Monotrail Tech Talk ist zurück mit einem Modular-Hack, der deine LFOs ordentlich ins Schwitzen bringt. Vergiss das Stapeln von Hüllkurven wie bei einem Sandwich – diesmal geht’s darum, eine Modulationsquelle auf mehrere Ziele zu schicken und so maximale Bewegung zu erzeugen. Wer glaubt, ein LFO reicht für nur einen Einsatzort, verpasst ein ganzes Rave-Bunker voller klanglicher Eskalation. Monotrails legendäre Deep-Dives und animierte Klarheit sind voll am Start und zeigen, wie ein einziger Modulator ein braves Patch zum Straßenkämpfer macht. Bereit, deinem Eurorack ein ordentliches Modulations-Chaos zu verpassen? Lies weiter – und schau das Video für die dreckigen Details und musikalischen Eskapaden.

25. Feber 2026
SPARKY
Monotrail Tech Talk: Ein Modulator, viele Ziele – Multi-Destination-Modulationstricks
Ein Modulator, viele Opfer: Die Power-Move
Monotrail legt direkt los und spricht das Anfängerproblem an: Einen Modulator auf ein Ziel patchen und sich dann zufrieden zurücklehnen. Das ist, als würde man mit einem Buttermesser in den Toaster-Kampf ziehen. Stattdessen dreht er den Spieß um und zeigt, wie das Senden einer einzigen Modulationsquelle an mehrere Ziele deinem Sound echte Tiefe und Bewegung verpasst.
Hier geht’s nicht nur ums Wackeln um des Wackelns willen. Wenn du einen LFO (oder was auch immer) auf mehrere Ziele schickst, entsteht ein Patch, das atmet, sich verwandelt und einfach lebendig wirkt. Der Trick ist simpel, das Ergebnis alles andere als – denk an ausdrucksstarke, dynamische Stimmen und Charakterwechsel, die deinen nächsten Jam weniger vorhersehbar und deutlich spannender machen.

"Und das ist ein mächtiger Trick."
("And that's a powerful trick.")© Screenshot/Zitat: Monotrailtechtalk (YouTube)
Direkte Modulation: Doppeltes Unheil

"In diesem Fall kann der LFO gleichzeitig das Filter öffnen und den VCA schließen."
("In this case the LFO can be used to open the filter and close the VCA at the same time.")© Screenshot/Zitat: Monotrailtechtalk (YouTube)
Erster Streich: direkte Modulation. Monotrail schnappt sich eine klassische Drone-Stimme und zeigt, wie ein LFO gleichzeitig Filter und VCA steuern kann. Das Ergebnis? Dynamische Audioeffekte, die weit über das übliche Filter-Sweeping hinausgehen. Mit einem Attenuverter steuerst du nicht nur die Menge, sondern auch die Richtung jeder Modulation – so wird das Filter geöffnet, während der VCA geschlossen wird. Das sorgt für einen stabilen, aber charaktervollen Sound.
Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Das Patch wird mit zwei Oszillatoren, sequenzierten Hüllkurven und einem einzigen LFO, der Filter, VCA, Pulsbreite und Resonanz steuert, noch spannender. Durch Invertierung und clevere Routings schließt das Filter, während Resonanz und Lautstärke steigen – das hält alles im Gleichgewicht, aber nie langweilig. Du kannst auch Hüllkurven statt LFOs nehmen, wenn du zeitbasierte Bewegungen willst. Die Möglichkeiten sind endlos, aber die Message ist klar: Direkte Multi-Destination-Modulation bringt schnell mehr Ausdruck und Tiefe ins Patch.
Indirekte Modulation: Das Rube-Goldberg-Patch
Jetzt wird’s clever: indirekte Modulation. Statt einfach überall einen LFO draufzuklatschen, zeigt Monotrail, wie ein Modulator über andere Module (wie Attenuverter oder sogar andere LFOs) geroutet werden kann, um komplexe, sich entwickelnde Interaktionen zu schaffen. Plötzlich bekommt dein Patch Charakterwechsel und subtile Verschiebungen, die es spannend halten.
Die Beispiele kommen Schlag auf Schlag: LFOs modulieren gegenseitig ihre Frequenz, Hüllkurven bekommen durch invertierte Signale veränderte Attack- und Decay-Zeiten, und Mixer bringen alles zusammen. Das Ergebnis ist eine Stimme, die nicht nur in Bewegung ist, sondern sich auf unvorhersehbare Weise verwandelt. Wie wild das werden kann, hörst du am besten im Video – jede Wendung hier zu beschreiben, würde länger dauern als das Patch zu bauen.

"Indirekte Modulation kann einer Stimme viel Interesse verleihen."
("Indirect modulation can add a lot of interest to a voice.")© Screenshot/Zitat: Monotrailtechtalk (YouTube)
Modulationsmenge: Die geheime Zutat

"Das ist generell ein mächtiger Trick in der Synthese, besonders wenn Effekte gestapelt werden."
("This is a powerful trick in synthesis in general and even more so when effects are stacked.")© Screenshot/Zitat: Monotrailtechtalk (YouTube)
Die Kontrolle darüber, wie viel Modulation jedes Ziel erreicht, ist das eigentliche Zauberpulver. Monotrail zeigt, wie das Justieren der Menge – mit VCAs, Attenuvertern oder Mixern – ein Patch von subtil schimmernd bis zum kompletten Chaos bringen kann. Wenn du Effekte stapelst, zählt plötzlich jeder Knopf und jedes Kabel doppelt.
Er führt Patches vor, bei denen die Modulationsmenge selbst moduliert wird, was zu sich entwickelnden, reaktiven Sounds führt. Egal ob du Modulation duckst, wenn das Filter aufgeht, oder Hüllkurven für extra Pluck layerst – mit diesen Tricks kannst du das Ansprechverhalten und den Vibe deines Patches feinjustieren. Das Beste: Du bist nicht auf LFOs und Hüllkurven festgelegt – Sequencer, Random-Voltages oder Mod-Wheels können auch mitspielen. Die Kombis sind endlos, und die Demos im Video zeigen, wie tief das Kaninchenloch wirklich ist.
Praxis-Demos: Patchen, Spielen, Wiederholen
Nur Theorie bringt keinen Spaß im Modular-Bunker. Monotrail rundet alles mit Praxis-Demos ab, die die Tricks direkt im Einsatz zeigen. Von Dual-Oszillator-Stimmen bis zu Keyboard-gesteuerten Patches – hier wird klar: Multi-Destination-Modulation ist nicht nur eine nette Idee, sondern ein echtes Werkzeug für mehr Ausdruck und Lebendigkeit.
Die musikalischen Ergebnisse sprechen für sich, aber für den vollen Sound-Impact solltest du dir das Video reinziehen. Worte bringen dich nur bis zu einem gewissen Punkt – das echte Feuerwerk hörst du, wenn die Patches sich drehen, morphen und grooven. Also: anschauen, patchen, experimentieren. Dein Modular hat’s verdient.
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