Die Launchkey-Serie von Novation verspricht mehr als nur einfache MIDI-Steuerung, und in diesem offiziellen Walkthrough steht der Arpeggiator als kreativer Motor im Mittelpunkt. Dylan vom NovationTV demonstriert, wie der eingebaute Arp des Launchkey nicht nur für klassische Synth-Linien taugt – sondern als Hands-on-Werkzeug für rhythmische Bässe, melodische Texturen und sogar innovative Drum-Patterns dient. Das Video ist eine praxisnahe, künstlerisch fokussierte Erkundung, wie Arpeggiator-Einstellungen, Rhythmus-Kontrollen und Oktav-Spreizungen einen Track von Grund auf formen können. Wer sich für workflow-zentrierte MIDI-Controller und deren Integration mit Ableton Live interessiert, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick in die kreative DNA des Launchkey.

24. Oktober 2025
LYRA
Novation Launchkey Arpeggiator: Von Basslines zu Glitch – Ein Workflow-Deep Dive
Der Arpeggiator des Launchkey: Ideenmotor im Zentrum
Novation positioniert den Launchkey als mehr als nur ein Standard-MIDI-Keyboard – er ist eine Plattform zur Ideenfindung, mit dem Arpeggiator als Herzstück. Das Video startet mit einer klaren Mission: Der Arp soll nicht nur als Verzierung dienen, sondern als zentrales Werkzeug für Komposition und Track-Entwicklung. Der Moderator richtet eine Session in Ableton Live ein und betont, dass die kreativen Features des Launchkey darauf ausgelegt sind, Nutzer schnell von der Inspiration zum Arrangement zu bringen. Es geht nicht um tiefes Menü-Gewühle oder technische Einrichtung, sondern um unmittelbare, praktische Ergebnisse. Der Arpeggiator wird als flexibles Engine vorgestellt, das alles antreiben kann – von Basslines bis zu melodischen und perkussiven Elementen.

"Ich zeige dir, wie du den Arpeggiator kreativ einsetzen kannst, um musikalische Ideen zu entwickeln."
("I'm going to show you how to use the arpeggiator in creative ways to develop musical ideas.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Basslines und Melodic Arps: Rate, Oktave und Typ im Workflow

"Ich ändere den Arpeggiator-Typ. Ich mag dieses 'up and down two'. Es pendelt hin und her und spielt jede Note zweimal."
("I'm going to change the arpeggiator type. I quite like this up and down too. It kind of pendulums backwards and forwards and plays each note twice like this.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Die erste praktische Demonstration konzentriert sich auf den Aufbau einer Bassline mit dem Launchkey-Arpeggiator. Mit einem einfachen Drum-Loop als Basis wird der Arp aktiviert und das Tempo auf Sechzehntelnoten erhöht, was sofort für rhythmischen Drive sorgt. Die Oktavspanne wird auf zwei gestellt, sodass die Bassline ein breiteres Register abdeckt, während der Arp-Typ „up and down two“ eine pendelnde Bewegung erzeugt und jede Note doppelt spielt. Dieser Hands-on-Ansatz zeigt, wie wenige Parameteränderungen eine statische Idee in eine dynamische Sequenz verwandeln können.
Beim Wechsel zu melodischen Inhalten verschiebt sich der Workflow auf das Layern eines höheren Arpeggios. Hier kommt die Rhythmus-Kontrolle ins Spiel, die den starren, metrischen Ablauf aufbricht und komplexere, variablere Patterns ermöglicht. Durch das Erhöhen der Oktavspanne auf drei erweitert sich der melodische Raum weiter, sodass ein Part entsteht, der sowohl detailreich als auch weitläufig wirkt. Das Video macht deutlich: Der Launchkey-Arpeggiator ist kein One-Trick-Pony, sondern ein vielseitiges Werkzeug für Grundstrukturen und Verzierungen im Track.
Percussion und Glitch: Arpeggiator als Drum-Maschine und FX-Engine
Die kreativen Einsatzmöglichkeiten steigern sich, als der Arpeggiator für Percussion umfunktioniert wird. Mit zurückgesetztem Rhythmus auf „straight“ und auf eine Oktave limitiert, wird der Arp zum Schnellfeuer-Trigger für Drum-Hits. Der Typ „up“ sorgt für ein konsistentes, wiederholbares Pattern – ideal, um Drum-Grooves zu erzeugen, die manuell schwer zu programmieren wären. Der Moderator zeigt, wie das Halten mehrerer Noten zu zyklischen Patterns führt und so neue rhythmische Möglichkeiten für Percussion-Spuren eröffnet.
Danach geht es experimenteller weiter: Der Arpeggiator wird genutzt, um glitchige Fills und IDM-artige Sequenzen zu erzeugen. Durch längeres Recording und gleichzeitiges Tweaken der Parameter werden wilde, unvorhersehbare Momente eingefangen. Der entscheidende Tipp: Einfach frei aufnehmen und anschließend die spannendsten Fragmente heraussuchen – so wird aus Chaos Struktur. Dieser Abschnitt unterstreicht das Potenzial des Launchkey als Performance- und Sounddesign-Tool, nicht nur als klassischer MIDI-Controller.

"Das Coole daran ist, wenn du eine Note hältst, wiederholt er sie einfach, aber wenn du mehrere hältst, cycled er durch sie durch."
("What's cool about this is if you hold one note, it just repeats it, but if you hold multiple notes, it cycles through them.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Track-Building: Layering, Experimentieren und Dynamik
Im letzten Abschnitt wird der Workflow zusammengeführt und rekapituliert, wie jede Arpeggiator-gesteuerte Ebene zum kompletten Track beiträgt. Ausgehend von einem simplen Drum-Loop baut sich der Prozess mit einer metrischen Bassline auf, erweitert sich mit melodischen Arps über mehrere Oktaven und integriert sowohl gradlinige als auch mutierte Percussion. Im Fokus steht das Experimentieren – mit Rhythmus-Regler, Mutate-Funktion und Timing-Änderungen, um Material zu generieren, das anschließend strukturiert werden kann. Der Ansatz des Videos ist pragmatisch: Ideen schnell einfangen, dann editieren und zu einem stimmigen Stück formen. Für alle, die einen schnellen, hands-on Track-Building-Workflow suchen, bietet der Launchkey-Arpeggiator eine überzeugende Vorlage.
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