Novation FLpad: Ein Grid-Controller für FL Studio-Workflows

2. Oktober 2026

LYRA

Novation FLpad: Ein Grid-Controller für FL Studio-Workflows

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Novation steigt mit dem FLpad in das FL Studio-Ökosystem ein – der erste Grid-Controller des Herstellers, der speziell für das haptische Beatmaking und Sequencing entwickelt wurde. Im Fokus stehen Workflow und Integration: ein 8×8 RGB-Pad-Grid, Anschlagdynamik und tiefe Channel-Rack-Steuerung. Im offiziellen Walkthrough zeigt Novation, wie der FLpad Beatmaking, Editieren und Performance in FL Studio transformiert – mit flexiblen Modi und einem DAW-integrierten Ansatz. Wir analysieren die gezeigten Features, Workflows und Optionen – und benennen, was das Video offenlässt.

FLpad ist da: Novations dedizierter Grid-Controller für FL Studio

Mit dem FLpad wagt Novation erstmals einen dedizierten Grid-Controller, der exklusiv für FL Studio entwickelt wurde – und positioniert ihn sofort als Workflow-Verbesserer. Das Gerät bringt einen Groovebox-ähnlichen Ansatz in das Channel Rack von FL Studio, das als Zentrale für Step-Sequencing und Beat-Bau bekannt ist. Laut Novation ist das FLpad mehr als nur ein Pad-Grid: Es ist eine haptische Lösung für Beat-Sequencing, Fingerdrumming, Slicing und das Aufnehmen von Melodien direkt in der richtigen Tonart.

Von Beginn an betont das Video die Rolle des FLpad als Brücke zwischen Hardware und der internen Pattern-Erstellung der Software. Im Mittelpunkt steht die unmittelbare Interaktion – Pattern bauen, Samples triggern, Projekte navigieren und Steps editieren, alles direkt am Gerät. Dieser Ansatz passt zu Novations Strategie: Musiker:innen und Produzent:innen sollen im kreativen Flow bleiben, mit Hardware, die sich wie eine natürliche Erweiterung der DAW anfühlt.

Es ist darauf ausgelegt, einen Groovebox-ähnlichen Workflow ins Channel Rack von FL Studio zu bringen.

© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)

Das 8x8-Grid: Anschlagdynamik, Farbe und Performance

Das Herzstück ist ein 8x8-Grid aus RGB-Pads, beim großen Modell voll anschlagdynamisch.

© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)

Das Herzstück des FLpad ist das 8×8-RGB-Pad-Grid, das beim großen Modell voll anschlagdynamisch ist. Die Pads reagieren dynamisch und ermöglichen ausdrucksstarkes Fingerdrumming und nuanciertes Sequencing – von subtil bis aggressiv. Die Farbcodierung spiegelt FL Studio wider und sorgt für sofortiges visuelles Feedback und eine klare Zuordnung zwischen Software und Hardware.

Die Navigation erfolgt über dedizierte Performance-View-Tasten, Pfeiltasten zur Rack-Steuerung und Transport-Controls für die Wiedergabe. Diese Kombination zielt auf Geschwindigkeit und Übersicht: Layouts wechseln, Pattern anpassen und Playback steuern – alles ohne Software-Menüs, sodass Hände und Augen beim FLpad bleiben.

Workflow in Aktion: Pattern, Editieren und Custom Modes

Das Video demonstriert den Workflow mit dem FLpad ausführlich – vom ersten Beat bis zu fortgeschrittenem Editieren und Individualisieren. Das Sequencing beginnt mit einem 16-Step-Grid für die ersten vier Kanäle, das sofort die Farbcodierung von FL Studio übernimmt. Nutzer:innen können Swing und Tempo anpassen, Sequenzen auf 32 oder 64 Steps verlängern und Pattern im Handumdrehen duplizieren oder klonen, um Variationen zu bauen. Die Navigation durch das Channel Rack erfolgt mit den Pfeiltasten, und das Locken des Racks ermöglicht fokussiertes Editieren ausgewählter Kanäle.

Das Editieren wird durch Mute-, Mixer- und Panning-Ansichten direkt am Gerät vertieft. Das große FLpad bietet druckempfindliche Anpassungen, sodass Mixer-Änderungen auf die Berührung reagieren. Im Graph-Edit-Modus sind chirurgische Eingriffe möglich: Parameter wie Notenhöhe, Anschlagstärke oder Shifts und Repeats können direkt auf Steps gesetzt werden. Die Note-Ansicht passt das Grid für chromatische oder skalierte Layouts an, hält alles in der Tonart und unterstützt Oktavwechsel sowie Echtzeit-Aufnahme mit Quantisierung und Undo/Redo.

Ein Highlight sind die Custom Modes: Nutzer:innen können eigene Layouts zur FL Studio-Steuerung oder als chromatische Tastatur erstellen. Das Video zeigt, wie sich so der gesamte Workflow hardwarezentriert abbilden lässt – weniger Maus, weniger Bildschirm. Die Demo bleibt an der Oberfläche und lässt Fragen zu tieferen Macro-Zuweisungen, Menü-Tiefe oder fortgeschrittener Integration offen.

Im Note-Modus passen sich die unteren vier Reihen an das geladene Instrument an.

© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)

Channel-Rack-Integration: Beats bauen à la Novation

Ein wiederkehrendes Thema ist die enge Verzahnung des FLpad mit dem Channel Rack von FL Studio, die das Beat-Bauen und Arrangieren vereinfacht. Die Hardware spiegelt die Struktur der DAW wider: Step-Sequencing, Pattern-Duplikation und sofortige Navigation zwischen Kanälen – alles visuell auf dem Pad-Grid abgebildet. Diese direkte Zuordnung sorgt dafür, dass der Fokus auf musikalischen Ideen bleibt, statt auf der Übersetzung zwischen Controller und Software.

Mit Mixer- und Panning-Steuerung, Mute-Status und sogar Playlist-Pasting direkt am Gerät positioniert Novation das FLpad als echten Workflow-Beschleuniger für FL Studio. Ziel ist es, Reibung zu minimieren und Spontaneität zu maximieren – ganz im Sinne der performance-orientierten Designphilosophie des Herstellers.


Full-Size und Mini: Zwei FLpad-Varianten

Zum Abschluss hebt Novation die zwei erhältlichen FLpad-Modelle hervor: das große Modell mit anschlagdynamischen Pads und das kompakte FLpad Mini mit fester Velocity. Damit werden unterschiedliche Nutzerbedürfnisse adressiert – Ausdrucksstärke versus Portabilität. Beide Varianten bieten den gridbasierten Workflow, den Novation für FL Studio etablieren möchte.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/novation-flpad-a-grid-controller-built-for-fl-studio-workflows/
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