DivKid serviert Beeps auf einem punkigen Silbertablett

20. Mai 2025

JET

DivKid serviert Beeps auf einem punkigen Silbertablett

Hast du dich jemals gefragt, ob du die Wärme eines Halls heraufbeschwören kannst, ohne für ein teures Pedal bezahlen zu müssen? Du bist in einem Leckerbissen, wenn DivKid, der Maestro des modularen Wahnsinns, uns auf eine klangliche Eskapade mitnimmt. Dieses Mal erweckt er Rob Hordijks ikonischen ‚Poor Man’s Delay‘ Trick mit einem cleveren Dreh der Ringmodulation wieder zum Leben. Mach dich bereit, vertraute Module wie Instruo VinCA, AtoV Project cLFO, Nekyia Circuits Ouija und Befaco A*B+C zu ungewöhnlichen Helden der Hall-Emulation zu sehen. Bereite dich auf eine Synthese-Reise vor, die die Konvention auf den Kopf stellt!

Den Zauber der Ringmodulation enthüllen

DivKid beginnt mit der Vorstellung des Konzepts, Ringmodulation als Mittel zur Emulation von Hall einzusetzen. Dies ist kein gewöhnlicher Trick – es ist eine Anspielung auf Rob Hordijks legendären ‚Poor Man’s Delay‘. Die Idee wurde kürzlich von Chris von Moog erwähnt und weckte reichlich Neugier. Nun bringt DivKid es auf den Punkt und präsentiert diese Technik mit seinem charakteristischen Flair. Er erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 2017, bei dem Rob Hordijk selbst diese Methode vorstellte und das Potenzial psychoakustischer Effekte beleuchtete.


Die Anatomie von Hordijks Technik

In einer ausführlichen Erkundung taucht DivKid in die Details von Rob Hordijks cleverem Einsatz von Ringmodulatoren ein. Er zerlegt den Prozess, bei dem Ringmodulatoren wie VCAs eingesetzt werden, um einen falschen Echoeffekt zu erzielen. Es ist wirklich ein den Geist verdrehender Trick, der die Psychoakustik voll ausnutzt. DivKid erklärt, wie ein Hüllkurven-Signal bei invertierter Phasenmodulation dazu führt, dass unsere Gehirne nachfolgende Klänge aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen. Dies ist selbstverständlich nicht sofort ersichtlich, und Hordijk selbst bezeichnete es schelmisch als ‚Poor Man’s Delay‘. Im Inneren geht es darum, die Hüllkurve so zu synchronisieren, dass Phaseninversionen manipuliert werden, um unsere Ohren zu überlisten, einen nicht vorhandenen Hall zu hören.

Das passiert, weil ich jetzt im Grunde meine Hüllkurve ein wenig durch die Stille synchronisiere.”

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Das klangliche Trugbild aufbauen

Nach der theoretischen Grundlage nimmt DivKid Tempo auf. Er krempelt die Ärmel hoch und konstruiert ein Patch, um das Rezept zur Erzeugung dieser akustischen Illusion zu demonstrieren. Die notwendigen Utensilien umfassen einen zuverlässigen Oszillator, eine gut verhaltende Dreieckswelle und einen Ringmodulator, der negative Offsets bewältigen kann. Mit Manic als Hauptmodul zeigt DivKid uns akribisch den Prozess. Er stellt eine Sequenz auf, manipuliert den bipolaren VCA und voilà – ein gefälschter Hall, der auf Psychoakustik beruht.


Modul-Tumult: Experimente auf verschiedenen Plattformen

Lass uns das mit einigen anderen Modulen patchen, es ist nicht spezifisch für Manic.”

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Dieser Abschnitt ist eine ausführliche Reise durch verschiedene Module, während DivKid die Technik über Manic hinaus erweitert. Mit der Begeisterung eines Punkrockers, der von der Bühne springt, wendet er die Technik auf das Instruo VinCA, das AtoV Project cLFO, Nekyia Circuits Ouija und Befaco A*B+C an. Jedes Modul besitzt seinen Charme, während es an den Grundprinzipien der Ringmodulations-Trickery festhält. DivKid teilt seine Einblicke darüber, wie verschiedene Konfigurationen und Offsets zu faszinierenden Ergebnissen führen können. Aber das Wesentliche bleibt unverändert – einen ‚Poor Man’s Delay‘ mit Ringmodulation zu schaffen, ist so zufriedenstellend wie das Entdecken eines geheimen Menüpunktes bei deinem lokalen Imbiss. Diese Erkundungen betonen, dass, während jedes Modul den Klang unterschiedlich würzen mag, der Kernzauber wunderbar konstant bleibt.

VCV Rack und freie Goodies

Zum Abschluss bietet DivKid großzügig ein Stück herunterladbarer Güte mit VCV Rack-Patches an. Er zeigt, wie man die Technik digital umsetzt, um sicherzustellen, dass die Methode auch für jene zugänglich ist, die das virtuelle Reich bevorzugen. Es gibt sogar ein PDF, um weiter in die Details einzutauchen und sicherzustellen, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Durch die Bereitstellung dieser Ressourcen befähigt DivKid die Gemeinschaft, sich an dieser Technik zu erfreuen, und beweist einmal mehr, dass die Welt der Synthese, wie ein Punk-Konzert, für alle offen ist, die bereit sind, ein bisschen chaotisch und experimentell zu werden.

Hier ist VCV Rack und hier ist eine kostenlose Version, die du herunterladen kannst.”

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/divkid-delivers-bleeps-on-a-punkish-plate/
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