Das Haken Continuum, präsentiert von HakenAudio und Komponist Josh Madoff, steht als Solitär in der Welt digitaler und hybrider Instrumente. Diese Videotour enthüllt, wie die ultrasensitive Spielfläche des Continuum, angetrieben von der EaganMatrix-Engine, die Nuancen akustischer Instrumente mit elektronischer Innovation verbindet. Mit MPE-Steuerung, fortschrittlichen Sounddesign-Overlays und nahtloser Integration in digitale wie analoge Setups positioniert sich das Continuum als Performance-Kraftwerk und Sounddesigner-Spielwiese zugleich. Wir beleuchten, wie Architektur, Firmware und Interface Musiker zu neuem Ausdruck inspirieren – und wo das Video Fragen für tiefergehende Tests offenlässt.

20. März 2025
LYRA
HakenAudio Continuum: Ein Architektur-Blick auf das expressive Digitalsystem
Ein neuer Maßstab für Ausdruckskontrolle
Das Haken Continuum wird nicht nur als Instrument, sondern als Paradigmenwechsel in der elektronischen Musiksteuerung eingeführt. Josh Madoff, erfahrener Film- und TV-Komponist, rahmt das Continuum als MPE-Controller, Synthesizer und Audioprozessor, der ein haptisches Erlebnis bietet, das seinesgleichen in der digitalen Welt sucht. Die ersten Videominuten setzen den Rahmen für ein Gerät, das verspricht, die Feinheiten akustischer Performance ins Elektronische zu übersetzen.
Hier geht es nicht bloß um mehr Parameter oder schickere Presets. Die Stärke des Continuum liegt in seiner Fähigkeit, selbst kleinste Gesten – Pitch-Slides, Druckveränderungen, Fingerposition – zu erfassen und einen Feedback-Loop zwischen Musiker und Instrument zu erzeugen. HakenAudio bleibt seiner Linie treu, die Grenzen dessen, wie sich digitale Instrumente anfühlen können, konsequent zu verschieben.
Präzisionssensoren und die EaganMatrix-Engine
Im Zentrum der Continuum-Architektur stehen präzise Hall-Effekt-Sensoren, die Fingerbewegungen mit mikroskopischer Genauigkeit erfassen. Jeder Finger profitiert von bis zu 12 Sensoren, abgetastet mit 14 Bit Auflösung – das Resultat ist eine Spielfläche, die Nuancen weit jenseits klassischer MIDI-Controller abbildet. Diese Sensitivität bedeutet, dass keine Berührung exakt der anderen gleicht – ganz wie bei akustischen Instrumenten.
Das Video hebt hervor, wie diese Sensorik, kombiniert mit Klavierfedern unter der Oberfläche, sowohl Daten als auch physisches Feedback liefert. Dieses Dualkonzept ermöglicht orchestrale Dynamik und Ausdruck, sodass Spieler Pitch, Lautstärke und Klangfarbe in Echtzeit formen können. Im Zentrum steht die EaganMatrix-Soundengine, mehr als nur ein Synth: Sie ist eine programmierbare Matrix, die menschliche Gesten mit Soundparametern verknüpft und von simplen Sinuswellen bis zu komplexen multidimensionalen Patches alles unterstützt.
Die Flexibilität der EaganMatrix zeigt sich in Presets, die auf mehrere Steuerachsen reagieren. Ein Patch etwa koppelt Links-Rechts-Bewegung an Pitch, Druck an Lautstärke und Helligkeit, vertikale Bewegung an Verzerrung. Das Ergebnis: Jede Fingeraktion ist unabhängig, die Instrumentenantwort stets im Wandel – das Continuum wird zur echten Verlängerung des musikalischen Willens.

"Es ist physikalisch unmöglich, die Spielfläche des Continuum zweimal exakt gleich zu berühren."
("It is physically impossible to touch the playing surface of the Continuum the same way twice.")© Screenshot/Zitat: Hakenaudio (YouTube)
Performance-Tools und kreative Workflows

"Normalerweise spielt man eine Note, tritt aufs Sustain-Pedal – und hat keine Dynamik mehr. Das ganze Fingerboard ist blockiert."
("Normally with a sustain pedal, you play a note, press a pedal, end of story. I have no more dynamics. The entire fingerboard should be held hostage.")© Screenshot/Zitat: Hakenaudio (YouTube)
Das Video geht in praktische Demos über und zeigt, wie Performance-Tools und Presets des Continuum dynamische, ausdrucksstarke Kontrolle ermöglichen. Touch-Area-Presets erlauben es, dass verschiedene Hände oder Finger unterschiedliche Parameter – Pitch, Vibrato, Lautstärke oder Timbre – simultan steuern. So entstehen Workflows, in denen ein Musiker mehrere Aspekte eines Sounds gleichzeitig manipuliert und die Grenze zwischen Instrumentalist und Sounddesigner verschwimmt.
Auch die Pedalintegration ist ein Highlight. Anders als klassische Sustain-Pedale, die nur Noten halten, unterstützt das Continuum dynamisches Sostenuto und sogar Dual-Pedal-Setups. So können Performer Akkorde unabhängig mit den Füßen greifen und formen, während sie weiter auf der Oberfläche spielen. Die EaganMatrix erlaubt bis zu 18 Pedal-Zuweisungen mit individuellen Bereichen – Fußkontrolle wird zum mächtigen Ausdruckswerkzeug.
Brücke zwischen Digital und Analog: MIDI, CV und der Haken CVC
Vielseitigkeit ist ein zentrales Thema, und die Fähigkeit des Continuum, sowohl mit klassischem MIDI als auch mit analogen Synths zu arbeiten, bekommt viel Raum. Die EaganMatrix-Engine lässt sich mit einem Standard-MIDI-Keyboard steuern, Modulationen können über Wheels oder externe Controller erfolgen – der Soundengine sind keine Grenzen durch die Oberfläche gesetzt.
Der Haken CVC (Control Voltage Converter) geht noch weiter und übersetzt die hochauflösenden MPE+-Daten des Continuum in CV-Signale für Modular- und Vintage-Synths. Der CVC bietet 16 Bit Auflösung – mehr als die interne Engine – und ermöglicht pro Finger Kontrolle über mehrere analoge Stimmen. Im Video werden Setups gezeigt, in denen ein einziges Continuum bis zu acht monophone Analogsynths steuert, jeweils mit eigenen Hüllkurven und Filterkontrolle. So wird das Continuum zum Master-Controller für komplexe Hybrid-Rigs.

"Mit dem Haken CVC werden die MPE+-Daten des Continuum in Steuerspannungen übersetzt, die mit deinen Synthesizern kommunizieren können."
("Using the Hakken CVC, the continuum's MPE+ data gets converted into control voltages, which can communicate with your synthesizers.")© Screenshot/Zitat: Hakenaudio (YouTube)
Firmware-Evolution und wachsende Möglichkeiten
HakenAudios Engagement für kontinuierliche Firmware-Entwicklung wird im Abschluss des Videos betont. Jedes Update bringt neue Features, Overlays und Presets – oft kostenlos – und erweitert die Möglichkeiten für Sounddesign und Performance. Die Architektur des Instruments ist auf Evolution ausgelegt: Overlays wie Ratio, Genie und Loris bringen neue Syntheseformen und Workflows. Damit bleibt das Continuum an der Spitze expressiver Digitalinstrumente, auch wenn das Video Fragen zu Editor-Abhängigkeit und Langzeitintegration in große Setups offenlässt.
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