In einer Welt, in der der Platz im Studio knapp ist, liefert Novation mit der Launchkey-Reihe kompakte MIDI-Controller, die weit mehr leisten, als ihre Größe vermuten lässt. Auf dem offiziellen NovationTV-Kanal taucht das Team tief in Performance-Modi und clevere Software-Integrationen ein, die aus einer Zwei-Oktaven-Tastatur ein überraschend vielseitiges Musikinstrument machen. Dieses Video ist keine reine Feature-Parade, sondern eine workflow-orientierte Erkundung, wie Skalenmodi, Akkordspeicher und benutzerdefinierte Pad-Layouts ein Mini-Keyboard wie ein viel größeres Instrument wirken lassen. Für digitale und hybride Musiker bietet die Architektur des Launchkey überzeugende Gründe, das Potenzial kleiner Controller neu zu bewerten.

25. Mai 2024
LYRA
Novation Launchkey: Kleine MIDI-Keyboards ganz groß mit Novation
Kleiner Schreibtisch, große Ambitionen: Die Launchkey-Philosophie
Die Launchkey-Reihe von Novation ist gezielt für Musiker entwickelt, die in beengten Verhältnissen arbeiten – gemeint sind Schlafzimmerstudios und provisorische Home-Setups. Das Video beginnt mit der Feststellung: Die meisten Produzenten verfügen nicht über luxuriöse Arbeitsplätze, wünschen sich aber dennoch den Ausdrucksbereich einer vollwertigen Tastatur. Die Launchkey 25 und Launchkey Mini werden als praktische Lösungen vorgestellt, die essentielle MIDI-Steuerung im kompakten Format bieten und auf nahezu jeden Schreibtisch passen.
Trotz ihrer Größe sind diese Controller darauf ausgelegt, mehr als nur einfache Noteneingaben zu liefern. Der Moderator hebt die Herausforderung begrenzter Oktaven und das umständliche Umschalten während des Spielens hervor. Novations Ansatz ist es, eine Reihe von Features zu integrieren, mit denen Nutzer diese physischen Einschränkungen umgehen und ein natürliches, musikalisch ausdrucksstarkes Spielgefühl erreichen – selbst auf einer Tastatur mit nur zwei Oktaven.

"Du brauchst kein großes Keyboard, um wie ein großes Keyboard zu klingen."
("You do not need a big keyboard to sound like you have a big keyboard.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Skalen-, User- und Fixed-Chord-Modi: Die Klangpalette erweitern

"Wenn ich diese Akkorde spiele, siehst du tatsächlich in der DAW, dass die Noten einzeln auftauchen, als würden sie separat gespielt."
("When I play these chords you'll actually see on the DAW that the notes are coming up separately as if they are being played separately.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Das Herzstück der Oktavenerweiterung beim Launchkey liegt in den Akkord- und Skalenmodi. Im Scale Chord Mode können Nutzer eine Vielzahl vorgefertigter Akkorde – Dreiklänge, Septimen, Nonen und Sechs/Neun-Akkorde – direkt über die Pads auslösen, alles passend zur aktuellen Skala und Grundtonart. Das ist mehr als eine Abkürzung: Es ist ein bewusstes Design für schnelle harmonische Erkundungen, mit der Möglichkeit, die Pad-Oktaven unabhängig von den Tasten zu verschieben und so flexible Splits für linke und rechte Hand zu schaffen. Die DAW-Integration ist durchdacht, da jeder Akkord als einzelne MIDI-Noten registriert wird und so eine einfache Nachbearbeitung ermöglicht.
Wer lieber seine eigenen Harmonien definiert, kann im User Chord Mode bis zu sechzehn eigene Akkorde mit jeweils bis zu sechs Tönen programmieren. Diese Akkorde bleiben auch nach dem Ausschalten erhalten und sind somit sowohl für Zuhause als auch für mobile Setups zuverlässig. Das Video geht außerdem darauf ein, dass Pads und Tasten auf verschiedene MIDI-Ziele geroutet werden können – ideal für kreative Splits zwischen externen Synths oder DAW-Instrumenten. Ein durchdachtes Feature für hybride und Live-Setups.
Arpeggiator-Alchemie: Über die Grenzen der Tastatur hinaus
Der Fixed Chord Mode wird zunächst als Ein-Akkord-Tool vorgestellt, entfaltet aber seine wahre Stärke in Kombination mit dem Arpeggiator des Launchkey. Indem ein Akkord über mehrere Oktaven programmiert und der Arpeggiator aktiviert wird, lassen sich Muster erzeugen, die weit über den physischen Bereich der Tastatur hinausgehen. Besonders effektiv ist dieser Ansatz für sich entwickelnde Texturen und komplexe rhythmische Sequenzen mit minimalem Fingeraufwand.
Das Video zeigt, wie die Kombination aus Fixed Chord Mode, Skalenmodus und Arpeggiator komplexe, skalenkonforme Arpeggien und Akkordfolgen ermöglicht. Alle erzeugten Noten werden als einzelne MIDI-Events übertragen und sind somit vollständig in der DAW editierbar. Auch wenn diese Methode nicht die gleiche Unabhängigkeit für linke und rechte Hand wie die Pad-Chord-Modi bietet, eignet sie sich hervorragend für weitreichende, dynamische Parts mit minimaler Hardware.

