Cherry Audios Crumar DS2 Softsynth schlägt ein – eine Mischung aus obskurem Retro-Charme und moderner Power. Nu-Trix The Synth Guy, immer bereit für einen Deep-Dive ins Schräge und Wunderbare, führt uns durch eine Tour, die genauso viel über Klangpotenzial wie über Interface-Eigenheiten verrät. Wer Synths mit einer Prise Geschichte und jeder Menge Tweaking liebt, ist hier goldrichtig. Dual-Engines, Modulationswahnsinn und ein Jam, der die Kopfhörer zum Schwitzen bringt, sind garantiert. Keine Handhaltung – Nu-Trix bleibt flott, nerdig und kommt direkt zur Sache.

1. April 2026
SPARKY
Nu-Trix The Synth Guy entfesselt den Cherry Audio Crumar DS2: Retro-Rave-Waffe oder einfach nur schräg?
Obskurer Italiener, modernes Chaos
Cherry Audios Crumar DS2 ist kein gewöhnlicher Softsynth. Nu-Trix The Synth Guy startet mit einer Liebeserklärung an Cherry Audios Talent, Synths wiederzubeleben, von denen man noch nie gehört hat – oder die man sich nie leisten konnte. Der DS2 ist die digitale Wiedergeburt eines italienischen Vintage-Exoten, und von Anfang an ist klar: Das hier ist mehr als nur ein weiterer Retro-Aufguss.
Was sofort auffällt, ist die Mischung aus Oldschool-Charme und modernen Möglichkeiten. Das Interface spiegelt das Original-Hardware-Design wider, wurde aber mit einer ordentlichen Portion Features aufgemotzt, die dem alten Kasten völlig fremd waren. Wer etwas sucht, das vertraut und gleichzeitig herrlich schräg ist, könnte hier seine neue klangliche Geheimwaffe finden.

"One thing that I love about Cherry Audio is it makes us discover synthesizers that either we didn't know of or we can't just get your hands on because it costs too much."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Synth vs Poly: Doppelt hält besser

"So it's basically two synthesizers into the same box."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix taucht in das Dual-Engine-Setup des DS2 ein – ein klassischer Synth, ein polyphoner Klanggenerator. Beide lassen sich solo, gelayert oder gesplittet spielen und bieten so einen echten Abenteuerspielplatz für Sounddesigner. Die Synth-Sektion bringt die üblichen Verdächtigen: zwei Oszillatoren, drei LFOs, Filter und Hüllkurven. Die Poly-Sektion ist einfacher gestrickt, kann aber gestapelt oder gesplittet werden und sorgt so für kreative Layerings.
Clever ist, wie die beiden Engines zusammenspielen. Man kann sie mischen, splitten oder stapeln, und das Routing ist angenehm simpel. Das ist kein Gimmick, sondern eine echte Erweiterung dessen, was das Original konnte. Wer von gläsernen Pads zu fetten Basslines wechseln will, ohne ins Schwitzen zu geraten, wird mit dem DS2 glücklich.
Modulationsmatrix & Arp: Chaos vom Feinsten
Jetzt wird’s wild. Die Modulationsmöglichkeiten des DS2 sind tief, aber nicht überfordernd – drei LFOs, die auch als Hüllkurven funktionieren, plus eine Modulationsmatrix, mit der man schnell alles auf links drehen kann. Nu-Trix zeigt Pulse-Width-Tricks, Oszillator-Sync und wie man mit gestapelten Hüllkurven lebendige Texturen baut. Von klassisch bis komplett abgedreht ist alles drin – rhythmische Modulationen inklusive.
Auch der Arpeggiator ist kein Nachgedanke. Flexibel, gezielt auf Synth, Poly oder beide, mit Modi für Zufall, Leap und mehr. Im Multi-Voice- und Unison-Modus geht’s dann richtig rund: Stimmen pannen, detunen und sorgen für ordentlich Chaos. Wer statische Presets sucht, ist hier falsch – der DS2 lebt von Bewegung und Unfug.

"Very flexible the way this works, very fun for that."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Interface: Vintage-Optik, moderne Moves
Das DS2-Interface ist eine respektvolle Hommage an die Original-Hardware, aber mit modernen Extras. Nu-Trix hebt die zusätzlichen Controls hervor – etwa den Arpeggiator und die erweiterte Modulation – und macht klar: Das hier ist mehr als ein Museumsstück. Die Oberfläche ist logisch, farblich sortiert und das Routing klar – Menü-Hölle bleibt aus.
Cherry Audio hat nicht einfach ein Vintage-Gesicht auf einen generischen Motor geklebt. Der DS2 fühlt sich wie ein echtes Update an, mit Workflow-Verbesserungen, die ihn spielbar und spaßig machen. Wer genau sehen will, wie das Interface flutscht, sollte ins Video reinschauen – manche Split/Layer-Tricks lassen sich besser sehen als beschreiben.
Sound & Jam: Die Wahrheit steckt im Preset
Nu-Trix beendet das Ganze mit einem schnellen Preset-Jam und zeigt die Bandbreite des DS2 – von fettem Bass bis zu schimmernden Pads. Der Sound ist druckvoll, manchmal aggressiv und immer ein bisschen unberechenbar – genau unser Ding. Die Bedienung läuft rund, der Synth reagiert direkt auf Tweaks und ist damit ein solides Werkzeug für Studio und Live-Chaos. Für die volle Klangdröhnung: Video an, Lautsprecher aufdrehen und schwitzen lassen.
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