Chase Bliss, bekannt für die Fusion aus analoger Wärme und digitaler Raffinesse, hat sich mit Analog Man zusammengetan, um Brothers AM zu präsentieren – ein Pedal, das die Magie des King of Tone mit einem modernen Ansatz einfängt. Im technischen Demo führt der Firmengründer durch die fünfjährige Entwicklungszeit, die Dual-Channel-Architektur und die clevere Verbindung klassischer Schaltungen mit digitaler Steuerung. Es gibt einen tiefen Einblick in vielseitige Drive-Modi, praxisnahe Presence-Formung und zahlreiche flexible Optionen, die zum Experimentieren einladen. Für alle, die sich für Signalfluss und Klanggestaltung begeistern, ist dieses Pedal ein Muss zum genaueren Hinsehen.

23. April 2025
MILES
Chase Bliss und Analog Man: Brothers AM – King of Tone für das Patch-Zeitalter
Eine legendäre Zusammenarbeit: Die Entstehung von Brothers AM
Brothers AM von Chase Bliss ist nicht einfach ein weiteres Overdrive-Pedal – es ist das Ergebnis einer fünfjährigen Zusammenarbeit mit Analog Man und zielt darauf ab, die verehrten Klänge des King of Tone einzufangen. Das Video beginnt mit Joel von Chase Bliss, der seine echte Begeisterung über die Zusammenarbeit mit Mike von Analog Man ausdrückt und die persönliche Bedeutung sowie die Herausforderung hervorhebt, eine Legende in ein neues Format zu übersetzen.
Der Ruf des King of Tone eilt ihm voraus, und Brothers AM will genau diese Vielseitigkeit und den klanglichen Zauber transportieren. Ziel ist es, die gefeierten Sounds und die versteckten Einstellmöglichkeiten des King of Tone in ein zugänglicheres und flexibleres Paket zu bringen. Es handelt sich hier nicht nur um eine Hommage – vielmehr sollen diese ikonischen Texturen einer breiteren Nutzerschaft zugänglich gemacht werden, ohne den Geist des Originals zu verlieren.

"King of Tone ist eines meiner Lieblingspedale aller Zeiten. Das ist unumstritten legendär, und mit Mike an diesem Projekt zu arbeiten, war ein absoluter Traum."
("King of Tone is one of my favorite pedals of all time. That's unquestionably legendary and to be able to work with Mike on this project has been a total dream come true.")© Screenshot/Zitat: Chaseblissaudio (YouTube)
Analoges Herz, digitales Gehirn: Signalweg und Preset-Power

"Dieses Gerät ist digital gesteuert, hat aber einen 100% analogen Signalweg, wodurch wir viel mehr Flexibilität haben und Dinge wie das Speichern von Presets ermöglichen."
("This device is digitally controlled but has a 100% analog signal pathway, so it allows us to have tons more flexibility and also to do things like saving presets.")© Screenshot/Zitat: Chaseblissaudio (YouTube)
Eines der herausragenden Merkmale von Brothers AM ist das hybride Design: ein vollständig analoger Signalweg, der von digitaler Steuerung gelenkt wird. So erhält man den authentischen, unverfälschten Klang, den Puristen schätzen, kombiniert mit der Möglichkeit, Presets zu speichern und abzurufen – eine Seltenheit bei klassischen Drive-Schaltungen.
Dieser Ansatz ermöglicht eine Flexibilität und Wiederholbarkeit, wie sie sonst meist nur bei digitalen Effekten zu finden ist. Im Video wird klar betont, dass dies keinen Kompromiss darstellt, sondern vielmehr versteckte Funktionen wie Moduswechsel und Presence-Regelung direkt zugänglich macht – und das in Echtzeit und speicherbar für Bühne oder Studio.
Doppelantrieb: Kanäle, Modi und klangliche Experimente
Brothers AM bietet zwei unabhängige Kanäle, jeweils farblich markiert – Gelb für Kanal eins, Lachs für Kanal zwei – und spiegelt damit die Dualität des originalen King of Tone wider. Jeder Kanal verfügt über drei wählbare Modi: Distortion, Overdrive und Boost. Diese sind nicht nur Namensspielerei, sondern stehen für unterschiedliche Clipping-Charakteristiken und Headroom-Eigenschaften, die über einen eigenen Schalter erreichbar sind.
Im Demo werden die einzelnen Modi durchgespielt: Boost bietet maximales Headroom und einen offenen Klang, Overdrive liefert das typische, sanfte Clipping des King of Tone, und Distortion sorgt für härteres, aggressiveres Clipping. Die Möglichkeit, diese Modi auf beiden Kanälen zu kombinieren, lädt zum Experimentieren ein und eröffnet Klangkombinationen, die selbst erfahrene Pedal-Fans überraschen könnten.

