Gabe Miller Music testet das MPC Iona Plugin: SH-101-Vibes, kein Acid nötig

9. Dezember 2025

RILEY

Gabe Miller Music testet das MPC Iona Plugin: SH-101-Vibes, kein Acid nötig

Hast du dich schon mal gefragt, ob das MPC Iona Plugin wirklich diesen klassischen SH-101-Flavour in deine Techno-Beats bringt oder ob es nur ein weiterer digitaler Blender ist? Gabe Miller Music, der Groovebox-Zauberer aus Kalifornien, nimmt diesen Synth für dich unter die Lupe, damit du dein Pausengeld nicht riskieren musst. Hier gibt’s eine ehrliche, praxisnahe Demo mit knusprigen Presets, cleveren Tricks und schonungslosen Meinungen. Gabes Stil ist direkt auf den Groove fokussiert – kein Synthesizer-Diplom nötig. Wenn du auf dreckige Texturen, wilde Arps oder einfach nur auf ein fettes Brett aus bist, bist du hier goldrichtig.

SH-101 im Kasten: Das ist Iona

Los geht’s mit dem MPC Iona Plugin – ein Synth, inspiriert vom legendären SH-101, aber mit einem modernen Twist für Beatmaker von heute. Gabe Miller Music verliert keine Zeit und zeigt direkt, was Iona für Techno-Fans draufhat. Das hier ist nicht Opas Synth – hier gibt’s frische, druckvolle Sounds, die deinen Subwoofer ins Schwitzen bringen. Wer klassischen Flavour mit digitalem Edge sucht, wird hier fündig. Gabes Ansatz: Schnell zum Wesentlichen, kein endloses Menü-Gescrolle, sondern pure Sound-Action. Wer einen Synth sucht, der Oldschool-Vibes ins heutige Setup bringt, sollte Iona auf dem Zettel haben.


Preset-Spielplatz: Texturen und Tricks

Gabe stürzt sich in die Presets wie ein Kind in den Süßigkeitenladen und zeigt alles von entspannten Bässen bis zu Mainstage-tauglichen Leads. Er schraubt an Resonanz, Hüllkurven und Filter, wechselt zwischen subtil und knallhart. Envelope-Modulation wird mal zurückgedreht, mal aufgedreht – ganz nach Geschmack. Effekte wie Reverb und Delay bekommen auch ihren Auftritt, Gabe bleibt dabei immer geschmackssicher, aber nie langweilig.

Sein Layering ist straight aus der Straße: selbstgebauter Kick, ein Rumbling aus dem Nichts und Iona-Arps und Bässe on top. Das Lo-Fi-Effect bekommt ein Extra-Lob für Decimator und Bitcrusher – genau richtig, um den Sound schön dreckig zu machen. Gabes Workflow: schnelle Moves, happy accidents – perfekt, wenn du nach einzigartigen Rhythmen suchst, ohne dich im Technik-Dschungel zu verlieren.

Every synth track in this project is Iona, and then, of course, I've got the drums.

© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)

Iona überall: Die Vielseitigkeits-Offensive

This is probably the best acid-adjacent bass line I've gotten out of this thing.

© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)

Gabe macht keine halben Sachen – fast jeder Synth-Track läuft über Iona, und wenn die Spuren knapp werden, werden Sounds einfach resampled. Die Arps, Bässe und abgefahrenen Stabs bekommen alle ihre Bühne und zeigen: Iona ist kein One-Trick-Pony. Selbst die Drum-Tracks werden mit resampleten Iona-Patches gewürzt. Gabes Workflow ist wie ein Mixtape voller smarter Hacks: Sounds umdrehen, layern, mit dem Clip-System des MPC Ideen und Arrangements flexibel halten.

Er bleibt ehrlich, was klappt und was einfach „Skill Issue“ ist – aber klar ist: Iona passt super ins moderne Beatmaker-Setup. Egal ob Acid-artige Basslines, modulierte Texturen oder einfach ein bisschen Synth-Magie auf den Drums – das Plugin macht alles mit. Gabes Style: Das Maximum aus dem rausholen, was da ist – und Iona spielt da gerne mit.

Acid-Träume und Real Talk: Wo Iona glänzt (und wo nicht)

Jetzt mal ehrlich – Gabe gibt zu, dass Iona nicht immer den aggressiven Acid-Vibe trifft. Manchmal klingen die Basslines etwas generisch, und um richtig tief ins Acid-Territorium zu kommen, braucht’s mehr Aufwand als ihm lieb ist. Er sagt selbst, dass das zum Teil an seinem Ansatz liegen könnte, aber er beschönigt nichts: Mit anderen Synths kommt man schneller zum knarzigen, brachialen Sound. Trotzdem: Sequencer, Effekte und Soundqualität gefallen ihm. Das Plugin ist intuitiv genug, auch wenn die UI manchmal nervt, weil wichtige Einstellungen hinter einem Theme-Menü versteckt sind.

Wer Hardcore-Acid will, muss vielleicht weiter suchen. Für alle anderen liefert Iona solide Performance, inspirierende Presets und genug Flexibilität, um die Tracks am Laufen zu halten. Gabes Fazit? Macht Spaß, auch wenn nicht jeder Hit ein Volltreffer ist. Und manchmal reicht genau das, damit der Beat lebt.

I've had a bit of trouble pushing it as far into acid-y, techno-y territory as I wanted to.

© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)

Nicht nur lesen – Sound fühlen!

Ich könnte jetzt jeden Regler und Trick erklären, aber mal ehrlich: Du musst das Ding hören, um den Vibe zu checken. Gabes Video ist voll mit Jams, Sounddesign-Moves und diesen kleinen Momenten, die man einfach nicht in Worte fassen kann. Wenn du wissen willst, ob Iona wirklich knallt, drück auf Play und lass deine Ohren entscheiden. Manche Sachen muss man einfach fühlen – und das hier gehört definitiv dazu.


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