In der neuesten Folge von „Bad Gear“ nimmt AudioPilz den Akai MPC Live III aufs Korn, eine Groovebox voller Power trotz fragwürdiger Ästhetik. Mit seinem typischen Mix aus Humor und technischem Know-how entfaltet er die zahlreichen Funktionen, die diese Box sowohl zu einem Segen als auch zu einem Fluch machen. Fingerdrumming-Fans dürfen sich freuen, aber Vorsicht: es ist hässlich.

8. November 2025
JET
AudioPilz nimmt den Akai MPC Live III unter die Lupe: Hässlich, aber mächtig
Erste Eindrücke und ästhetische Kritik
Zu Beginn der neuesten Folge von „Bad Gear“ nimmt AudioPilz kein Blatt vor den Mund über den Akai MPC Live III: Ja, er ist hässlich – aber in dieser Groovebox steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Er beginnt mit der Überraschung über Akai’s unerwartete Designwahl: einer Anspielung auf die Designsprache des Pioneer SP16, die 2025 wohl keiner auf dem Schirm hatte. Sofort wird klar, dass dies kein Gear-Review für Zartbesaitete ist. Er weist schnell auf die neuen Pads hin, die nur so vor Potenzial strotzen und mit Velocity und Aftertouch ausgestattet sind. AudioPilz hebt ihre Fähigkeit hervor, vier Samples pro Pad zu verarbeiten, was beeindruckende 64 Sample-Layer ermöglicht, die die Konkurrenz alt aussehen lassen. Doch der Authentizität zuliebe stellt er die Frage nach der Hygiene der Pads; wie schnell werden sie schmutzig? Ein Detail, das nur ein echter Gearhead bedenken würde.

"Ja, er ist hässlich – aber wer bin ich, darüber zu urteilen?"
("Yes, it's ugly, but who am I to judge?")© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
Funktionen, die Eindruck machen

"Zusätzlich zu den stark verbesserten technischen Daten, die mit einem billigen Android-Handy vergleichbar sind."
("In addition to the vastly improved tech specs, which are on par with a budget Android phone.")© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
Wenn man über das Aussehen hinweg ist, taucht AudioPilz in das Herzstück der Fähigkeiten des MPC ein. Er schildert die Verbesserungen, die es mit – ausgerechnet – einem günstigen Android-Handy vergleichbar machen. Stell dir das vor! Er erklärt, wie der MPC Live III DAW-ähnliche Funktionen aufgenommen hat, einschließlich eines Arrangements, das das Erstellen von Songs fast zum Vergnügen macht. Der Clip-Launcher, von FORCE übernommen, weckt mit seinen neuen Funktionen Interesse. AudioPilz genießt die Extras wie den Ribbon-Controller und die zuweisbaren Q-Link-Drehregler, die ihn darüber nachdenken lassen, ob der Computer tatsächlich überflüssig werden könnte. Bei all seinen modernen Wundern vermisst AudioPilz jedoch – man glaubt es kaum – eine Maus. Dennoch bietet die Maschine praktische Bearbeitungstools und Instrumente, die von TR-inspirierten Drum-Kits bis zu wilden EDM-Tönen reichen. Es ist ein reiches Klanggewebe, das sture MPC-Fans und DAW-Abtrünnige gleichermaßen die Möglichkeiten in Betracht ziehen lässt.
Audioverarbeitung und das Pro Pack
AudioPilz wechselt das Thema und spricht über die Audioverarbeitung des MPC Live III. Er weist auf die DAW-ähnlichen Time-Stretching-Algorithmen hin, mit denen man dieses futuristische Gerät noch weiter verbessern kann. Für eine zusätzliche Dosis moderner digitaler Technologie geht er auf die Kompatibilität anderer MPC-Funktionen über das teure Pro Pack ein. Doch für all diese Integration ist die exklusive Stemmentrennung nur dem Live III vorbehalten. Es ist ein gemischter Segen, mehr zu zahlen, aber Exklusivität zu erhalten. Dennoch weisen die Behauptungen, dass es „ausreichend gut“ funktioniert, auf einen Nutzen jenseits seines Hypes hin. AudioPilz zeigt eine ausgewogene Sichtweise und erkennt die Kosten an, aber auch die praktische Funktionalität, die es bietet.
Inhaltsreichtum und Konnektivität
Im Bereich des Inhalts erfreut sich AudioPilz an der riesigen Bibliothek, die mit dem MPC geliefert wird, zusammen mit Akaís steter Bereitschaft, einem noch mehr zu verkaufen. Das Sampling ist flexibel mit Optionen, die vom internen Mikrofon bis hin zum Anschluss von Plattenspielern reichen. AudioPilz macht einen frechen Hinweis auf die erwachsenenfreundlichen MIDI-Ports und hebt sogar die modernen Konnektivitätsfunktionen wie Bluetooth-MIDI und USB-Erweiterungen hervor. Die Sample-Sendungen über WiFi bleiben leider ein Rätsel. Die Komplexität des Ganzen ist überwältigend, und AudioPilz gibt zu, sich überwältigt zu fühlen – aber das ist bei einem so geladenen Gear normal. Seine Reaktionen zeigen, dass auf jedes Wunder eine Herausforderung folgt, und dennoch scheint diese Herausforderung seine Wertschätzung für den robusten Bau des MPC Live III nicht zu schmälern.
Das Urteil: Wie Marmite – lieben oder hassen
Zum Abschluss der Episode gibt AudioPilz sein endgültiges Urteil ab. Das Urteil über den Live III ist kristallklar: Er ist eine leistungsstarke Groovebox. Trotz der umstrittenen Ästhetik sorgt das Instrument mit seinem Mix aus traditionellem MPC-Workflow und modernsten Funktionen dafür, dass es von langjährigen MPC-Enthusiasten verehrt wird. Anfänger könnten sich überwältigt fühlen, aber die potenziellen Belohnungen für einen Einstieg in diese Groovebox sind riesig. Solche wie AudioPilz, die das 80er-Jahre-Erbe der Beat-Herstellung navigieren, könnten von der Power träumen ohne deren physische Fesseln, aber wie er sagt: „es ist immer noch hässlich“. In wahrer AudioPilz-Manier lässt er uns mit einem schelmischen Grinsen zurück, zufrieden, dass der Akai MPC Live III trotz all seines Prestiges immer Geschmackssache bleiben wird.

"Akai hat endlich Hardware veröffentlicht, die in der Lage ist, ihre proprietäre DAW richtig zu betreiben."
("Akai finally released hardware capable of running their proprietary DAW properly.")© Screenshot/Zitat: Audiopilz (YouTube)
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