NOGASAYAN macht Berliner Verkehr zum Synth-Gold: Digitakt 2 als wilder Oszillator

8. Jänner 2026

TAS

NOGASAYAN macht Berliner Verkehr zum Synth-Gold: Digitakt 2 als wilder Oszillator

Hast du dich schon mal gefragt, wie Berliner Verkehr als Synth-Lead klingt? NOGASAYAN, der Hardware-Zauberer mit einem Faible für Hybrid-Setups, nimmt den Elektron Digitakt 2 und stellt ihn komplett auf den Kopf – und verwandelt Field Recordings in pulsierende Oszillatoren. Das hier ist kein gewöhnliches Sampler-Tutorial, Kumpel. Hier wird urbane Atmosphäre eingefangen und zu wilden, unberechenbaren Synth-Sounds verbogen – perfekt für Live-Techno oder ein spontanes Open-Air-Rave. Wer auf Chaos, Zufall und maximalen Sounddesign-Spaß steht, sollte sich dieses Video nicht entgehen lassen. Also schnapp dir ein Kaltgetränk und tauch ein!

Vom Feld zur Freakshow: Recordings werden zu Oszillatoren

NOGASAYAN startet direkt damit, warum jeder Synth-Nerd immer ein Aufnahmegerät auf seinen Streifzügen durch die Stadt dabeihaben sollte. Ob iPhone oder Taschenrecorder – die Idee ist simpel: Fang die Klänge deiner Umgebung ein – Verkehr, Vögel oder auch mal einen Straßenmusiker – und schick sie in deinen Digitakt. Er nimmt ein Stück Berliner Großstadtdschungel, vollgepackt mit Atmosphäre, die jedes Outback-Rave alt aussehen lässt.

Ist das Recording erstmal im Kasten, geht’s per Kabel in den Digitakt. Kein High-End-Setup nötig – ein Aux-Kabel und ein bisschen Know-how reichen. Der Ablauf ist kinderleicht: Spur wählen, Monitoring einstellen, aufnehmen. Plötzlich wird der zehnminütige Stau zum Rohstoff für einen Synth-Patch, der so unberechenbar ist wie das Wetter in Melbourne.

Ich nehme entweder mein iPhone oder meinen Handy-Recorder, um Field Recordings zu machen, wenn ich unterwegs bin – egal ob in der Stadt…

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Sampling der Straße: Synth-Sounds aus Chaos formen

Wenn du es richtig kurz machst, wird es zu einem Oszillator. Du kannst deinen Digitakt also wie einen Synthesizer nutzen.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Mit dem Field Recording auf dem Digitakt springt NOGASAYAN ins Amp-Menü und schneidet das Sample auf ein winziges Stückchen zurecht. Durch das Loopen eines Mikro-Ausschnitts verwandelt er rohes Rauschen in einen spielbaren Oszillator – das ist wie aus einer Bratwurst ein Gourmet-Menü zu zaubern. Der Trick: Die Loop-Länge so kurz wie möglich halten, dann mit der Hüllkurve für knackige oder weiche Attacks sorgen.

Er zeigt, wie sich Start- und Endpunkte des Loops einstellen lassen, wodurch der Klang von dreckig bis glasklar reicht. Die Magie passiert, wenn man den Play-Modus auf Forward Loop stellt – plötzlich singt das Field Recording wie ein Synth. Typisch NOGASAYAN: einfache Schritte, fetter Sound und ein Workflow, der so hands-on ist wie ein Grillabend im Park.

Zufall entfesselt: LFOs und Sounddesign-Chaos

Jetzt wird’s richtig spannend – ein bisschen Chaos muss sein! NOGASAYAN taucht in die LFO-Sektion des Digitakt ein und weist ihn dem Sample-Startpunkt zu. Mit Random-Wellenform, Slew und Tiefe wandert der Loop-Point durchs Sample wie ein Wombat auf Zuckerrausch. Diese Zufälligkeit haucht dem Sound Leben ein, jeder Trigger klingt ein bisschen anders.

Er betont, dass der Slew-Parameter des Digitakt 2 das Ganze besonders smooth macht, aber auch der alte Digitakt kann mit cleverem Envelope-Design ähnliche Tricks. Egal ob Verkehr, Vögel oder der Hund vom Nachbarn – diese Technik macht aus jedem Recording eine lebendige Synth-Stimme. Das ist Sounddesign, das deine Tracks von der Masse abhebt und live richtig Laune macht.

Jetzt hast du so etwas wie Zufall in deinem Oszillator-Sound, würde ich sagen.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

Groove-Tuning: Dynamik für die Live-Bühne

Das ist extrem nützlich für Sounddesign und Zufall.

© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)

NOGASAYAN bleibt nicht bei wilden Oszillatoren stehen – er sorgt dafür, dass der Groove lebt. Mit Hi-Hats, Shakern und Claps zeigt er, wie kleine Anpassungen bei Velocity, Attack und Filter einen statischen Loop zur Dancefloor-Waffe machen. Der Trick: Parameter pro Step variieren, damit die Hats swingen und die Claps knallen wie ein Würstchen auf dem Grill.

Dazu gibt’s noch Sidechain-Kompression, die das gesampelte Synth-Signal mit der Kickdrum pumpen lässt. Das ist ein echtes Live-Performer-Toolkit: alles ist hands-on, nichts ist festgefahren und der Groove bleibt immer in Bewegung. Egal ob im Outback oder im verschwitzten Club – diese Tricks halten dein Set frischer als ein kaltes Bier im Sommer.

Berliner Geräusche, Aussie-Vibes: Die Kunst der Klangverwandlung

Zum Abschluss gibt’s eine Kostprobe, wie urbane Field Recordings zu lebendigen, musikalischen Texturen mutieren. Wenn NOGASAYAN filtert, schraubt und das Sample verbiegt, ist das wie ein Känguru beim Breakdance – unerwartet, energiegeladen und einfach unterhaltsam. Die wahre Magie liegt in der Performance: Das muss man sehen (und hören)! Wer sein nächstes Set aufpeppen will, sollte sich das Video gönnen – da steckt mehr Wildheit drin, als Worte beschreiben können.


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