Metamyther taucht tief ein ins WMD Clutch, ein Hi-Hat-Modul mit mehr Tricks als ein Straßenzauberer. Wenn du genug von langweiligen, robotischen Hi-Hats hast und etwas suchst, das groovt, mixt und auf Knopfdruck verrückt spielt, bist du hier richtig. Metamythers cineastisch-industrieller Stil trifft auf hands-on Beatmaking in einem Walkthrough, bei dem es genauso sehr um Vibes wie um Features geht. Schnapp dir ein billiges Bier – dieses Modul könnte dein Hi-Hat-Game komplett verändern.

25. November 2025
RILEY
Metamyther testet das WMD Clutch: Hi-Hats, die härter zuschlagen als eine U-Bahn-Tür
Hi-Hat-Gamechanger?
Metamyther startet direkt mit der Vorstellung des WMD Clutch als Antwort auf alle Hi-Hat-Gebete. Schon zu Beginn wird klar: Das ist nicht einfach nur ein weiteres Modul – dieses Teil will deine Drum-Patterns von Hintergrundrauschen zur Hauptattraktion machen. Clutch wird als Lösung für Produzenten präsentiert, die mehr von ihren Hi-Hats erwarten als nur ein leises Ticken im Mix.
Im Gegensatz zu früheren WMD-Modulen kannst du beim Clutch eigene Samples laden und so eine ganz neue Klangwelt erschließen. Metamythers cineastisch-industrieller Vibe kommt dabei voll zur Geltung, wenn er die Bühne für ein Modul bereitet, das auf Direktheit und Performance setzt. Wer ein Hi-Hat-Tool sucht, das mehr kann als nur einen Trick, ist hier goldrichtig.
Das Versprechen ist simpel: Hi-Hats, die nicht langweilen. Mit Features für Live-Performer und Studio-Freaks ist Clutch ein ernsthafter Kandidat für alle, die ihr Percussion-Arsenal aufrüsten wollen.

"Dieses Teil ist ein echter Kandidat, wenn es darum geht, die Hats im Backing-Beat schnell einzustellen."
("This one is a real contender for being the best to quickly dial in the hats on your backing beat.")© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Doppelt gemoppelt: Dual-Layer-Sample-Blending & Grooves

"Wenn du eigene Samples verwenden willst, brauchst du jeweils eine offene und eine geschlossene Hi-Hat-Version."
("If you want to use your own samples, you need to have both an open and closed hi-hat version.")© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Metamyther steigt direkt ein in die Dual-Layer-Magie des Clutch. Du bekommst zwei Layer – A und B – die du nach Belieben mischen kannst, wie die perfekte Soße am Streetfood-Stand. Layer A ist deine Sample-Spielwiese: Eigene Sounds per SD-Karte laden, keine Werksklänge-Zwangsjacke. Du willst eigene offene und geschlossene Hats einbauen? Kein Problem. Das Modul erwartet beide Versionen pro Sample, damit du bei jedem Schlag expressiv werden kannst.
Layer B dagegen ist die Homebase – neun festgelegte Sounds, die nicht austauschbar sind, aber von 909-Klassikern über akustische Vibes bis zu noisigen Experimenten alles abdecken. Mit dem Blend-Regler kannst du zwischen A und B überblenden, also erst mit deinen eigenen Samples abdrehen und dann wieder auf Nummer sicher gehen. Das ist wie ein Sicherheitsnetz für deine wildesten Ideen.
Metamyther betont, dass Layer B nicht auf CV reagiert – es bleibt immer stabil, während Layer A dein Spielplatz für Modulation und Chaos ist. Die Bedienung ist auf Direktheit getrimmt: Pitch, Release, Filter und ein cleveres Schaltsystem, mit dem du den Sound im Handumdrehen anpassen kannst. Deine SD-Karte kann bis zu 32 Samples (16 offene/geschlossene Paare) fassen, also gehen dir nie die Optionen aus.
Das eigentliche Highlight ist aber die Groove-Implementierung. Clutch ist nicht nur ein Sample-Player – es gibt eingebaute Grooves, die du austauschen, editieren und anpassen kannst. Diese Grooves liegen als Textdatei auf der SD-Karte und lassen sich easy in Sachen Pattern-Länge und Step-Intensität anpassen. Genau diese Flexibilität macht aus einer langweiligen Hi-Hat ein Groove-Monster. Wer auf Swing steht, wird dieses Feature lieben.
Hands-On: Eigene Samples & Echtzeitkontrolle
Hier geht Metamyther ins Detail, was Clutch so hands-on macht. Eigene Samples laden ist ein Kinderspiel, und die Regler sind so angelegt, dass du während einer Session oder eines Gigs schnell alles anpassen kannst. Bank wechseln, Pitch justieren, Release verändern – alles ohne Menü-Wahnsinn.
Die Echtzeitkontrolle bedeutet, dass du deine Hi-Hats im Flow formen kannst – egal ob für die Crowd oder für deinen eigenen Vibe. Mit den Schaltern wechselst du zwischen Kontrollmodi und kannst dich auf das konzentrieren, was gerade zählt. Ob knackig und tight oder wild und noisy – Clutch macht alles mit.
Metamyther zeigt: Das Modul ist für Performer gebaut, die im Flow bleiben wollen. Keine Party-Pause für Einstellungen – einfach drehen und weiter geht’s. Genau so bleibt dein Beat frisch und deine Hände beschäftigt.
Feel the Groove: Ausdrucksstarke Hi-Hats jenseits des Rasters
Jetzt kommt das Geheimrezept: das Feel-Feature. Metamyther zeigt, wie die meisten Hi-Hat-Patterns klingen wie ein kaputter Drucker – mechanisch, steif, leblos. Clutch dreht den Spieß um und bringt Groove und Swing ins Spiel, alles per Knopfdruck. Einfach den Schalter halten, und schon scrollst du durch Groove-Patterns, die auf der SD-Karte liegen.
Jeder Groove bringt einen eigenen Vibe – von subtiler Shuffle bis zu wilden, schrägen Rhythmen. Du kannst die Grooves live wechseln – ein Gamechanger für Gigs oder spontane Studio-Sessions. Keine statischen, seelenlosen Hats mehr – jetzt gibt’s Bewegung und Attitüde direkt eingebaut. Metamyther zeigt, wie einfach sich die Grooves am Rechner editieren lassen: Step-Intensität und Pattern-Länge nach Lust und Laune.
Dieses Feature ist ein Segen für alle, die ihre Hats menschlich machen wollen. Statt stundenlang Noten im DAW zu verschieben, drehst du einfach am Groove und bist sofort da. Für Beatmaker und Live-Performer ist das der Ausdrucks-Booster, der aus einem guten Beat einen großartigen macht.