"Das bedeutet im Grunde, dass du Arpeggios machen kannst, die über die verfügbaren Tasten hinausgehen – und das mit nur einem Tastendruck."
("It basically means you can make arpeggios that span beyond the keys available to you right in front of you with just the press of one key.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Custom Modes und Novation Components: Das Werkzeugset vertiefen

"Wenn du irgendetwas wie ein Launchkey oder ein anderes Novation-Produkt besitzt und Components noch nicht nutzt, kann ich es dir wirklich sehr empfehlen, weil es deinem Produkt so viel mehr gibt."
("If you own anything like a Launchkey or any other Novation product and you're not using Components I highly, highly recommend you try using it because it adds so much to your product.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Die Integration des Launchkey mit der Novation Components Software eröffnet eine neue Ebene der Anpassung. Nutzer können bis zu vier Custom Modes erstellen, die jeweils mit spezifischen MIDI-Noten, Farben und Funktionen belegbar sind. Im Video wird demonstriert, wie ein chromatisches Pad-Layout gebaut wird – im Prinzip eine zusätzliche Oktave für den Controller, ähnlich wie bei den Pad-Keyboards der Novation Circuit-Geräte. Diese Konfiguration wird lokal gespeichert und kann zwischen verschiedenen Geräten übertragen werden – eine portable Lösung für Nutzer mit mehreren Launchkeys.
Custom Modes sind nicht nur für zusätzliche Noten gedacht, sondern bieten auch Zugang zu fortgeschrittenem MIDI-Routing, Tastenkombinationen und personalisierten Workflows. Der Moderator betont, wie diese Flexibilität die Lücke zwischen kompakter Hardware und großen musikalischen Ideen schließt – besonders für Nutzer, die gerne in Software-Konfigurationen eintauchen. Das Ergebnis ist ein Controller, der sich dem Nutzer anpasst – nicht umgekehrt.
Von Mini zu Mächtig: Das Launchkey-Workflow-Fazit
Das Video schließt mit einer klaren Botschaft: Kleine Keyboards müssen keine kleinen Ambitionen bedeuten. Mit Features wie Akkordmodi, Arpeggiator-Tricks und individuellen Pad-Layouts lässt sich aus einem kompakten Gerät erstaunliche Tiefe und Reichweite herausholen. Die Launchkey 25 und Mini werden als ideale Wahl für alle hervorgehoben, die wenig Platz haben oder Wert auf Mobilität legen.
Novations Ansatz, wie hier demonstriert, ist es, Nutzer zu befähigen, mehr aus ihrem Equipment herauszuholen – sei es durch DAW-Integration, MIDI-Routing oder kreative Performance-Tools. Auch wenn das Video den Fokus auf die Launchkey-eigenen Features legt, wird deutlich: Die Architektur ist auf Flexibilität und Wachstum ausgelegt und lädt zur weiteren Erkundung über Hard- und Software ein.
Zum YouTube Video:
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