Schon mal gefragt, wie aus einem souligen Club-Banger ein verträumtes, synthgeladenes Chillout-Juwel wird? MusicRadar Tech schnappt sich Storm Mollison für einen Studio-Deep-Dive, der so smooth ist wie ein frisches Glas Nutella – wenn Nutella mit satten Pads und perkussiven Grooves angereichert wäre. Storm versteht es, Club-Tracks auf links zu drehen, und diesmal zerlegt sie ihren alternativen Mix von „UR ALL MINE (STORMS S3XY MIX)“. Freu dich auf Synth-Zauberei, Percussion, die groovt wie ein Känguru auf einem Rave, und Workflow-Tipps, die deinen DAW ins Schwitzen bringen. Das ist kein gewöhnliches Gear-Demo – es ist eine wilde Reise durch Storms kreatives Outback.

8. Jänner 2026
TAS
MusicRadar Tech & Storm Mollison: Club-Grooves, Chill-Vibes und ein Synth-Abenteuer
Vom Club-Banger zur Studio-Alchemie
Storm Mollison startet direkt und öffnet den kreativen Werkzeugkasten zu ihrem neuesten Track „UR ALL MINE (STORMS S3XY MIX)“. Sie drückt nicht einfach nur Play und lehnt sich zurück – nein, sie seziert den Weg vom Original zu dieser alternativen Version. Das Original läuft kurz an und legt das Fundament für das, was gleich ein Remix-Abenteuer wird.
Doch hier kommt der Clou: Die Club-Version wollte nicht so recht zünden wie ein Grill an einem regnerischen Sonntag. Stattdessen machte der alternative Mix das Rennen, als Storm das Acapella in die DAW warf und schaute, was hängen bleibt. Typisch: Manchmal steuert die Musik den Wagen und nicht umgekehrt. Mit den Vocals als Basis und darauf geschichteten Akkorden baut sie den Track von Grund auf – oft entstehen die besten Ideen, wenn man gar nicht gezielt danach sucht.

"Ich versuche, das in der Reihenfolge zu erklären, in der es entstanden ist, wenn das Sinn macht."
("I'm going to sort of try and break it down in the order in which it came together, if that makes sense.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Synths, Pads und das Transit-Zaubermittel

"Transit ist einfach fantastisch, um diese Übergangsteile im Song aufzubauen."
("Transit, which is just like fantastic for just building out those transitional parts of your song.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Sobald die Vocals sitzen, stürzt sich Storm kopfüber ins Sounddesign und zähmt Synths und Pads wie eine echte Könnerin. Sie gibt offen zu, ein Zonology-Fan zu sein, stapelt satte Phase-Pads und verträumte Serum-Layer, bis alles schimmert wie eine Fata Morgana in der Wüste. Die Pads sind nicht bloß Hintergrund – sie halten den Track zusammen, mit Sidechain, Filtern und einer ordentlichen Portion Sättigung.
Das eigentliche Geheimnis? Das ist das Transit-Plugin, das Storm aktuell als ihr Lieblingswerkzeug für Übergänge feiert, die einschlagen wie ein Sommergewitter. Egal ob arpeggierte Nylon-Synths oder große, hallgetränkte Drops – sie scheut sich nicht, Sounds zu schichten, um Bewegung und Wachstum zu erzeugen. Wie das alles zusammen klingt? Das muss man im Video erleben – Worte können das Klangfeuerwerk kaum beschreiben.
Percussion: Das groovige Rückgrat
Storms Umgang mit Percussion ist alles andere als zurückhaltend – sie stapelt Afro-Drums, Hats, Shaker und Snares, bis der Groove glatter läuft als ein frisch gewachstes Surfbrett. Die Drums sind nicht bloß Taktgeber, sondern das Rückgrat, das dem Track seinen Charakter verleiht. Auch beim Bass setzt sie auf Percussion, nimmt einen Log Drum, der knackig und prägnant durchkommt.
Das Erstaunliche: Trotz der vielen Drum-Layer wird der Mix kein akustisches Chaos. Jeder Sound hat seinen Platz und fettet den Rhythmus, ohne die Tanzfläche zu überladen. Storm gibt zu, bei Percussion gern mal zu übertreiben – aber wenn’s passt, warum nicht? Es geht darum, einen Groove zu schaffen, der sowohl komplex als auch einladend ist – perfekt für Clubnächte oder die nächste Gartenparty.

"Ich neige dazu, es bei den Drums zu übertreiben, aber warum auch nicht?"
("I do tend to overdo it when it comes to drums, but I think like that's, you know, why not?")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Vocals: Von der Hauptrolle zur Atmosphäre

"Ich habe sie viel mehr zerschnitten und einfach mehr Raum geschaffen, weniger wie ein Song-Song und mehr als Element genutzt."
("I ended up chopping them up a lot more and just creating a little bit more space and thinking less of like, you know, a song song and instead sort of using it as an element.")© Screenshot/Zitat: Musicradartech (YouTube)
Die Vocals stehen in diesem Mix nicht einfach im Mittelpunkt – sie werden zerschnitten, gefiltert und wie eine geheime Zutat ins Klangbild verwoben. Storm nimmt die Original-Vocals und verwandelt sie, legt den Fokus auf Adlibs und atmosphärische Schnipsel statt auf den kompletten Gesang. Das Ergebnis: Ein Vocal-Element, das mehr Stimmung als Story liefert.
Sie setzt auf Wiederholung und Raum, lässt das „na na na na“-Adlib zum Star werden. Mit etwas Autotune und Reverb schweben die Vocals über den Synths und verleihen dem Ganzen eine verträumte Ebene – weniger Mitsingen, mehr Wegdriften. Ein cleverer Dreh, der aus dem Gesang eine dichte, ambientartige Textur macht.
Chill-Vibes und vielseitige Grooves
Zum Abschluss zeigt Storm, wie vielseitig ihre Musik ist, indem sie diese alternative Version als chilligen Cousin des Club-Mixes präsentiert. Das ist nicht einfach ein Remix – es ist eine komplette Neuinterpretation, perfekt für entspannte Momente nach einer langen Nacht. Sie meint, es gibt für jede Stimmung und Tageszeit eine passende Version, egal ob man sich für den Rave aufwärmt oder runterkommen will.
Besonders spannend: Dieser Track entstand aus Akkorden und Vocals, bevor überhaupt Drums ins Spiel kamen – ein seltener Schritt in Storms Workflow. Das ganze Stück baut sich um ein Adlib herum auf und beweist, dass die besten Ideen oft aus unerwarteten Ecken kommen. Wer das volle Feeling erleben will, sollte sich das Video gönnen – manche Dinge wirken einfach besser über die Boxen.
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