"Wie du gerade hörst, sind sie einfach extrem mechanisch."
("As you're hearing right now, they're just extremely mechanical.")© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Performance-Ready Effekte: Von Sputter bis Glitch

"Und wahrscheinlich mein Favorit: Gelb ist ein Glitch-Effekt, den liebe ich."
("And probably my favorite, yellow, is a glitch effect, I love this one.")© Screenshot/Zitat: Metamyther (YouTube)
Metamyther zeigt die Effektsektion des Clutch und beweist: Hier wird’s alles andere als langweilig. Von Sputter-Distortion und Bitcrush über Comb-Filter, DJ-Filter, Dub-Echo, Chorus, Reverb bis hin zum wilden Glitch-Effekt ist alles dabei – perfekt, wenn du das Raster sprengen willst. Jeder Effekt ist farbcodiert und einfach erreichbar: Bank-Taste halten, Regler drehen, fertig.
Die Effekte sind nicht nur Beiwerk, sondern voll ins Workflow integriert – mit eigenen Reglern für Parameter und Intensität (Dry/Wet). So kannst du von dezentem Gewürz bis zur totalen Zerstörung alles fahren, ohne den Groove zu verlieren. Metamythers Jams zeigen, wie die Effekte aus einem Basic-Hi-Hat-Pattern etwas Unvorhersehbares und Spannendes machen.
Das Beste: Effekte lassen sich blitzschnell wechseln – kein Menü-Gefrickel, kein Rätselraten, einfach direkt Chaos auf Knopfdruck. Ob du nur etwas Glanz willst oder den Sound komplett zerlegen möchtest, Clutch liefert.
Für Live-Beatmaker ist das die Art Feature, die dein Set frisch hält. Wie ein Beutel voller Tricks, mit dem du die Crowd immer wieder überraschst und deine Beats ständig weiterentwickelst.
Walkthrough für alle: Von Einsteiger bis Modular-Profi
Metamythers Walkthrough richtet sich nicht nur an Modular-Profis – hier versteht jeder, was Sache ist. Er erklärt jedes Feature verständlich und zeigt, wie auch Anfänger ohne Synth-Diplom direkt loslegen können. Die Video-Struktur ist klar: Von den Basics bis zu den fortgeschrittenen Tricks bleibt alles nachvollziehbar.
Wer neu bei Eurorack ist, profitiert von der einfachen Bedienung und dem visuellen Feedback. Für erfahrene Patch-Profis steckt die Tiefe im Detail: eigene Grooves, Sample-Bänke, CV-Optionen und eine performance-taugliche Effektsektion. Metamythers Stil macht komplexe Tools zugänglich – und das gelingt ihm hier besonders gut.
Egal ob du gerade dein erstes Rack baust oder ein Profi bist, der frischen Wind sucht: Dieses Video zeigt, warum Clutch einen Platz im Case verdient. Selten schafft ein Modul den Spagat zwischen Einsteigerfreundlichkeit und Profi-Tiefe.
Fazit: Clutch liefert ab
Zum Abschluss macht Metamyther klar: Clutch ist nicht einfach ein weiteres Hi-Hat-Modul – es ist ein echter Gamechanger für alle, die Wert auf Groove und Ausdruck legen. Sample-Blending, anpassbare Grooves und starke Effekte sorgen dafür, dass langweilige Hats Geschichte sind. Dieses Modul inspiriert zur Kreativität, statt dich einzuschränken.
Der Workflow ist schnell, die Features sind tief und die Sounddesign-Möglichkeiten endlos. Metamythers eigene Sample-Bänke (gratis erhältlich) zeigen, wie weit man das Teil pushen kann – von klassischen Sounds bis zu experimentellen Texturen. Wer will, dass seine Hi-Hats knallen, grooven und überraschen, wird mit dem Clutch glücklich.
Kurz gesagt: WMDs Clutch bringt straßentaugliche Flexibilität und echten Spaß ins Eurorack. Für Beatmaker, die mehr aus ihrer Percussion rausholen wollen, ist das Teil ein Muss.
Zum YouTube Video:
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