Expressive E, die französischen Innovatoren hinter dem MPE-Kraftpaket Osmose, haben das Firmware-Update 2.1 veröffentlicht – und es ist weit mehr als nur ein Wartungspatch. Dieses Update bringt eine frische Welle analog inspirierter Presets, neue DSP-basierte Effekte und eine Reihe von Workflow-Verbesserungen, die das expressive Potenzial des Instruments weiter vertiefen. In typischer Expressive E-Manier liegt der Fokus darauf, modernste Synthese und Modulation zugänglich, haptisch und musikalisch lohnend zu machen. Wir werfen einen genauen Blick auf die Neuerungen, Verbesserungen und darauf, was die Roadmap für die Zukunft dieses Flaggschiff-Synths verspricht.

1. Mai 2025
LYRA
Expressive E präsentiert Osmose 2.1: Firmware-Update, das digitale Ausdruckskraft neu definiert
Eine neue Ära für Osmose: Firmware 2.1 ist da
Das neueste Firmware-Update für den Osmose von Expressive E, Version 2.1, markiert einen bedeutenden Schritt nach vorn für diesen ohnehin schon wegweisenden MPE-Synthesizer. Das Unternehmen positioniert dies als den ersten Schritt einer Reihe größerer kostenloser Updates und stellt damit klar, dass das Instrument kontinuierlich weiterentwickelt wird und die Nutzerbasis belohnt. Das Update beschränkt sich nicht auf Fehlerbehebungen oder kleine Anpassungen; es ist ein umfangreiches Paket, das sowohl das Klangspektrum als auch den Workflow des Osmose erweitert.
Im Mittelpunkt dieses Releases steht die klare Absicht, das Nutzererlebnis zu bereichern. Expressive E führt neue analog-inspirierte Presets und Effekte ein, um den Osmose noch vielseitiger für Sounddesigner und Performer zu machen. Das Update ist für registrierte Nutzer kostenlos erhältlich und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für kontinuierliche Entwicklung und Nutzerbindung.
DSP-Upgrade: Neuer Oszillator, Filter und Effekte
Das 2.1-Update bringt eine umfassende Überarbeitung des digitalen Signalprozessors des Osmose, ermöglicht durch das aktualisierte EaganMatrix-DSP. Dieses Upgrade führt einen Pulse-Width-Modulation-Oszillator ein, der die virtuellen Analogfähigkeiten des Instruments erweitert und neue klangliche Möglichkeiten für alle eröffnet, die klassische Synth-Texturen mit modernem Touch suchen. Hinzu kommen pro Stimme einsetzbare Bitcrusher-, Sättigungs- und Pitch-Shift-Effekte, die das Sounddesign-Toolkit weiter vertiefen und vielfältige Klangmanipulationen erlauben.
Auch die globalen Effekte wurden grundlegend überarbeitet. Die Reverb- und Delay-Algorithmen sind komplett neu gestaltet, mit einem neuen, besonders langen und dichten Reverb für immersive Klanglandschaften. Zwei neue 24-dB-Ladder-Filter und ein Drive-Modus für den Kompressor runden die DSP-Verbesserungen ab und bieten sowohl subtile als auch drastische Klangfärbungen. Diese Verbesserungen sind nicht nur technische Upgrades – sie sollen in jedem Patch und jeder Performance spürbar sein.

"Die große Neuigkeit in der 2.1-Firmware ist das Update des Eaglematrix-DSP von Osmose auf eine neue Version."
("The big news in the 2.1 firmware is the update of Osmos' Eaglematrix DSP to a new version.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Analoge Presets und integrierte FX: Mehr Klangvielfalt

"Es gibt 18 neue Presets zu entdecken, die auf den Erfahrungen unserer Sounddesigner basieren, die am Soundtrack von Dune 2 mit Hans Zimmer gearbeitet haben."
("There are 18 new presets for you to discover, built on the experience our sound designers gained while working on the score for Dune 2 with Hans Zimmer.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Mit diesem Update erhalten Nutzer Zugriff auf 80 neue analoge Presets, die gezielt die erweiterte DSP-Architektur in Szene setzen. Diese Sounds sind keine Lückenfüller; sie basieren auf der Expertise der Sounddesigner von Expressive E, die unter anderem an hochkarätigen Projekten wie der Zusammenarbeit mit Hans Zimmer gearbeitet haben. Der Fokus liegt klar darauf, zu zeigen, was die neuen Oszillatoren, Filter und Effekte musikalisch leisten können.
Die beiden neuen integrierten Effekte sind direkt über das Osmose-Interface zugänglich, was das Experimentieren und Tweaken der Sounds besonders einfach macht. Ob man in dichte Reverbs eintaucht oder gesättigte Drive-Klänge erforscht – der Workflow bleibt unmittelbar und performance-orientiert. Diese direkte Zugänglichkeit ist sowohl für Studio-Experimente als auch für Live-Improvisation ein Gewinn und unterstreicht den Ruf des Osmose als hands-on und ausdrucksstarkes Instrument.
Workflow-Verbesserungen: Preset-Management und EaganMatrix-Optimierungen
Das Preset-Management wurde optimiert und ermöglicht es Nutzern, Sounds jetzt noch einfacher zu filtern, zu löschen und zu organisieren. Im Navigationstab gibt es nun einen Bank-Filter, um schnell auf die neuen Expansion-Sounds zuzugreifen, während Long-Press-Aktionen das Entfernen unerwünschter Presets oder Playlists erleichtern. Sogar die Arpeggiator-Presets lassen sich nun gezielter verwalten, mit eigenen Löschoptionen für Sound-Engine- und externe MIDI-Modi.
Auch beim Sounddesign gibt es Verbesserungen: Die EaganMatrix und ihr Haken-Editor erhalten dezente, aber wirkungsvolle Erweiterungen. Mehr Modulationsformeln, 84 hochauflösende Makros, neue Blend- und Smoothing-Modi sowie ein verbessertes Pitch-Trim sorgen für ein noch leistungsfähigeres und flexibleres Programmierumfeld. Diese Optimierungen richten sich sowohl an Tiefenbastler als auch an Alltagsnutzer und stellen sicher, dass der Osmose so anpassungsfähig wie ausdrucksstark bleibt.
Blick nach vorn: Spezialisierte Editoren und die Zukunft von Osmose
Expressive E bleibt nicht stehen. Im Video wird eine Roadmap für kommende, benutzerfreundliche Editoren vorgestellt, die speziell auf Instrumentenkategorien wie E-Pianos, analoge Synths, Blasinstrumente und gezupfte oder perkussive Klänge zugeschnitten sind. Dieser modulare Ansatz verspricht, die Einstiegshürde für tiefes Sounddesign zu senken und für jede Klangkategorie eine eigene, passende Oberfläche zu bieten.
Das Ziel ist klar: Die volle Ausdruckskraft des Osmose soll für eine breitere Musikerbasis zugänglich werden – unabhängig vom Programmierhintergrund. Während das aktuelle Update das technische Fundament legt, könnten diese zukünftigen Editoren die Interaktion mit dem Instrument grundlegend verändern und fortgeschrittene Synthese so intuitiv machen wie das Spielen eines traditionellen Instruments.

"Mit diesem kostenlosen 2.1-Update legen wir den Grundstein für den nächsten großen Schritt: eine neue, benutzerfreundliche Möglichkeit, Osmose-Presets zu bearbeiten."
("With this free 2.1 update, we're laying the groundwork for the next big step to come, which is a new user-friendly way to edit Osmos presets.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
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