Tools, die die Hardware sinnvoll ergänzen.
Diese Kombination aus flexibler Hardware und Software-Bundle macht den KeyLab mk3 zur Schaltzentrale für jedes digitale oder hybride Studio. Arturias Ansatz: Ein Controller, der mit dem Nutzer wächst und sowohl sofortige Spielfreude als auch Tiefe für langfristige Entdeckung bietet.
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