Nu-Trix The Synth Guy entfesselt den SH-Max: Roland-DNA mit Kirsche obendrauf

11. Feber 2026

SPARKY

Nu-Trix The Synth Guy entfesselt den SH-Max: Roland-DNA mit Kirsche obendrauf

Der SH-Max von Cherry Audio ist das Ergebnis, wenn man ein paar klassische Roland SH-Synths in einen Rave-Bunker sperrt und den Schlüssel wegwirft. Nu-Trix The Synth Guy stürzt sich direkt in dieses Frankenstein-Monster eines Softsynths, wo Vintage-Schaltkreise auf modernen Wahnsinn treffen. Freu dich auf eine geführte Tour ohne Schnickschnack, jede Menge Hands-on-Action und ein paar freche Seitenhiebe auf die Macken alter Hardware. Wer einen Synth sucht, der von rohem Analog-Dreck bis zu sequenziertem Chaos alles kann, sollte sich dieses Teil in die Sammlung holen. Nu-Trix’ Stil? Schnell, sympathisch und auf den Punkt – genau unser Ding.

Rolands Greatest Hits – jetzt im Komplettpaket

Der SH-Max ist nicht einfach nur ein weiteres Retro-Plugin; er ist ein echter Mashup aus Rolands SH-3, SH-3A, SH-5, SH-8, SH-2000 und dem 104 Step-Sequencer-Modul. Cherry Audio hat im Prinzip den Synth gebaut, den Roland sich nie getraut hat, und Nu-Trix The Synth Guy macht gleich klar, wie dieses Hybrid-Monster den frühen Analog-Charme ins digitale Zeitalter bringt. Das Interface ist modern, aber die Seele bleibt vintage – roh, ungeschliffen und bereit für den Einsatz.

Hier wird nichts sklavisch nachgebaut. Der SH-Max nimmt die besten Teile der Klassiker und schraubt noch Extras dran, die Hardware-Puristen Freudentränen in die Augen treiben. Das Layout ist auf Hands-on-Kontrolle ausgelegt, die Keyboard-Sektion kann mehr als nur hübsch aussehen. Wer auf den klassischen Roland-Vibe steht, aber ein Instrument will, das mit der Zeit geht, findet hier seinen neuen Spielplatz.

Now the SH-MAX is a combination of SH-3, SH-3A, SH-5, SH-8, SH-2000 plus the modular, the module 104 which is a module of the step…

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Step-Sequencer: Vier Spuren für Chaos

These are four channels if you want of step sequencer. You've got 16 steps for them and as you move between them while it takes the value…

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Der Step-Sequencer im SH-Max ist ein echtes Biest – vier Kanäle (A, B, C, D) mit jeweils 16 Steps, und jede Spur kann verschiedene Ziele ansteuern. Nu-Trix zeigt, wie man Pitch, Filter, Bandpass oder Volume auf jede Spur legt und sie nach Belieben aktiviert oder stummschaltet. Alles ist flexibel: Nutze sie als unabhängige 16-Step-Grooves, kette sie zu 32- oder 64-Step-Monstersequenzen oder lass sie in krummen Längen für polyrhythmisches Chaos laufen.

Du bist nicht auf langweilige 16-Step-Muster festgelegt. Jede Spur kann unterschiedlich lang sein, sodass du abgefahrene Sequenzen bauen kannst, die nie gleich klingen. Die Abspielmodi – einmal, Pingpong, Rhythmus – sorgen für Unvorhersehbarkeit. Wer Synth-Linien will, die wie ein Toaster-Kampf im Modular-Bunker klingen, ist hier goldrichtig.

Effekte: Oldschool trifft Studio-Tricks

Vergiss alles, was du über klassische Roland-Effekte weißt – der SH-Max haut vier Gruppen mit je fünf Effekten raus, verteilt auf VCF, Bandpass, VCA und global. Nu-Trix stellt klar: Das gab’s im Original nie, aber wen juckt’s? Jetzt kannst du deinem Filter ein Delay verpassen, den Bandpass im Reverb ertränken oder den VCA gnadenlos komprimieren. Jede Sektion bekommt ihren eigenen Sound, und du kannst Effekte sogar modulieren – für noch mehr Bewegung.

Das Routing ist flexibel, sodass du verschiedene Signale durch unterschiedliche Effektketten schicken kannst. Willst du dein Delay mit einem LFO modulieren? Kein Problem. Willst du es trocken und dreckig? Einfach Effekte aus und zurück zum Kernsound. Ein Studio im Kasten, aber mit genug Rauheit, damit auch Analog-Fans glücklich werden.

Of course they were not part of the original device. There were no effects at the time on these synthesizers.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

LFOs & Modulation: Formwandler im Einsatz

The adsr becomes an lfo or a step sequence this is cool now I just love the way this sounds.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Beim Thema Modulation macht der SH-Max keine halben Sachen. Zwei LFOs mit eigenen Wellenformen, Sync, One-Shot und Key-Trigger-Optionen liefern alles, was das Wobble-Herz begehrt. LFO1 setzt auf Rampen, LFO2 bringt Square, Sine und Triangle ins Spiel – und beide können parallel laufen für noch mehr Wahnsinn. Nu-Trix zeigt, wie du die LFOs quasi überall hinschicken kannst: VCOs, Filter, Amps – du hast die Wahl.

Sample & Hold, loopende Hüllkurven, Aftertouch-Steuerung und fast schon modulares Routing – dieser Synth kratzt gefährlich an der Modular-Grenze. Du kannst Hüllkurven im LFO-Tempo loopen, mit Aftertouch den Filter cutoff verbiegen und VCOs samt Ringmod stapeln für fette, dreckige Sounds. Wer einen Synth sucht, der von klassischem Bass bis zu experimentellem Noise alles kann, hat hier seine neue Straßenwaffe gefunden.

Nur Sound? Es gibt ein Demo dafür

Wer Presets lieber ohne Gelaber hören will, wird bei Nu-Trix ebenfalls fündig. Es gibt ein separates Demo-Video ohne Kommentar, das unter dem Hauptreview verlinkt ist – so kannst du das SH-Max-Klangspektrum ungefiltert genießen. Manche Dinge muss man eben selbst hören – vor allem, wenn dieser Synth loslegt.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/nu-trix-the-synth-guy-unleashes-the-sh-max-roland-dna-with-a-cherry-on-top/
Zum YouTube Video:


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