"Beim Boost sind keine Dioden im Signalweg, man hat viel mehr Headroom und einen offenen Klang, schaltet man auf Overdrive, bekommt man dieses klassische, sanfte Clipping, für das der King of Tone so bekannt ist, und der Distortion-Modus ist härter und aggressiver."
("With the boost, there's no diodes in there at all, you have a bunch more headroom and open sound, you switch to overdrive, you get like that just classic soft clipping musical overdrive that the King of Tone is so known for and then the distortion setting is harder and more aggressive clipping.")© Screenshot/Zitat: Chaseblissaudio (YouTube)
Presence, Schalter und tiefe Tweaks: Kontrolle zum Anfassen

"Wir sprechen jetzt über einige der Dip-Switch-Parameter sowie die Presence-Regelung, die eine Art versteckter Regler unter dem Tone-Knopf ist."
("We're going to talk about some of the dip switch parameters as well as the presence control which is a sort of hidden control underneath the tone knob here.")© Screenshot/Zitat: Chaseblissaudio (YouTube)
Chase Bliss nimmt die Nutzerkontrolle ernst und bringt bisher versteckte Parameter an die Oberfläche. Die Presence-Regelung, beim King of Tone traditionell ein internes Trim-Poti, ist nun direkt zugänglich – einfach einen Schalter halten und den Tone-Regler drehen, um die oberen Höhen für jeden Kanal einzustellen. Im Video wird gezeigt, wie sich damit der Sound deutlich aufhellen oder abdunkeln lässt; die Werkseinstellung ist ganz nach links für einen klassischeren Ton.
Zahlreiche Dip-Switches ermöglichen High-Gain-Modifikationen, momentanes Bypass-Schalten und sogar eine Presence-Link-Funktion, die Tone- und Presence-Regler für dramatischere Klangfahrten koppelt. Diese Optionen sind nicht nur Spielerei, sondern erlauben es, das Pedal präzise auf das eigene Setup und den Spielstil abzustimmen – von subtilen Anpassungen bis zu radikalen Veränderungen.
Auch Expression-Pedal- und MIDI-Steuerung sind möglich, sodass sich jeder Regler einzeln oder gemeinsam in Echtzeit steuern lässt. Der Master-Dip-Switch verwandelt die Lautstärke von Kanal zwei in einen globalen Master-Volume, was besonders beim Stapeln der Kanäle oder beim Anblasen des zweiten Kanals hilfreich ist. All diese Features machen Brothers AM zu einer modularen Klangplattform und nicht nur zu einer klassischen Drive-Box.
Klassische Wurzeln, moderne Möglichkeiten
Obwohl Brothers AM tief in der Tradition verwurzelt ist, begnügt es sich nicht damit, die Vergangenheit zu kopieren. Features wie der Range Master Treble Booster, flexible Schaltmöglichkeiten und die umfassende digitale Steuerung eröffnen neue Wege für Klangformung und Performance.
Chase Bliss verfolgt hier den Ansatz, das Erbe des King of Tone zu ehren und gleichzeitig die Nutzer zum Experimentieren einzuladen – sei es durch subtile Presence-Anpassungen, ungewöhnliches Kanal-Stacking oder die Integration in ein MIDI-gesteuertes Setup. Das Ergebnis ist eine überzeugende Mischung aus Klassik und Moderne, die sich an Spieler richtet, die sowohl Tradition als auch Innovation auf dem Pedalboard wollen.
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