Devin Belanger entfesselt das Arturia Astrolab 37: Winziger Synth, riesiges Chaos

26. November 2025

TAS

Devin Belanger entfesselt das Arturia Astrolab 37: Winziger Synth, riesiges Chaos

Wer glaubt, ein Synth muss ein riesiger Klotz sein, um ordentlich zu knallen, den belehrt Devin Belanger eines Besseren, Kumpel. In seinem neuesten Video nimmt der Musiker aus Vancouver das Arturia Astrolab 37 unter die Lupe und zeigt, wie viel Chaos man aus diesem kompakten Kraftpaket herauskitzeln kann. Mit drei wilden Demo-Tracks – Metal, Ambient und Techno – jagt Devin das Astrolab 37 durch die Mangel, und das alles so portabel wie ein Sechserpack beim Grillabend im Park. Wer live spielt und keine Lust mehr auf Schlepperei hat oder einfach einen Synth sucht, der auch unter Druck nicht einknickt, sollte sich diesen First Look nicht entgehen lassen.

Kleine Kiste, großer Biss: Das Astrolab 37 ist da

Devin Belanger kommt gleich zur Sache: Das Arturia Astrolab 37 ist ein Synth, so kompakt wie ein Dosenbier-Kühler, aber mit ordentlich Wumms. Es ist das kleinste und günstigste Mitglied der Astrolab-Familie, aber wer jetzt an ein Spielzeug denkt, liegt daneben – das Teil ist für Performer gebaut, die leicht reisen wollen, ohne auf fetten Sound zu verzichten. Devin spart sich das übliche Patch-Gescrolle und verspricht stattdessen drei eigene Demo-Tracks, um zu zeigen, was diese kleine Bestie in freier Wildbahn draufhat.

Von Anfang an merkt man: Das Astrolab 37 richtet sich an Musiker, die keinen Bock mehr auf rückenschädigende Riesen-Rigs haben. Mit seinem schlanken Design und dem Fokus auf Performance ist es eine echte Erleichterung für alle, die keine Synths mit eigener Postleitzahl brauchen. Devin kennt sich mit cleveren Setups aus, und sein Ansatz hier ist, die Praxistauglichkeit des Synths zu zeigen – nicht nur das Menü-Gewühle.

It is the most affordable and most importantly smallest form factor of the Astrolab keyboards.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Dreifach wild: Metal, Ambient, Techno

And you can really easily replicate this live.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Devin startet mit einem Metal-Demo, das so bissig ist wie eine Elster in der Brutzeit. Jeder Sound – außer Gitarre und Drums – kommt direkt aus dem Astrolab 37 und beweist, dass das Teil auch in einer Soundwand nicht untergeht. Dank der Portabilität kann man das sogar live durchziehen, ohne Roadie oder Orthopäden. Ein klasse Beispiel, wie das Astrolab 37 in einer Band glänzen und trotzdem wie eine Motorsäge beim Grillfest durchschneiden kann.

Danach schaltet er in den Ambient-Modus und kombiniert das Astrolab 37 mit dem Soma Cosmos Pedal für breite, schwebende Flächen. Hier zeigt sich, wie wertvoll es ist, Sounds im Handumdrehen wechseln zu können – kein ewiges Rumgeschraube, wenn die Pedale eh schon viel zaubern. Zum Schluss geht’s ab in die Techno-Live-Performance, wo die direkten Regler des Astrolab Filter und Resonanz wie eine wilde Welle reiten lassen. Klar ist: Dieser Synth ist kein One-Trick-Pony, sondern vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser.

Patch-Wechsel ohne Panikattacke

Ein echtes Highlight ist laut Devin das nahtlose Umschalten der Sounds beim Astrolab 37. Man kann mitten im Set zwischen Patches wechseln, ohne dass Noten abgeschnitten werden oder peinliche Pausen entstehen – ein Lebensretter, wenn es auf der Bühne heiß hergeht. So lassen sich wandelnde Klanglandschaften formen, ohne dass man beim Patch-Wechsel ins Schwitzen kommt. Wer schon mal erlebt hat, wie ein Synth im falschen Moment abkackt, weiß, wie wertvoll das ist.

Which is one of my favorite features and that allows you to really sculpt interesting ambient performances that change over time.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Portabilität: Dein Rücken wird’s dir danken

Mal ehrlich: Einen Fullsize-Synth zu jedem Gig zu schleppen, macht so viel Spaß wie barfuß auf einen Legostein zu treten. Das Astrolab 37 ist so kompakt, dass du damit auf ein Konzert, eine Outdoor-Session oder sogar zum Grillen bei Freunden gehen kannst – ganz ohne Kombi. Devin zeigt, dass Synth und Pedale locker auf ein normales Schreibtablar passen – Tetris-Albträume und Rückenschmerzen adé.

Klein heißt aber nicht schwach. Das Astrolab 37 haut von fetten Metal-Layern über verträumte Ambient-Flächen bis zu pumpendem Techno alles raus. Wer leicht reisen will, aber trotzdem Druck machen möchte, sollte das Teil auf dem Zettel haben. Devin setzt auf maximale Möglichkeiten ohne Ballast – und das Astrolab 37 liefert genau das.


Demo-Tracks: Der Beweis im Sound

Die wahre Magie entfaltet sich, wenn man das Astrolab 37 in Aktion hört. Devins eigene Demos sind nicht nur Technik-Shows, sondern zeigen, dass der Synth auch im echten Live-Einsatz überzeugt – nicht nur beim Schlafzimmer-Gedudel. Vom metallischen Biss des ersten Tracks über die Ambient-Flächen bis zum treibenden Techno-Finale bekommt man einen Vorgeschmack, was mit diesem kleinen Kraftpaket alles geht. Klar, Worte reichen nur bedingt – wer das volle Brett will, sollte sich das Video reinziehen und die Ohren entscheiden lassen.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/devin-belanger-unleashes-the-arturia-astrolab-37-tiny-synth-massive-mayhem/
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