Nu-Trix The Synth Guy ist zurück – und diesmal jagt er seine eigenen Vocals durch den KI-Fleischwolf mit IK Multimedias ReSing-Plugin. Vergiss Cloud-basierte Datenschutz-Alpträume: Dieses Biest läuft komplett lokal und hält deine schrägen Vocal-Takes sicher unter Verschluss. Nu-Trix tauscht nicht nur Stimmen aus, sondern baut Harmonien, mischt Modelle und jagt sogar Basslines durch die KI für abgefahrene neue Texturen. Wer ein Plugin sucht, das mehr ist als nur ein Karaoke-Cheatcode und dem Ethik genauso wichtig ist wie dreckiges Sounddesign, sollte sich dieses Demo nicht entgehen lassen. Schnapp dir einen Tee – es wird herrlich schräg.

19. November 2025
SPARKY
Nu-Trix The Synth Guy wirft ReSing in den Rave-Bunker: KI-Vocals auf dem Prüfstand
KI im Rave-Bunker: Lokal, abgeschlossen und einsatzbereit
Nu-Trix The Synth Guy macht gleich zu Beginn klar: ReSing ist kein gewöhnliches KI-Plugin, das deine Daten in die Cloud schickt. Alles passiert lokal auf deinem Rechner – deine peinlichen Vocal-Takes bleiben also garantiert geheim. Ein klarer Pluspunkt für Privatsphäre und Session-Sicherheit: keine dubiosen Server, keine Datenlecks, nur du und deine CPU im Hitzemodus.
Aber es gibt einen Haken: Du brauchst einen halbwegs potenten Rechner, am besten mit NVIDIA-GPU, wenn du eigene Modelle trainieren willst, ohne dabei zu vergreisen. Nu-Trix nutzt ein MacBook Pro M1 und kommt klar, warnt aber, dass das Modellieren dauern kann. Für die meisten Nutzer bedeutet die lokale Verarbeitung aber: volle Kontrolle und keine Angst, dass deine Kreativ-Goldstücke im nächsten KI-Popstar landen.

"Everything stays in your computer, so you've got that security, all your voices and project stays in your computer."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Voice Model Mayhem: Tauschen, Stapeln, Harmonisieren

"So, let's say you want to create harmonies and stuff like that. So, you could take her voice here and transpose and bring it... These are semitones."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
ReSing kann weit mehr, als dich wie jemand anders klingen zu lassen – es geht um totale Vocal-Flexibilität. Nu-Trix zeigt, wie du deine Stimme gegen ein Modell austauschst, Harmonien erzeugst oder gleich einen ganzen Backing-Chor aus schiefen iPhone-Takes bastelst. Das Plugin bietet eine Auswahl an menschlichen und Cartoon-Stimmen, sogar Instrumente sind dabei – also keine langweiligen Presets.
Du kannst alles tweaken: vom Tonumfang (automatische Transponierung aufs Modell) über Energie und Akzent bis hin zum Mix aus Original- und Modell-Phrasierung. Deine Backing-Vocals sollen wie ein Chipmunk oder eine Soul-Diva klingen? Kein Problem. Die Regler erlauben es, den Charakter des Modells genau zu dosieren – so stapelst du Harmonien oder baust dir ein Frankenstein-Monster aus Vocal-Timbres.
Drag, Drop und Absturzgefahr: Der Ableton-Workflow
Nu-Trix führt durch die Praxis mit ReSing in Ableton Live 11 – und alles dreht sich ums Drag-and-Drop. Echtzeitbearbeitung? Fehlanzeige. Du schiebst Files zwischen Plugin und DAW hin und her. Er nimmt seine iPhone-Vocals, wandelt sie in WAV um und probiert verschiedene Modelle im Preview und beim Rendern aus.
Es gibt eine Lernkurve: Ziehst du den falschen Dateityp rein, crasht das Plugin – bleib also bei WAVs, wenn du keinen Toaster-Krieg mit deiner DAW willst. Nu-Trix empfiehlt, alle Clips vorzubereiten und im Batch zu verarbeiten. Das Plugin spuckt für jedes Modell neue Files aus, sodass du schnell eine Library aus Alternativ-Takes, Harmonien und wilden Experimenten aufbaust.
Der Workflow ist nicht perfekt – gelegentliche Glitches und Aussprachefehler gibt’s, besonders bei unsauberem Ausgangsmaterial. Aber für Bastler geht’s schnell genug, um im Flow zu bleiben. Und mal ehrlich: Nu-Trix beim Jonglieren mit Files und Stimmen zuzusehen, ist die halbe Miete – manche Chaos-Momente muss man einfach im Video erleben.

"So at some time I dragged a MIDI file, sometime I dragged another type of file, and then just went 'I don't know what it is' and everything crashed."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Von Basslines zu Wavetables: ReSing als klangliche Straßenwaffe
Jetzt wird’s wild. Nu-Trix bleibt nicht bei Vocals – er jagt Bassloops, Gitarren und sogar schräge Beats durch ReSing. Das Ergebnis? Glitchige, organische Texturen, die förmlich danach schreien, zerstückelt, gemangelt und in den Sampler geworfen zu werden. Das ist nicht nur ein Vocal-Tool, sondern ein Spielplatz für Sounddesigner.
Er spinnt die Idee weiter, ReSing-Output als Wavetable für Synths zu nutzen – damit öffnet sich eine neue Welt hybrider Sounds. Wer Toaster-Geräusche zu Techno machen will, kommt hier voll auf seine Kosten. Im Video gibt’s genug klangliches Chaos, das man einfach hören muss – Worte reichen da nicht aus.
Ethik, Ownership und das Einmalzahlungs-Wunder

"I like the fact that you pay once you don't have a monthly fee and it stays in your computer and the people who decided to use their voice for this got paid by iQIYI Multimedia and they approve of their use."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix nimmt zum Schluss die großen Fragen ins Visier: Ist dieses KI-Tool ethisch, und gehören dir die Ergebnisse wirklich? ReSing bleibt komplett lokal, zahlt die Model-Stimmen fair und setzt auf Einmalzahlung statt Abo-Falle. Das ist im KI-Bereich selten: kein monatliches Ausbluten, keine dubiosen Datensammler.
Das Wichtigste: Der Künstler bleibt im Loop. Du brauchst immer noch eine echte Performance als Basis – es entstehen keine seelenlosen Klone. Für Produzenten, denen Kreativität und Ethik gleichermaßen wichtig sind, trifft ReSing genau den Sweet Spot. Wenn doch nur mehr Plugins so fair wären.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/Nu-trix
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