Captain Pikant taucht kopfüber in den Rave-Bunker und zerlegt New Orders ‚Blue Monday‘ – den Track, der die Oberheim DMX zur Straßenwaffe machte. Erwartet scharfe Schnitte, trockenen Witz und genug knusprige Drum-Science, um eure DAW ins Schwitzen zu bringen. Pikants Stil: alles Killer, kein Füller – prägnant, pointiert und fokussiert auf das, was diesen Beat so knallt. Wer glaubt, die Geschichte hinter ‚Blue Monday‘ zu kennen, wird hier eines Besseren belehrt: clevere Diebstähle, dreckige Tricks und ein paar Überraschungen, die euch zum eigenen Drumcomputer greifen lassen. Anschnallen – das ist kein Nostalgietrip von der Stange.

2. Dezember 2025
SPARKY
Captain Pikant zerlegt Blue Monday: Drum Machine-Wahnsinn und DMX-Magie
Aly James Lab VSDSX, Arturia Comp FET-76, Arturia Dist Tube-Culture, Arturia Keystep, Baby Audio TAIP, D16 Group Decimort 2, Dübreq Stylophone, FabFilter Pro DS, FabFilter Pro Q-3, FabFilter Pro R-2, GForce Oberheim DMX, iZotope Ozone Imager 2, Klanghelm MJUC, Klanghelm SDRR, Marcus Miller V7 Alder-4 LH AWH 2nd Gen Bass, Native Instruments Komplete Kontrol M32, Neural DSP Archetype Cory Wong X, Oberheim DMX, PSP Audioware E27, Simmons SDSV, Squarp Hapax, Valhalla VintageVerb
Von Joy Division zur Dancefloor-Dominanz
Wir setzen die Szene: Joy Division implodiert, New Order erhebt sich – und 1983 hauen sie ‚Blue Monday‘ raus. Ein Track, der nicht nur trifft, sondern detoniert. Captain Pikant verschwendet keine Zeit und erinnert daran, wie dieser Song zur inoffiziellen Nationalhymne für alle wurde, die je durch ein Lagerhaus geschwitzt haben. Die Oberheim DMX steht im Mittelpunkt, und Pikant nennt sie ohne Umschweife den härtesten Einsatz der Kiste in der Musikgeschichte.
Doch hier kommt der Clou: ‚Blue Monday‘ war nie als Publikums-Liebling gedacht. Zusammengeflickt aus Teilen anderer Songs, ursprünglich als Streich für Zugaben-hungrige Fans gebaut. Genau – einer der ikonischsten Beats der 80er begann als Scherz. Nur New Order schafft es, aus einem Streich einen Genre-definierenden Banger zu machen.

"Vielleicht der härteste Einsatz der Oberheim DMX Drum Machine in der Musikgeschichte."
("Perhaps the most hard-hitting use of the Oberheim DMX drum machine in music history.")© Screenshot/Zitat: Captainpikant (YouTube)
Die Bestie bauen: DMX-Drums zerlegt

"Schickt sie ordentlich durch eine Tape-Simulation für extra knusprige Sättigung und hebt die Tiefen und Höhen mit einem EQ an."
("Run it hard into a tape simulation for some extra crunchy saturation, and boost the low and high frequencies with an EQ.")© Screenshot/Zitat: Captainpikant (YouTube)
Captain Pikant wird chirurgisch mit der Oberheim DMX und zeigt, wie diese berüchtigten Drums von Grund auf gebaut werden. Kein Hardware? Kein Problem – Plugin oder Samples reichen, aber Pikant hebt die EPROM-Magie und die feinen Unterschiede zwischen dem ’81er und ’83er Modell hervor. Der Kick startet Four-on-the-Floor bei 130,5 BPM, aber das reicht nicht. Pikant verpasst ihm mehr Punch mit Tape-Sättigung und EQ und legt einen Bass-Synth-Puls darunter – weil Bernard Sumner den Original-Kick zu schwach fand.
Der eigentliche Trick? Dem Kick mit gated Reverb Raum geben, wie New Order damals durch Re-Amping über einen Lautsprecher. Pikants bearbeitete Version ist pure Crunch und Attitüde und er scheut sich nicht, ans Limit zu gehen. Das Ergebnis: ein Drum-Sound, der mehr Faustschlag als höflicher Händedruck ist – genau so muss das.
Geklaute Genialität: Die Kunst des Sound-Diebstahls
Hier zieht Captain Pikant den Vorhang zurück: New Order hat nicht jede Zutat von ‚Blue Monday‘ selbst erfunden. Sie haben sich das Beste aus Donna Summers ‚Our Love‘, Sylvesters ‚You Make Me Feel‘, einem Spaghetti-Western-Riff und sogar Kraftwerks ‚Uranium‘ geschnappt. Ein Frankenstein-Monster aus Einflüssen, das Pikant mit einem Augenzwinkern präsentiert – und beweist, dass man manchmal am besten Geschichte schreibt, wenn man von allen stiehlt und es dann besser macht.

"Die Band hat in Interviews frei zugegeben, dass sie für Blue Monday hier und da ein paar Dinge geborgt haben."
("The band freely admitted in interviews that they borrowed a few things here and there for Blue Monday.")© Screenshot/Zitat: Captainpikant (YouTube)
Modernes Chaos: Groove nachbauen und pimpen

"Das nennen der Praktikant und ich liebevoll den Blue Monday Whooping Cough oder asthmatischen Hund."
("This is what the intern and I lovingly refer to as the blue Monday whooping cough or asthmatic dog.")© Screenshot/Zitat: Captainpikant (YouTube)
Pikant analysiert nicht nur – er baut nach. Die Snare bekommt ein komplettes Makeover mit EQ, Distortion, Bitcrusher und Stereo-Breite, sodass sie aus den Speakern springt. Claps werden verdoppelt, Hi-Hats getauscht und gestimmt, und der berüchtigte ‚Whooping Cough‘-Effekt wird mit einem Crash-Becken-Trick nachgebaut, der so frech wie effektiv ist. Pikant geht sogar auf die Hardware-Limitierungen der DMX ein und zeigt, wie moderne Plugins und Sampler noch weiter gehen können als das Original.
Er schichtet Patterns, schraubt am Reverb und nutzt Delays, damit die Percussion raffinierter klingt, als sie eigentlich ist. Ein Simmons SDSV-Emu ist am Start, clevere Delay-Tricks und ein Maschinengewehr-Tomfill aus der DMX, das jeder 808 Konkurrenz macht. Pikants Ansatz: den Sound bis an den Rand des Chaos pushen – und dann gerade so zurückziehen, damit der Groove tight bleibt.
Nicht lesen – fühlen!
Mal ehrlich: Über Drum-Patterns lesen kann jeder, aber den Bass im Brustkorb spüren geht nur, wenn ihr Captain Pikants Demo komplett schaut. Die End-Jam und die Sequencer-Breakdowns sind das eigentliche Highlight. Wer hören will, wie die DMX bellt, die Hats zischen und der Groove einen umhaut, muss das Original sehen. Dieser Beat lässt sich nicht zähmen – schon gar nicht nur mit Text.
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