Korg KRONOS 3: Mit Jordan Rudess und einer Workstation-Powerhouse um die Welt

18. Dezember 2025

LYRA

Korg KRONOS 3: Mit Jordan Rudess und einer Workstation-Powerhouse um die Welt

Wenn es um digitale Workstations geht, die den Anforderungen einer Welttournee standhalten, haben nur wenige Instrumente so viel architektonische Power wie der Korg KRONOS 3. Im offiziellen Korg-Video nimmt uns Dream Theater’s Jordan Rudess mit hinter und auf die Bühne und zeigt, warum der KRONOS sein unverzichtbarer Begleiter für alles von orchestralen Layern bis zu bissigen Leads ist. Mit Fokus auf Vielseitigkeit, tiefes Layering und ausdrucksstarke Kontrolle demonstriert Rudess, wie die Sound-Engines, Effekte und Performance-Tools des KRONOS 3 in der Praxis funktionieren. Wer wissen will, wie sich eine Flaggschiff-Workstation im harten Live-Alltag schlägt, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick in Workflow und klangliche Flexibilität.

Ein Tour-Gigant: KRONOS 3 als Rudess’ unverzichtbarer Begleiter

Jordan Rudess eröffnet das Video aus Syracuse, New York, und stellt den Korg KRONOS 3 als seinen treuen Tour-Partner vor. Er betont seine lange Geschichte mit Korg-Workstations, von der Oasis bis zum KRONOS, und macht klar, dass dieses Instrument zentral für seine nächtlichen Auftritte ist. Im Fokus stehen Zuverlässigkeit und der Funktionsumfang, der den KRONOS für einen professionellen Tourmusiker unverzichtbar macht.

Rudess hebt hervor, wie stolz er ist, mit dem KRONOS auf die Bühne zu gehen, und dass das Gerät alles liefert, was er für das anspruchsvolle Dream Theater-Repertoire braucht. Die Vielseitigkeit der Workstation wird sofort deutlich, wenn Rudess ihre Fähigkeit betont, alles von aggressiven Synth-Leads bis zu klassischen Orgelsounds abzudecken. Damit ist der Grundstein gelegt für einen tieferen Einblick, wie der KRONOS verschiedenste musikalische Anforderungen im Live-Kontext unterstützt.

Ich gehe jeden Abend auf die Bühne und bin sehr stolz darauf, den Kronos zu spielen, auch weil der Kronos mir im Grunde alles bietet, was…

© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)

Klangliche Bandbreite: Von Orchester-Layern bis Rock-Riffs

Ich bin wirklich darauf angewiesen, eine volle Bandbreite an Sounds zu haben. Sicherlich ist das Piano auch sehr wichtig und dieses…

© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)

Das Video schwenkt schnell zur klanglichen Vielfalt, die für Dream Theater nötig ist, wo orchestrale Texturen, Rock-Sounds und Effekte nahtlos koexistieren müssen. Rudess demonstriert einen Layer-Patch aus Piano und Streicher, der zeigt, wie der KRONOS akustische und elektronische Elemente zu reichen, sich entwickelnden Klanglandschaften verbindet. Die Bedeutung des Pianos wird betont, aber es ist die Fähigkeit, es mit anderen Texturen zu verschmelzen, die heraussticht.

Er geht auch auf die praktische Seite des Spielens ein und erklärt, wie er die Slider des KRONOS nutzt, um verschiedene Layer ein- und auszublenden. Diese direkte Kontrolle ist entscheidend für dynamische Live-Arrangements und ermöglicht es Rudess, seinen Sound in Echtzeit zu formen. Das Interface der Workstation unterstützt diese Flexibilität und macht es einfacher, Patches spontan anzupassen und musikalische Nuancen über Genregrenzen hinweg zu bewahren.

Layer-Power: 16 Parts über die Tastatur verteilt

Eines der Hauptfeatures des KRONOS 3 ist die Möglichkeit, bis zu 16 Sounds gleichzeitig zu layern – eine Fähigkeit, die Rudess ausgiebig nutzt. Er zeigt, wie verschiedene Klänge über die Tastatur verteilt werden können, von E-Pianos bis zu mellotronartigen Flöten, und sogar spezielle Effekte oder Samples auf einzelne Tasten gelegt werden. Diese Individualisierung ist entscheidend für komplexe Live-Sets, in denen schneller Zugriff auf verschiedene Klangfarben nötig ist.

Rudess betont, wie praktisch es ist, spezielle Sounds auf bestimmte Tasten zu legen, sodass er Signatur-Effekte oder Passagen nach Belieben abrufen kann. Der Workflow ist klar auf Performer ausgelegt, die sowohl Tiefe als auch Geschwindigkeit brauchen – die Architektur des KRONOS unterstützt komplexe Setups, ohne die Direktheit zu verlieren. Die Demonstration macht deutlich, dass Layering und Key-Mapping hier nicht nur Theorie sind, sondern zum festen Bestandteil von Rudess’ Routine gehören.

Der Kronos erlaubt es, bis zu 16 Parts über die Tastatur zu layern. Das ist eine Menge Power und natürlich sind die Effekte absolut massiv.

© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)

Integrierte Effekte und Sample-Management: Das Live-Rig maßschneidern

Die Effekte und das Sample-Management des KRONOS stehen ebenfalls im Fokus. Rudess beschreibt, wie er verschiedenste Effekte triggert und spezielle Samples ins Instrument lädt, um sein Setup für jede Show individuell anzupassen. Die Möglichkeit, Samples und Effekte auf bestimmte Tasten oder Layer zu legen, sorgt dafür, dass selbst ausgefallene Klangwünsche ohne externes Equipment erfüllt werden können.

Diese Integration verschlankt das Live-Rig und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Samplern oder Prozessoren. Rudess’ Workflow umfasst nicht nur das Spielen, sondern auch das Triggern und Manipulieren von Sounds in Echtzeit – ein Beweis für die Flexibilität des KRONOS als Synthesizer und Performance-Sampler. Das Video zeigt, wie diese Features ein hochgradig angepasstes, reaktionsschnelles Setup ermöglichen, das den Anforderungen von Prog-Rock und darüber hinaus gerecht wird.


Signature-Expression: Ribbon, Joystick und der Rudess-Touch

Ich nutze das Ribbon, den Joystick und auch die Buttons, um all diese typischen Jordan-Effekte zu bekommen.

© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)

Für Rudess ist ausdrucksstarke Kontrolle genauso wichtig wie der reine Sound. Er erklärt, wie er das Ribbon und den Joystick des KRONOS nutzt, um seine ikonischen Lead-Sounds zu formen – mit Pitch-Bends, Harmonischen und Suboktav-Effekten auf verschiedenen Achsen und Flächen. So entstehen nuancierte, dynamische Performances, die weit über simples Tastendrücken hinausgehen.

Er teilt einige seiner persönlichen Techniken, etwa wie er mit der Seite des Fingers auf dem Ribbon tiefe Suboktaven erreicht oder den Joystick für Oktav- und Ganzton-Sprünge konfiguriert. Diese Performance-Makros sind Teil dessen, was Rudess’ Spiel so unverwechselbar macht. Am Ende des Videos zeigt sich Rudess zufrieden mit dem Instrument und dankt Korg für ein Werkzeug, das den harten Anforderungen globaler Tourneen gerecht wird.

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