Make Noise, die modularen Vorreiter aus Asheville, wagen ein generationenübergreifendes Experiment und kombinieren ihr MultiWAVE-Modul mit Laurie Spiegels neu aufgelegter Music Mouse-Software von Eventide. In diesem Video geht es weniger um algorithmische Zauberei, sondern vielmehr um unmittelbare, praxisnahe Interaktion – die Maus wird zum Musikinstrument, das modulare Klänge steuert. Das Make Noise-Team zeigt, wie dieser Workflow zwischen Digital und Analog neue kreative Wege eröffnet, indem MIDI-gesteuerte Melodien und Pattern mit der klanglichen Tiefe des MultiWAVE verschmelzen. Wer neugierig ist, wie sich klassische Software-Oberflächen mit modernen Eurorack-Systemen verbinden lassen, findet hier eine spannende Workflow-Studie.

26. Feber 2026
LYRA
MAKEN0ISE verbindet MultiWAVE und Music Mouse: Digitale Kontrolle trifft Modularsound
Brückenschlag: MultiWAVE trifft Music Mouse
Das Video beginnt mit einem persönlichen Rückblick auf musikalische Einflüsse, die die Make Noise-Philosophie geprägt haben – insbesondere Laurie Spiegels Pionierarbeit mit computerbasierter Sequenzierung und analoger Synthese. Damit ist die Bühne bereitet für das eigentliche Thema: die Verbindung der neu aufgelegten Music Mouse-Software von Eventide mit dem Make Noise MultiWAVE-Modul. Der MultiWAVE wird als flexibles Interface präsentiert, das MIDI-Notendaten in Echtzeit von Music Mouse empfangen kann und so Mausgesten in modulare Klänge verwandelt.
Der Workflow ist dabei angenehm direkt – ohne komplizierte Einrichtung oder tiefes Menü-Gewirr. Dank des MIDI-Eingangs des MultiWAVE zeigt das Team, wie einfach Software und Hardware kommunizieren können. So lässt sich die ausdrucksstarke, gestengesteuerte Kontrolle der Music Mouse in einen modularen Kontext übertragen. Diese Integration wird als zugänglich und inspirierend dargestellt, insbesondere für alle, die digitale Steuerung mit analogem Sounddesign verbinden möchten.

"Sie betrachtet Music Mouse nicht als algorithmisches oder kompositorisches Werkzeug, sondern lediglich als Instrumenten-Interface für das Echtzeitspiel, bei dem die Mausbewegung zur Auswahl und Erzeugung von MIDI-Notendaten dient."
("She does not consider Music Mouse an algorithmic or compositional tool, but just an instrument interface for real time play using the movement of the computer mouse to select and generate MIDI note data.")© Screenshot/Zitat: Maken0Isemusic (YouTube)
Direkte Steuerung: Die Oberfläche der Music Mouse

"Ich bin kein Experte für dieses Programm, aber ich fand es trotzdem einfach zu bedienen."
("I'm no expert on this program, but I found it easy to use anyway.")© Screenshot/Zitat: Maken0Isemusic (YouTube)
Die Oberfläche der Music Mouse ist ein Musterbeispiel für Minimalismus und Unmittelbarkeit. Im Video wird gezeigt, wie einfache Mausbewegungen direkt in musikalische Gesten übersetzt werden: Vertikale Bewegungen verschieben horizontale Linien, horizontale Bewegungen verschieben vertikale Linien. So lassen sich Melodien und Harmonien intuitiv formen – ganz ohne klassische Keyboard-Kenntnisse oder komplexe Programmierung.
Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, mit gedrückter Maustaste den Cursor zu bewegen, ohne Noten auszulösen – das erlaubt eine nuancierte Kontrolle beim Spielen. Außerdem gibt es Tastenkombinationen für den schnellen Zugriff auf Optionen, auch wenn der Präsentierende zugibt, sie noch nicht auswendig zu kennen. Das Design lädt zum Erkunden und Improvisieren ein und macht die Software eher zu einem Live-Instrument als zu einem statischen Sequencer.
Akkorde, Pattern und Performance-Features im Fokus
Die Demonstration widmet sich nun den musikalischen Möglichkeiten der Music Mouse, insbesondere Features wie Akkordmelodie und Pattern-Generierung. Wählt man ‚Chord Melody‘, steuert eine horizontale Linie mehrere Noten, während der Parameter ‚Treatment‘ die Abspielreihenfolge dieser Noten bestimmt – so sind sowohl klassische als auch experimentelle Voicings möglich. Besonders angetan zeigt sich der Präsentierende vom Modus ‚Chord and Line‘, der eine gelungene Mischung aus harmonischer und melodischer Kontrolle bietet.
Pattern in der Music Mouse funktionieren ähnlich wie Sequenzen, bleiben aber stets auf die Echtzeit-Eingaben und die im Programm gesetzten Regeln ansprechbar. Auch wenn das Video nicht auf die Programmierung eigener Pattern oder Skalen eingeht, wird deutlich, dass schon mit der Standardpalette in Kombination mit der Patch-Programmierung des MultiWAVE komplexe und sich entwickelnde musikalische Strukturen entstehen können. Der Fokus bleibt auf Direktheit und Spielfreude statt auf tiefgreifender Menüarbeit.

"Chord melody bedeutet eine horizontale Linie und Treatment entscheidet, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Linien oder Noten gespielt werden."
("Chord melody means one horizontal line and treatment decides what order the different lines play in, or the different notes play in.")© Screenshot/Zitat: Maken0Isemusic (YouTube)
Kreative Synergie: Layering und Struktur mit MultiWAVE und Music Mouse

"Schon mit der begrenzten Palette hier, kombiniert mit der Patch-Programmierung des MultiWAVE, halte ich das für einen guten Ansatz."
("Even with the limited palette here, combine it with patch programmability of multi-wave, and I think that's a good way to do it.")© Screenshot/Zitat: Maken0Isemusic (YouTube)
Im letzten Abschnitt geht es um das kreative Potenzial, das sich durch die Verbindung von Music Mouse als MIDI-Generator und den klanglichen Möglichkeiten des MultiWAVE eröffnet. Durch das Layern der intuitiv, mausgesteuert erzeugten Melodien und Pattern mit der patchbaren Architektur des MultiWAVE lassen sich komplexe Texturen und sich entwickelnde Strukturen schaffen, die manuell nur schwer zu programmieren wären.
Auch wenn dieser Workflow Puristen, die einen rein modularen Ansatz bevorzugen, vielleicht nicht anspricht, macht das Video deutlich, wie lohnend hybride Setups sein können, die digitale und analoge Stärken vereinen. Die Integration wird als unkompliziert und musikalisch ergiebig präsentiert – ideal für Live-Improvisation, Studio-Experiment und DAW-loses Arbeiten. Das Ergebnis ist ein System, das zum Erkunden einlädt, ohne an Tiefe zu verlieren – ganz im Sinne des kreativen Modular-Workflows von Make Noise.
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