Elektron setzt seine Tradition tiefgehender, performance-orientierter Sound-Engines mit den Single Player und Multi Player Machines des Tonverk fort. Im offiziellen Tutorial führt Risa T durch die Architektur und den Workflow dieser beiden samplebasierten Engines und hebt ihre polyphonen Fähigkeiten sowie die praxisnahen Bedienelemente hervor. Wie von Elektron gewohnt, liegt der Fokus auf kreativer Manipulation und effizienter Integration in Projekte – mit besonderem Augenmerk darauf, wie diese Machines Samples, Multisample-Instrumente und expressive Parameter handhaben. Wer wissen will, wie sich Tonverks digitale Architektur im Workflow niederschlägt, sollte dieses Video nicht verpassen.

20. September 2025
LYRA
Elektrons Tonverk: Single Player & Multi Player Machines entschlüsselt
Die Maschinen im Überblick: Single Player vs Multi Player
Elektron stellt die Source Machines des Tonverk als spezialisierte Sound-Engines vor, die jeweils eine bestimmte Sample-Playback-Funktionalität bieten. Im Fokus dieses Tutorials stehen die Single Player und Multi Player Machines, die das Herzstück von Tonverks Ansatz für samplebasierte Synthese und Komposition bilden. Über das Source-Menü auf jeder Spur kann die gewünschte Engine für den eigenen Workflow ausgewählt werden.
Single Player und Multi Player sind als vielseitige Werkzeuge für kreatives Sounddesign und strukturierte Komposition positioniert. Während Single Player auf unkompliziertes Sample-Playback mit Polyphonie ausgelegt ist, erweitert Multi Player das Klangspektrum durch Unterstützung von Multisample-Instrumenten. Diese Aufteilung erlaubt es, für jede musikalische Absicht die passende Engine zu wählen – egal ob für Akkord-Layering oder ausdrucksstarke Multisample-Patches.

"Die Source Machines sind Sound-Engines, die eine spezifische Funktionalität für Sample-Playback bieten."
("The source machines are sound engines that provide a specific functionality for sample playback.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Single Player: Polyphones Sample-Powerhouse

"Wir können bis zu 4GB an Samples pro Projekt mit maximal 1023 Sample-Slots laden."
("We can load up to 4GB of samples per project using a maximum of 1023 sample slots.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Die Single Player Machine überzeugt mit 8-stimmiger Polyphonie für das Abspielen von Samples – egal ob mono oder stereo. Ein Sample lässt sich einer Spur zuweisen und sofort polyphon spielen, was reichhaltige Akkord-Texturen oder mehrschichtige Melodien aus einer einzigen Sample-Quelle ermöglicht. Das Laden von Samples erfolgt über den Sample-Browser und Projektslots; bis zu 4GB und 1023 Slots pro Projekt stehen bereit.
Im Zentrum steht die flexible Wiedergabe: Single Player bietet vier verschiedene Play Modes – Forward, Forward Loop, Reverse Loop und Reverse – mit denen sich das Trigger- und Sustain-Verhalten der Samples gestalten lässt. Zusätzliche Regler für Start- und Endpunkte, Loop-Bereiche und Crossfade sorgen für präzise Kontrolle und nahtlose Loops. Die Tonhöhe ist über fünf Oktaven justierbar, schnelle Oktavsprünge sind direkt über die Tastatur möglich – ideal für Sounddesign und Live-Performance.
Multi Player: Ausdrucksstarke Multisample-Instrumente
Die Multi Player Machine geht einen Schritt weiter und ermöglicht das Abspielen von Multisample-Instrumenten, ebenfalls mit 8-stimmiger Polyphonie. Diese Engine richtet sich an Nutzer, die realistischere oder ausdrucksstärkere Instrumentenklänge suchen, da verschiedene Samples über die Tastatur verteilt werden können. Das Browsen und Laden funktioniert analog zum Single Player, konzentriert sich aber auf Instrumentensets statt Einzelsamples.
Ein besonderes Merkmal von Multi Player sind die Vibrato-Regler, mit denen sich Pitch-Modulation samt Tiefe, Geschwindigkeit und Fade-In-Zeit hinzufügen lässt. Das bringt eine Ausdrucksstärke, wie man sie von klassischen Instrumenten kennt, und macht Multi Player zur ersten Wahl für nuancierte Performances. Die Vibrato-Parameter sind direkt zugänglich und laden zum Experimentieren ein.

"Erhöhe das Vibrato, um den Effekt hinzuzufügen, und passe die Geschwindigkeit an."
("Increase the vibrato to add the effect, and adjust the speed.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Sample- und Instrumenten-Browsing: Effizient integriert
Tonverks Workflow für das Browsen und Laden von Samples oder Instrumenten ist auf Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit ausgelegt. Nutzer greifen direkt über die Hardware auf die Inhalte der SD-Karte zu – inklusive Factory-Library und User-Folder. Mit wenigen Tasten lassen sich Samples oder Multisample-Instrumente vorhören, auswählen und ins Projekt laden, ohne den kreativen Fluss zu unterbrechen.
Tiefer Parameterzugriff: Sound nach Maß

"Zum Beispiel kann man auf der Amp-Page den Envelope-Modus zwischen ADSR und AHD wechseln."
("For example, on the amp page, you can change the envelope mode between ADSR and AHD.")© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Sowohl Single Player als auch Multi Player bieten eine umfassende Palette an Parametern zur Klangformung, zugänglich über die Source-Page und weitere Menüs. Im Single Player lassen sich Play Modes, Loop-Bereiche, Crossfade und Pitch steuern, während Multi Player Vibrato-Parameter für expressive Modulation ergänzt. Die wichtigsten Parameter sind auf dedizierte Regler gelegt und erlauben sofortigen Zugriff beim Sounddesign oder in der Performance.
Über die Source-Page hinaus stehen pro Audiospur weitere Seiten für Filter, Amplitude, Effekte, Modulation und Noten-bezogene Einstellungen bereit. Das Track-Setup-Menü, erreichbar über Funktionstasten, bietet zusätzliche Optionen wie Hüllkurven-Modi (ADSR oder AHD) und Makro-Zuweisungen für Modwheel, Aftertouch und Pitchbend. Dieser gestufte Zugriff sorgt dafür, dass sowohl schnelle Tweaks als auch tiefgehende Editierungen möglich sind, ohne zu überfordern.
Elektrons Design-Philosophie zeigt sich in der Integration von Parameter-Locking, Modulation und Makro-Steuerung in den Workflow. Das Video legt den Fokus auf die Kernfeatures für Playback und Klangformung, macht aber deutlich: Tonverks Architektur ist auf detailliertes Soundsculpting und schnelle, performance-orientierte Manipulation ausgelegt. Das Ergebnis ist ein System, das zur Erkundung einlädt und auch anspruchsvolle Nutzer zufriedenstellt.
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