DivKids Patch-Tipps von der Superbooth 2025

15. Mai 2025

JET

DivKids Patch-Tipps von der Superbooth 2025

Mach dich bereit für ein Klangfeuerwerk, während DivKid uns auf eine wilde Reise durch die Superbooth 2025 mitnimmt. Mit Einblicken von Synth-Maestros aus aller Welt ist dieses Video vollgepackt mit Patch-Tipps, die deine Ohren zum Klingeln und deine Kreativität zum Explodieren bringen. Von grober Rauschmodulation bis hin zu frechen Kabelmanövern – es ist ein analoges Abenteuer, das du nicht verpassen willst.

Ein elektrisierender Auftakt

DivKid beginnt mit einer elektrisierenden Einleitung und verspricht die besten Patch-Tipps, direkt von der Superbooth 2025. Das Event, bekannt für seinen eklektischen Mix aus Technik und Köpfen, war ein Tummelplatz der Kreativität. DivKid, immer der Community-Mensch, erwähnt, wie es die Menschen und Ideen sind, die die Synth-Szene wirklich vorantreiben. Natürlich wäre dies kein echtes Gearhead-Video ohne den Verweis auf Sponsoren wie Phonk und Signal Sounds, unabdingbare Zahnräder in der Synth-Maschinerie.


Rausch ist kein Feind

Den Anfang macht Max Ravitz, auch bekannt als Patricia, der seinen rauschgetriebenen Trick mit dem Moog teilt. Inspiriert von Ryuichi Sakamoto plädiert er für ein wenig Rauschmodulation am Filter, um ein leicht chaotisches, aber wunderschön texturiertes Ergebnis zu erzielen. Das ist nicht nur Rauschen; es ist eine kunstvolle Klanglandschaft, die deine Ohren auf die richtige Weise umschmeichelt. Lavendel von Schreibmaschine Modula in Berlin geht einen anarchischeren Weg: Erzeuge den härtesten Lärm, den du kannst, und zähme ihn dann mit einem Tiefpassfilter. Das Ergebnis? Ein warmer, aufregender Drone, der gleichzeitig irritierend und beruhigend ist, wie ein lauter Gruß aus einem geschäftigen Pub.

I really love to do that's inspired by Ryuichi Sakamoto is use a little bit of noise modulation applied to the filter.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Nachhaltiger Krach

Matthew von Morphor taucht in die wilde Welt der BBDs ein mit einem packenden Tipp zur Feedback-Karplus-Strong-Synthese. Durch die Schaffung eines sich selbst erhaltenden Oszillators durch Feedback-Schleifen öffnet er die Tür zu hornähnlichen Klängen voller harmonischer Vielschichtigkeit. Es ist ein Hauch von Chaostheorie angewandt auf die Synthese, bei dem jede Oszillation eine neue Tiefe offenbart. Fügt man etwas LFO-Magie zur Taktfrequenz hinzu, befindet man sich auf einer wilden Reise, ähnlich einem kurvenreichen Audio-Pub-Crawl, bei dem jeder Stopp ein neues klangliches Vergnügen enthüllt.


Das Manifest der Modulatoren

Be the modulation. Modulate yourself.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Das Video nimmt eine Meta-Wendung, als Surco witzig rät: ‚Sei die Modulation.‘ Es geht darum, den Geist der Modulation zu verkörpern, anstatt sich in Kabeln zu verlieren. Adam von Venus Instruments folgt mit einem Kontrapunkt-Patch-Tipp, der eine Reihe von Sampler-Akrobatik beinhaltet. Durch kreative Nutzung von End-Of-Cycle-Triggern kann man dynamische Rhythmen und Melodien basteln, ähnlich wie das Dirigieren eines eigenen klanglichen Balletts. Walker von Make Noise bietet unterdessen ein Kick-Drum-Rezept, das einem kulinarischen Sturm ähnelt, mit einfacher Gate-Trickerei, die ein Beat erzeugt, den man nicht ignorieren kann. Dann ist da noch der raue Cutoff-Modulationstrick von Mylar Melodies, der den kantigen Geist des MS-20 kanalisert. Calc von Focusrite schließt mit Hüllkurveninversion ab und ermutigt zu Experimenten mit bipolaren Kontrollen, die das Alltägliche in das Außergewöhnliche verwandeln.

Unorthodoxe Rhythmen und Ringmodulatoren

Nicht zu vergessen der groovige Rhythmus unseres Rhythmusbeschwörers, AM Frequencies, der vorschlägt, sich beim Patchen eine Stunde Zeitlimit zu setzen und als spaßiges Extra einfach einen Donk hinzuzufügen! Roland von Making Sound Machines würzt es mit Off-Grid-Rhythmen, während Finlay von Future Sound Systems Spannungssteuerung für einen Pre-Saturation-Filterausflug einbringt. Chris von Moog verteidigt die Sache der Ringmodulatoren, nicht nur für ihre metallischen Texturen, sondern auch für ihre Vielseitigkeit. Von außerirdischen Klanglandschaften bis hin zu Tremolos sind sie das Schweizer Taschenmesser der modularen Welt.

Just put a donk on it, and the crowd will go wild.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Kabelzauberer und hörbare Alchemisten

Just plug in a patch cable, one side only, and keep the other one in the air.

© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)

Stijn von This Is Not Rocket Science bietet einen Tipp an, der ebenso skurril wie praktisch ist: Spiele deine Kabel! Patche nur ein Ende, lass das andere tanzen, und schon hast du eine improvisierte Ambient-Kompositions-Session. Schließlich befürwortet John-Mark von Apollo View das Selbstpatchen von VCOs und führt dich in ein Kaninchenloch der exponentiellen FM-Wahnsinnigkeit. Es ist ein praktischer Ansatz, den DivKid einfängt und das Video mit einem energetischen Dank an die Superbooth-Teilnehmer und Zuschauer abrundet.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/divkids-patch-tips-from-superbooth-2025/
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